Empfehlungen basierend auf "Philosophie der Neuzeit"
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von Richard David Precht
Der lang erwartete dritte Band von Prechts vierteiliger Philosophiegeschichte.Das 19. Jahrhundert revolutioniert die Philosophie! Während aus der Industrialisierung die bürgerliche Gesellschaft hervorgeht, verlieren die Philosophen den Boden unter den Füßen. Ist es überhaupt noch möglich, ein geschlossenes System der Welt zu errichten? In einer Welt ohne Gott und ohne natürliche Ordnung? Vor allem die Naturwissenschaften fordern die Philosophie heraus und beanspruchen die alleinige Deutungshoheit über Wahrheit und Sinn. Denker wie Auguste Comte, John Stuart Mill, Herbert Spencer, Ernst Mach und Charles Sanders Peirce versuchen die Philosophie methodisch auf das Niveau der Physik und der Biologie zu bringen. Doch genau dagegen rührt sich Protest. Für ihre Gegenspieler Arthur Schopenhauer, Sören Kierkegaard und Friedrich Nietzsche ist die Philosophie gerade keine Wissenschaft, sondern etwas ganz anderes: eine Haltung zum Leben!
von Richard David Precht
»Man kann Zeiten an ihrem Gang erkennen, wie Menschen, nicht an ihrem Lauf. Jede historische Zeit hat ihre Eigenart, ihren Rhythmus, ihr eigenes Lebensgefühl. Nicht die Fakten, sondern die politischen Ereignisse von Aufstieg und Niedergang oder die Schlagzeilen der einzelnen Tage bestimmen einen Gang.«Im zweiten Band seiner fünfteiligen Geschichte der Philosophie entführt Richard David Precht den Leser tief in die Gedankenwelt der Renaissance und der Aufklärung. Dabei geht es wieder um die großen Fragen, die sich die Menschen durch die Jahrhunderte hindurch gestellt haben. Spannend und anschaulich vermittelt Precht die zentralen Konzepte und Ideen der abendländischen Philosophie und beleuchtet sie vor den wirtschaftlichen, sozialen und politischen Hintergründen ihrer Zeit – ein faszinierender »Ideen-Krimi«, der den Leser eintauchen lässt in die schier unerschöpfliche Fülle des Denkens!
von Jörg Peters
Der Philosophieunterricht kennt das Problem, dass die Originaltexte der großen Denker oft zu lang und zu komplex sind. Hier schafft das Büchlein Abhilfe: In fiktiven Gesprächen mit Menschen von heute kommen die Philosophen selbst zu Wort und erklären schülergerecht, was es mit dem kategorischen Imperativ, dem Utilitarismus, dem Gesellschaftsvertrag, dem Höhlengleichnis und vielen anderen zentralen Ideen der Philosophiegeschichte auf sich hat. So entsteht Gelegenheit zu kritischen Rückfragen und zu lebendigen Diskussionen. Rede und Antwort stehen Platon, Aristoteles, Thomas Hobbes, John Locke, David Hume, Jean-Jacques Rousseau, Immanuel Kant, Jeremy Bentham, John Stuart Mill, Karl Marx, Wilhelm Dilthey, Karl Popper, Hans Jonas, Arnold Gehlen und Peter Singer.
von Annette Vowinckel
Hannah Arendt ist eine der bedeutendsten und populärsten Philosophinnen überhaupt: Ihre Untersuchungen über den Zusammenhang von Totalitarismus und Antisemitismus und die drei Kategorien menschlicher Aktivität »Arbeit«, »Herstellen« und »Handeln« zeigen sie als eine der einflussreichsten gesellschafts- und politikwissenschaftlichen Theoretikerinnen. Für die zweite Auflage wurde der Band vollständig überarbeitet und auf den neuesten Stand der Forschung gebracht.
von Georg Ch Lichtenberg
Einführung Über sich selbst »Sein eigner Priester« Vom Geheimnis der Wirklichkeit Philosophischer Zweifel an der Philosophie Mißtrauen gegen die Zivilisation Kritik der Schwärmerei Gelehrte, Genies, Originalgenies, Dummköpfe Was ist der Mensch? Entdeckung des Selbstseins Lebenskunst Zur Textgestalt Daten zu Leben und Werk.
von undefined Platon
Platons «Apologie des Sokrates» oder «Verteidigung des Sokrates» gehört zu den Meisterwerken der philosophischen Weltliteratur und ist in alle Kultursprachen übersetzt worden. Seit Matthias Claudius (1740 - 1815) und Friedrich Schleiermacher (1768 - 1834) ist sie immer wieder ins Deutsche übertragen worden und gehört zum Grundbestand humanistischer Bildung. Große Texte müssen immer wieder übersetzt werden, denn ihr Sinnpotential muss für jede Generation neu eingeholt werden. Dies leistet auf vorbildliche Weise die Übersetzung des Schweizer Philosophen Rafael Ferber. Ein knapper Kommentar bringt zum Verständnis unabdingbare Sacherklärungen, und im Nachwort werden Ergebnisse der neueren Forschung vorgestellt.
von Immanuel Kant
Mit seiner Kritik der reinen Vernunft hat Kant die Philosophie auf neue Grundlagen gestellt. Aber auch  seine kleine Schrift »Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?« aus dem Jahr 1784 wirkt bis heute nach. Neben dieser Schrift umfasst der Band vier weitere kurze Texte: »Was heißt: Sich im Denken orientieren?«, »Das Ende aller Dinge« (über den Übergang vom Leben zum Tod), »Das Misslingen aller philosophischen Versuche in der Theodizee« (also des Versuches einer Erklärung, warum es Leid auf dieser Welt gibt), sowie »Über ein vermeintes Recht, aus Menschenliebe zu lügen« (ein Recht, das Kant verneint). Fünf Texte, die zu zentralen Fragen des Lebens Orientierung im Denken geben.
von Volker Gerhardt
Friedrich Nietzsche hielt seine philosophische Dichtung "Also sprach Zarathustra" für so wichtig, daß er glaubte, mit diesem Buch werde eine neue Zeitrechnung beginnen. Die im Stil eines "neuen Evangeliums" vorgetragene Vision eröffnet einen erstrangigen Zugang zu Nietzsches Werk, denn hinter der Maske des wiederbelebten persischen Propheten spricht Nietzsche vieles aus, was in seinen aphoristischen und essayistischen Schriften nur angedeutet ist. Diese Dichtung kann als Kommentar zu den philosophischen Prosatexten Nietzsches gelesen werden. Im vorliegenden Band wird der Handlungsfaden des "Zarathustra" verfolgt, und neben einer Einführung werden die wichtigsten Themen in eingehender Analyse vorgeführt: Wille zur Macht, Umwertung aller Werte, Übermensch und ewige Wiederkehr des Gleichen.
von Arthur Schopenhauer
Diese Texte, die schon zu Lebzeiten ihre Wirkung zeitigten, sind virtuos in ihren Gedankenblitzen und doch geschrieben in lesbarster Form.
von Benedictus de Spinoza
Die EthikI. De Deo / über Gott Appendix / Anhang II. De Natura, & Origine Mentis / Über die Natur und den Ursprung des Geistes III. De Origine, & Natura Affectuum / Über den Ursprung und die Natur der Affekte Affectuum Definitiones / Definitionen der Affekte IV. De Servitute Humana, seu de Affectuum Viribus / Über die menschliche Knechtschaft oder die Macht der Affekte Appendix / Anhang V. De Potentia Intellectus, seu de Libertate Humana / Über die Macht des Verstandes oder die menschliche Freiheit NachwortZeitlichkeit und Ewigkeit Unverhältnismäßigkeit von Gott und Mensch Geschichtlichkeit des Menschen Die Existenz der Dinge Die Unsterblichkeit des MenschenDie IdeeDie Ideen der Ideen Literaturhinweise