Empfehlungen basierend auf "Physik im Wandel meiner Zeit"
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von Erich Fromm
Über die Fähigkeit des Menschen zu zerstören, seinen Narzissmus und seine inzestuöse Fixierung.
von Max Horkheimer
Die von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno gemeinsam verfasste und 1947 zum ersten Mal im Amsterdamer Querido-Verlag publizierte »Dialektik der Aufklärung« ist der wichtigste Text der Kritischen Theorie und zugleich eines der klassischen Werke der Philosophie des 20. Jahrhunderts. Philosophische Kritik, Auseinandersetzung mit dem Faschismus und die Resultate langjähriger empirischer Untersuchungen in den USA verschmelzen hier zu einer Theorie der modernen Massenkultur, die auch 75 Jahre später verblüffend aktuell ist. Scharfsinnig und weitsichtig machen die Autoren auf die Kehrseite des technischen und sozialen Fortschritts aufmerksam: »Aufklärung« als Herrschaft der Vernunft, als Unterwerfung der Natur unter die menschlichen Zwecke wird über sich selbst aufgeklärt.
von Annette Vowinckel
Hannah Arendt ist eine der bedeutendsten und populärsten Philosophinnen überhaupt: Ihre Untersuchungen über den Zusammenhang von Totalitarismus und Antisemitismus und die drei Kategorien menschlicher Aktivität »Arbeit«, »Herstellen« und »Handeln« zeigen sie als eine der einflussreichsten gesellschafts- und politikwissenschaftlichen Theoretikerinnen. Für die zweite Auflage wurde der Band vollständig überarbeitet und auf den neuesten Stand der Forschung gebracht. E-Book mit Seitenzählung der gedruckten Ausgabe: Buch und E-Book können parallel benutzt werden.
von Robert Spaemann
Alles reale, in einer Gesellschaft geltende Ethos ist nicht selbstverständlich. Es trägt Spuren von Unwissenheit, Verdrängung, Unterdrückung. Ist es das Ethos der Herrschenden? Ist der Missbrauch des Wortes gut sein häufigster Gebrauch? Die acht Kapitel dieses Buches erörtern ohne terminologischen Aufwand und ohne gelehrte Voraussetzungen einige jener Grundbegriffe, die wir alle täglich verwenden, wenn wir mit uns selbst oder mit anderen über den moralischen Aspekt unserer Handlungen zu Rate gehen. Der Autor nähert sich dabei der familiären Unterredung, die Platon zur Erörterung ethischer Grundbegriffe empfohlen hat.
von Peter-André Alt
Das Böse ist für die Literatur seit der Romantik ein Objekt der offenen Anziehung und lustvoll inszenierten Sympathie. Peter-André Alt erschließt in seinem Werk die Geheimnisse einer unmoralischen Literatur, die das Böse als ästhetisches Phänomen jenseits aller Werte sichtbar werden lässt. Erzählt wird auf diese Weise eine andere Geschichte des Schönen, von der Nachtseite der europäischen Moderne. Wie keine andere Kunstform vermag die Literatur das Böse in imaginären Szenerien und Personen zur Anschauung zu bringen. In den überlieferten Figuren des Mythos und den Schreckgestalten des Aberglaubens empfängt es körperliche Präsenz; in psychologischen Novellen und Fallgeschichten erhält es seelische Tiefenschärfe; im Drama gewinnt es die unausweichliche Wucht einer verhängnisvollen Geschehensdynamik. Erst seit der Romantik löst sich die Literatur jedoch von den Zwängen einer moralischen Sichtweise auf die Erscheinungsformen der Sünde. Die moderne Literatur wird unmoralisch in einem programmatischen Sinn und entdeckt die ästhetischen Reize des Bösen in den Sensationen des Verbrechens, den Abgründen des Triebs und den Schrecken der Gewalt. Peter-André Alt geht den verschiedenen literarischen Genres und Formen nach, in denen moderne Texte ihre Lust am Bösen kultivieren. Von Goethe über E.T.A. Hoffmann, Shelley, Baudelaire, Huysmans, Wilde, George, Kafka bis zu Jünger, Genet, Kertész und Littell wird eine Phänomenologie des Bösen erkundet, die bis heute ein moralisches Skandalon bedeutet.
von Arthur Schopenhauer
Diese elementarphilosophische Abhandlung, von Schopenhauer im Alter von 26 Jahren verfaßt, bildet eigenen Aussagen zufolge den Unterbau seines ganzen philosophischen Systems. Dieses Jugend- und Schlüsselwerk hat der sechzigjährige Schopenhauer noch einmal überarbeitet, um es mit weiterführenden, erhellenden und berichtigenden Anmerkungen zu versehen.
von Arthur Schopenhauer
Diese Texte, die schon zu Lebzeiten ihre Wirkung zeitigten, sind virtuos in ihren Gedankenblitzen und doch geschrieben in lesbarster Form.