Politische Justiz
von Otto Kirchheimer, Arkadij R. L. Gurland, Lisa Klingsporn, Merete Peetz, Christiane Wilke
Politische Justiz gilt als das Hauptwerk von Otto Kirchheimer (1905–1965). In der Übersetzung von Arkadij R. L. Gurland liegt das Standardwerk zur historischen und vergleichenden Analyse der politischen Justiz und dem Wandel der Rechtsstaatlichkeit jetzt wieder vor. Die korrigierte Neuausgabe schließt mit einer ausführlichen Darstellung der Editionsgeschichte von Politische Justiz sowie der werkbiografischen Hintergründe ab.
Was ist bookie?
- Gratis Lieferung in Deutschland
- Finde Bücher die zu dir passen
- Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
- Connecte dich mit anderen Leser*innen
Politische Justiz
von Otto Kirchheimer, Arkadij R. L. Gurland, Lisa Klingsporn, Merete Peetz, Christiane Wilke
Politische Justiz gilt als das Hauptwerk von Otto Kirchheimer (1905–1965). In der Übersetzung von Arkadij R. L. Gurland liegt das Standardwerk zur historischen und vergleichenden Analyse der politischen Justiz und dem Wandel der Rechtsstaatlichkeit jetzt wieder vor. Die korrigierte Neuausgabe schließt mit einer ausführlichen Darstellung der Editionsgeschichte von Politische Justiz sowie der werkbiografischen Hintergründe ab.
Aktuelle Rezensionen(1)
Insgesamt liefert das Buch einen umfassenden Blick dafür, wie juristische Verfahren in den vergangenen Jahrhundert für politische Zwecke vereinnahmt, wenn nicht gezielt nutzbar gemacht wurden. Die persönliche Geschichte des Autors mit seinen sozialistischen Ansichten und der Emigration nach Machtübernahme der Nationalsozialisten wird dabei nicht wirklich sichtbar. Es gelingt dem Autor, die unterschiedlichen Konstellationen politische Justiz differenziert zu betrachten und die autoritären Auswirkungen politischer Justiz (vor allem unter nationalsozialistischen und stalinistischen Vorzeichen) mit der gebotenen Kritik zu betrachten. Das Buch ist sehr umfangreich, und auch wenn die genannten Fallbeispiele die Lektüre teilweise auflockern und für ein besseres Verständnis der teilweise eher trockenen bürokratischen Hintergründe dienen, erfordert dieses Buch eine gewisse Zeit und Aufmerksamkeit. In Summe steht jedoch ein lehrreiches Buch, das trotz seiner Veröffentlichung in den 1960er Jahren als Standard- und Ausgangswerk zur Untersuchung des Themas politische Justiz geeignet ist.