Dieses Buch entstand zunächst auf Englisch mitten in der Phase der internationalen feministischen Bewegung und ihres Aufbruchs in eine nicht mehr kapitalistische und nicht mehr patriarchale Gesellschaft in den 70er und 80er Jahren des 20. Jhs. Es ist ein wahrer Klassiker dieser Zeit, indem es die eurozentrische Perspektive, die Unsichtbarmachung von Frauenarbeit und der Gewalt gegen Frauen und die Tabuisierung der historischen Wurzeln des darauf basierenden Systems der Moderne hinter sich lässt.Auf der Analyse dieser Zusammenhänge aufbauend formuliert Maria Mies zum ersten Mal die logischen Konsequenzen für die Frauenbewegung in Zentrum wie Peripherie und den Weg in eine neue Gesellschaft. Nachdem in den 90er Jahren und danach die Weiterentwicklung eines solchen Denkens durch die „Gender-Studies“ von oben bewusst und radikal abgeschnitten wurde, ist es höchste Zeit, eben da wieder anzuknüpfen, wo Maria Mies bereits stand. Denn in der Zwischenzeit sind „Kriege ohne Grenzen“, die „Globalisierung“ des Gewaltsystems des Neoliberalismus und die weltweite Anwendung neuer Zerstörungstechniken gegen die Natur zu beklagen, die dringend einer Antwort und Bewegung von Seiten der Frauen der Welt bedürfen.
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Patriarchat und Kapital Frauen in der internationalen Arbeitsteilung
von Maria Mies
Dieses Buch entstand zunächst auf Englisch mitten in der Phase der internationalen feministischen Bewegung und ihres Aufbruchs in eine nicht mehr kapitalistische und nicht mehr patriarchale Gesellschaft in den 70er und 80er Jahren des 20. Jhs. Es ist ein wahrer Klassiker dieser Zeit, indem es die eurozentrische Perspektive, die Unsichtbarmachung von Frauenarbeit und der Gewalt gegen Frauen und die Tabuisierung der historischen Wurzeln des darauf basierenden Systems der Moderne hinter sich lässt.Auf der Analyse dieser Zusammenhänge aufbauend formuliert Maria Mies zum ersten Mal die logischen Konsequenzen für die Frauenbewegung in Zentrum wie Peripherie und den Weg in eine neue Gesellschaft. Nachdem in den 90er Jahren und danach die Weiterentwicklung eines solchen Denkens durch die „Gender-Studies“ von oben bewusst und radikal abgeschnitten wurde, ist es höchste Zeit, eben da wieder anzuknüpfen, wo Maria Mies bereits stand. Denn in der Zwischenzeit sind „Kriege ohne Grenzen“, die „Globalisierung“ des Gewaltsystems des Neoliberalismus und die weltweite Anwendung neuer Zerstörungstechniken gegen die Natur zu beklagen, die dringend einer Antwort und Bewegung von Seiten der Frauen der Welt bedürfen.
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