Empfehlungen basierend auf "Philosophische Schriften"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von Erich Fromm

Über die Fähigkeit des Menschen zu zerstören, seinen Narzissmus und seine inzestuöse Fixierung.

von Karl Marx

Eine schallende Ohrfeige für die etablierte Lehrstuhl-Philosophie ihrer Zeit: 1845/46 veröffentlicht, bekämpfen Marx und Engels in ihrem Werk die Weltabgewandtheit etwa der Junghegelianer und schaffen so eines der großen Werke des historischen Materialismus. Es müsse nun endlich um den »praktischen Umsturz der realen gesellschaftlichen Verhältnisse gehen, aus denen diese idealistischen Flausen« hervorgegangen seien. Der Grundgedanke der Schrift ist dabei ebenso einfach wie bestrickend: Nicht das Bewusstsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewusstsein. Das extrem einflussreiche Werk, dessen zentrale Passagen in dieser knappen Auswahl geboten werden, hilft bis heute, der Realitätsflucht in den Elfenbeinturm entgegenzuwirken.

von Otfried Höffe

Platons "Politeia" gehört zu den bedeutendsten und wirkungsreichsten Texten der Philosophiegeschichte. Unter der Leitfrage nach der Gerechtigkeit weist Platon traditionelle Auffassungen zurück und leistet eine Sophistenkritik; im Anschluss daran entwickelt er seine Lehre von den drei Seelenteilen und die Lehre von den vier Kardinaltugenden. Er skizziert eine Erziehungstheorie, eine Staatsphilosophie mit der Lehre von der Philosophenherrschaft, eine Erkenntnistheorie und die Ideenlehre. Vor allem aber enthält die "Politeia" Platons bekannteste Gleichnisse: von der Sonne, der Linie und der Höhle. In Form eines kooperativen Kommentars führen anerkannte Platon-Interpreten, der Gliederung des Werkes folgend, in die Hauptthemen der "Politeia" und die wichtigsten Forschungsprobleme ein.

von undefined Epiktet

»Verlange nicht, dass das, was geschieht, so geschieht, wie du es wünschst, sondern wünsche, dass es so geschieht, wie es geschieht, und dein Leben wird heiter dahinströmen.« Goethe, Nietzsche und Hannah Arendt waren erklärte Bewunderer des kleinen Werks. Bis heute bietet dieser Klassiker der stoischen Philosophie Orientierung.

von Bertrand Russell

Der Philosoph, Sozialkritiker und Nobelpreisträger Bertrand Russell behandelt in 15 Aufsätzen und Glossen eine Vielfalt an Themen. Das Spektrum reicht von den Vorteilen des Müßiggangs über soziale Aspekte der Architektur, 'unnützes Wissen', die Licht- und Schattenseiten von Kapitalismus, Faschismus, Kommunismus bis zu der Frage 'Was ist die Seele?' oder das Verhältnis von Menschen und Insekten. Obwohl diese Betrachtungen erstmals 1957 erschienen, sind sie doch von überraschender Aktualität, etwa bezüglich des globalen Kapitalismus, Fragen der Erziehung oder des Verhältnisses von Arbeit und Freizeit. Mit Witz und Scharfsinn argumentiert Russell für die Notwendigkeit einer geistigen Unvoreingenommenheit und die Bereitschaft, dogmatische Auffassungen immer wieder kritisch zu hinterfragen.

von undefined Platon

Platons «Apologie des Sokrates» oder «Verteidigung des Sokrates» gehört zu den Meisterwerken der philosophischen Weltliteratur und ist in alle Kultursprachen übersetzt worden. Seit Matthias Claudius (1740 - 1815) und Friedrich Schleiermacher (1768 - 1834) ist sie immer wieder ins Deutsche übertragen worden und gehört zum Grundbestand humanistischer Bildung. Große Texte müssen immer wieder übersetzt werden, denn ihr Sinnpotential muss für jede Generation neu eingeholt werden. Dies leistet auf vorbildliche Weise die Übersetzung des Schweizer Philosophen Rafael Ferber. Ein knapper Kommentar bringt zum Verständnis unabdingbare Sacherklärungen, und im Nachwort werden Ergebnisse der neueren Forschung vorgestellt.

von Otfried Höffe

Kant entwickelt in der "Kritik der Urteilskraft" eine philosophische Ästhetik, eine Theorie der organischen Natur. Die beiden scheinbar heterogenen Gegenstandsbereiche sind durch das Prinzip der reflektierenden Urteilskraft, die Idee der Zweckmäßigkeit, verbunden, die der Mensch sowohl bei der Reflexion über die schönen Gegenstände der Natur und der Kunst als auch bei seiner Erforschung der organischen Natur zugrunde legt. Da sich alle Zwecke zuletzt auf den Endzweck des Menschen als moralisches Wesen beziehen, übersteigt die dritte "Kritik" schließlich die Bereiche von Kunst und Natur und berührt Fragen der Moralphilosophie und der Moraltheologie. Zusätzlich entdeckt Kant im subjektiven Vermögen der Urteilskraft jenes Bindeglied unter den menschlichen Gemütskräften, das einen architektonischen Übergang zwischen den Naturbegriffen des Verstandes in der ersten und dem Freiheitsbegriff der Vernunft in der zweiten "Kritik" ermöglicht und die theoretische und die praktische Philosophie in einem einzigen philosophischen System vereinigt. Der vorliegende kooperative Kommentar bietet eine textnahe, fortlaufende Interpretation der "Kritik der Urteilskraft". Mit Beiträgen von: K. Ameriks, J. Bojanowski, R. Brandt, G. Cunico, M. Foessel, E. Förster, C. Fricke, H. Ginsborg, P. Giordanetti, I. Goy, O. Höffe, A. Kablitz, G. Kohler, S. Mathisen, B. Recki, J. Rivera de Rosales, S. Roth und E. Watkins.

von Friedrich Wilhelm Nietzsche

Jenseits von Gut und Böse: Large Print by Friedrich Wilhelm Nietzsche ologen oder Pilzekenner oder Chemiker macht: - es bezeichnet ihn nicht, dass er dies oder jenes wird. Umgekehrt ist an dem Philosophen ganz und gar nichts Unpersönliches; und insbesondere giebt seine Moral ein entschiedenes und entscheidendes Zeugniss dafür ab, wer er ist - das heisst, in welcher Rangordnung die innersten Triebe seiner Natur zu einander gestellt sind. Wie boshaft Philosophen sein können! Ich kenne nichts Giftigeres als den Scherz, den sich Epicur gegen Plato und die Platoniker erlaubte: er nannte sie Dionysiokolakes. Das bedeutet dem Wortlaute nach und im Vordergrunde "Schmeichler des Dionysios," also Tyrannen-Zubehör und Speichellecker; zu alledem will es aber noch sagen "das sind Alles Schauspieler, daran ist nichts Ächtes" (denn Dionysokolax war eine populäre Bezeichnung des Schauspielers). Und das Letztere ist eigentlich die Bosheit, welche Epicur gegen Plato abschoss: ihn verdross die grossartige Manier, das Sich-in-Scene-Setzen, worauf sich Plato sammt seinen Schülern verstand We are delighted to publish this classic book as part of our extensive Classic Library collection. Many of the books in our collection have been out of print for decades, and therefore have not been accessible to the general public. The aim of our publishing program is to facilitate rapid access to this vast reservoir of literature, and our view is that this is a significant literary work, which deserves to be brought back into print after many decades. The contents of the vast majority of titles in the Classic Library have been scanned from the original works. To ensure a high quality product, each title has been meticulously hand curated by our staff. Our philosophy has been guided by a desire to provide the reader with a book that is as close as possible to ownership of the original work. We hope that you will enjoy this wonderful classic work, and that for you it becomes an enriching experience.

von Epikur

Epikur: Philosophie der Freude – Vom lustvollen Leben (Epikur Gesamtausgabe)(Zur Naturphilosophie, Ethik und Erkenntnistheorie | Zur Astronomie und Meteorologie | Die 40 Lehrsätze | Die Aphorismen)Dieser Band enthält alle schriftlich überlieferten Texte in einer Neuübersetzung, die Epikurs Denken präzise fasst und mit modernen Wissenschaftserkenntnissen vergleichbar macht.Epikurs philosophische und naturwissenschaftliche Erkenntnisse sind äußerst bemerkenswert. Er orientiert sich ausschließlich an Fakten und Evidenz und schließt übernatürliche Ursachen und Mythen konsequent aus. Zudem reflektiert er stets kritisch die eigene Erkenntnisfähigkeit. Viele seiner Hypothesen sind inzwischen durch die moderne Wissenschaft bestätigt. Epikurs naturwissenschaftliche Orientierung widerspricht dabei keineswegs seinem übergeordneten Ziel eines glücklichen und lustvollen Lebens: Denn Glückseligkeit basiert für ihn auf Wissen und Erkenntnis. © CloudShip, 2016Über den Autor: Epikur (341–271 v. Chr.), ein Zeitgenosse Alexanders des Großen, gehört zu den großen Philosophen des alten Griechenland. Im Mittelpunkt seiner Philosophie standen nicht Askese und Tugend, sondern die Lust [auf altgriechisch ›hēdonḗ‹, daher der Begriff Hedonismus]. – Lust allerdings nicht als Selbstzweck, sondern als Weg zur Erlangung eines erfüllten und ausbalancierten Lebens. Obwohl Epikurs Lehre immer wieder als gott- und zügellos gebrandmarkt wurde, entfaltete sie im Lauf der Jahrhunderte große Wirkung. Der Philosoph starb im Jahr 271 v. Chr. im Alter von 70 Jahren in Athen, vermutlich an einer durch Nierensteine verursachten Infektion.

von Peter-André Alt

Das Böse ist für die Literatur seit der Romantik ein Objekt der offenen Anziehung und lustvoll inszenierten Sympathie. Peter-André Alt erschließt in seinem Werk die Geheimnisse einer unmoralischen Literatur, die das Böse als ästhetisches Phänomen jenseits aller Werte sichtbar werden lässt. Erzählt wird auf diese Weise eine andere Geschichte des Schönen, von der Nachtseite der europäischen Moderne. Wie keine andere Kunstform vermag die Literatur das Böse in imaginären Szenerien und Personen zur Anschauung zu bringen. In den überlieferten Figuren des Mythos und den Schreckgestalten des Aberglaubens empfängt es körperliche Präsenz; in psychologischen Novellen und Fallgeschichten erhält es seelische Tiefenschärfe; im Drama gewinnt es die unausweichliche Wucht einer verhängnisvollen Geschehensdynamik. Erst seit der Romantik löst sich die Literatur jedoch von den Zwängen einer moralischen Sichtweise auf die Erscheinungsformen der Sünde. Die moderne Literatur wird unmoralisch in einem programmatischen Sinn und entdeckt die ästhetischen Reize des Bösen in den Sensationen des Verbrechens, den Abgründen des Triebs und den Schrecken der Gewalt. Peter-André Alt geht den verschiedenen literarischen Genres und Formen nach, in denen moderne Texte ihre Lust am Bösen kultivieren. Von Goethe über E.T.A. Hoffmann, Shelley, Baudelaire, Huysmans, Wilde, George, Kafka bis zu Jünger, Genet, Kertész und Littell wird eine Phänomenologie des Bösen erkundet, die bis heute ein moralisches Skandalon bedeutet.