Empfehlungen basierend auf "Phoolan Devi"

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von Jamaica Kincaid

Wenn Europäer nach Antigua reisen, sehen sie eine kleine Insel von atemberaubender Schönheit. Umgeben vom marineblauen Wasser zweier Ozeane und gesäumt von den feinsten Sandstränden der Welt, wachsen dort die seltensten Pflanzenarten, scheint die Sonne an jedem Tag im Jahr. Jamaica Kincaid zeigt uns ein Antigua, das wir nicht sehen können oder wollen: einen Ort, wo Drogenbosse wie Fürsten leben und korrupte Politiker nur ihre eigenen Interessen im Blick haben, und wo Menschen leben, die nichts anderes kennen als anderen zu dienen. Voller Bitterkeit und Liebe erzählt Kincaid von ihrer Heimat als Schauplatz schwerer Verbrechen – an den Antiguanern und an der Natur, begangen im Zeichen von Tourismus und kolonialer Unterdrückung. Ein lyrischer Essay, der uns schonungslos und ehrlich mit der geschichtlichen Wirklichkeit konfrontiert.

von Michel Jean

Michel Jean erzählt in Kukum die Geschichte seiner Urgroßmutter Almanda Siméon, die 97 wurde. Als Waise von ihrer Tante und ihrem Onkel aufgezogen, lernt sie mit fünfzehn den jungen Innu Thomas Siméon kennen, verliebt sich trotz der kulturellen Unterschiede sofort in ihn, sie heiraten, und Almanda lebt von da an mit dem Nomadenstamm, dem er angehört, lernt seine Sprache, übernimmt die Riten und Gebräuche der Innu von Pekuakami und überwindet so die Barrieren, die den indigenen Frauen aufgezwungen werden. Anhand des Schicksals dieser starken, freiheitsliebenden Frau beschreibt Michel Jean auch das Ende der traditionellen Lebensweise der Nomadenvölker im Nordosten Amerikas, deren Umwelt zerstört wurde und die zur Sesshaftigkeit gezwungen und in Reservate gesperrt wurden, ohne Zukunftsperspektive, ein Leben geprägt von Gewalt, Alkohol und Drogenkonsum. Der Roman wurde im Herbst 2020 mit dem Prix littéraire France-Québec ausgezeichnet. „Ich spüre in mir die Verantwortung, unsere Geschichten zu erzählen, die der Innu und der Mitglieder der Ersten Völker. Denn sie kommen praktisch nirgends vor. In den Geschichtsbüchern nehmen sie nur wenig Raum ein. In Nordamerika beginnt die Geschichte mit der Ankunft von Christoph Kolumbus 1492, diejenige Kanadas mit Jacques Cartier 1534. Aber wir leben hier seit 15 000 Jahren. Wenn wir unsere Geschichten nicht erzählen, wer dann?“

von Kateri Akiwenzie-Damm

150 Jahre sind seit der Gründung der Kanadischen Konföderation vergangen. Diese Comic-Anthologie erzählt über diesen Land aus der Perspektive der First Nations.Über 20 indigene Illustratorinnen, Comickünstler, Autorinnen und Wissenschafter berichten über die leidvollen Erfahrungen mit den europäischen Siedlern und ihren Nachfahren, über indigene Selbstbestimmung, über Proteste gegen Umweltzerstörung, über den Kampf um Land und über ihre eigene Kulturgeschichte.

von Jamie Zeppa

Die junge Kanadierin Jamie ist neugierig und mutig genug, das zu tun, wovon viele nur träumen: Sie geht als Lehrerin ins atemberaubend exotische Land Bhutan, entwickelt eine tiefe Zuneigung zu den einheimischen Kindern und entdeckt ihre Liebe zum Bhutaner Tshewang … Eine sinnliche Liebeserklärung an das buddhistische Königreich im Himalaja – und der spannende Bericht eines außergewöhnlichen Frauenlebens.

von Véronique Olmi

Rare Book

von Toni Morrison

This rich and moving novel traces the lives of two black heroines from their close-knit childhood in a small Ohio town, through their sharply divergent paths of womanhood, to their ultimate confrontation and reconciliation.Nel Wright has chosen to stay in the place where she was born, to marry, raise a family, and become a pillar of the black community. Sula Peace has rejected the life Nel has embraced, escaping to college, and submerging herself in city life. When she returns to her roots, it is as a rebel and a wanton seductress. Eventually, both women must face the consequences of their choices. Together, they create an unforgettable portrait of what it means and costs to be a black woman in America.