In der unerbittlichen Hitze des Outbacks jagt ein Serienkiller sein nächstes Opfer ...Im australischen Outback brennt die Sonne erbarmungslos vom Himmel, als in der Nähe eines kleinen Ortes ein junges Paar spurlos verschwindet. Für DS Lucas Walker und die verzweifelte Schwester der vermissten Frau beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn lange können die beiden Backpacker in der Hitze nicht überleben. Auf der fieberhaften Suche in der endlosen Weite stoßen sie schließlich auf eine grausame Spur: In den letzten Jahren verschwanden in derselben Gegend mehrere Menschen unter seltsamen Umständen – die Leichen wurden nie gefunden. Walker glaubt an keinen Zufall und ist sicher, dass ein perfider Serienkiller schon viel zu lange in der Abgeschiedenheit des Outbacks seine Opfer jagt ...
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Outback – Niemand hört dich schreien
von Patricia Wolf, Kristina Lake-Zapp
In der unerbittlichen Hitze des Outbacks jagt ein Serienkiller sein nächstes Opfer ...Im australischen Outback brennt die Sonne erbarmungslos vom Himmel, als in der Nähe eines kleinen Ortes ein junges Paar spurlos verschwindet. Für DS Lucas Walker und die verzweifelte Schwester der vermissten Frau beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn lange können die beiden Backpacker in der Hitze nicht überleben. Auf der fieberhaften Suche in der endlosen Weite stoßen sie schließlich auf eine grausame Spur: In den letzten Jahren verschwanden in derselben Gegend mehrere Menschen unter seltsamen Umständen – die Leichen wurden nie gefunden. Walker glaubt an keinen Zufall und ist sicher, dass ein perfider Serienkiller schon viel zu lange in der Abgeschiedenheit des Outbacks seine Opfer jagt ...
Aktuelle Rezensionen(2)
Wenn die Wüste selbst zum Antagonisten wird Die brütende Sonne über einer endlosen roten Wüste. Zwei deutsche Backpacker, die spurlos verschwinden. Eine Reihe von Vermissten, deren Leichen niemand je gefunden hat. Und der Verdacht: Ein Serienkiller jagt seit Jahren in der Abgeschiedenheit des australischen Outbacks. Patricia Wolf, im Outback aufgewachsen und heute Berliner Journalistin, liefert mit „Outback – Niemand hört dich schreien“ einen atmosphärisch starken Reihenauftakt. Rita und Berndt, zwei deutsche Rucksacktouristen, sind auf dem Weg zu einer neuen Arbeitsstelle im Outback. Und dann verschwinden sie einfach, mitten im Nichts. DS Lucas Walker vom australischen Ermittler-Dienst wird auf den Fall angesetzt, unterstützt von Kriminalkommissarin Barbara Guerra. Als Ritas Schwester, selbst deutsche Polizistin, nach Australien reist, entsteht ein ungewöhnliches Ermittler-Trio. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn in der Hitze des Outbacks überlebt niemand lange. Auf der Suche stoßen die Ermittler:innen auf eine grausame Spur: Seit Jahren verschwinden in derselben Gegend Menschen, ohne dass Leichen jemals gefunden wurden. Das absolute Herzstück des Buches ist die brutale Outback-Atmosphäre. Patricia Wolf gelingt eine der besten Landschaftsdarstellungen, die ich in einem Australien-Thriller gelesen habe, und das aus einem einfachen Grund: Sie ist dort aufgewachsen. Sie kennt die Hitze auf der Haut, den roten Staub, die endlose Weite, die einen unbedeutend macht. Das Outback wird bei ihr zu einer eigenen Figur. Man spürt die Hitze förmlich beim Lesen, riecht den Staub, hört die Stille. Für Fans von Jane Harper oder Chris Hammer ist Wolf eine echte Entdeckung. Besonders klug nutzt sie die Hitze nicht nur als Kulisse, sondern als konkrete Bedrohung. Rita und Berndt sind nicht nur potenzielle Opfer eines Killers, sondern auch der Landschaft selbst. Diese doppelte Bedrohung erzeugt permanenten Zeitdruck. Auch die kleinen Outback-Städte sind lebendig gezeichnet. Wenige hundert Einwohner, ein Pub, eine Tankstelle. Alle kennen alle, Fremde werden mit Argwohn beäugt, Gerüchte verbreiten sich schneller als Wasser trocknet. Genau diese Sozialstruktur macht Verbrechen möglich, die in dichter besiedelten Regionen unmöglich wären. Wichtig ist der reale Hintergrund. Wolf greift die sogenannten Backpacker Murders auf, ein reales dunkles Kapitel der australischen Geschichte, das mit Namen wie Ivan Milat oder Peter Falconio verbunden ist. Sie sensationalisiert nichts, sondern sensibilisiert. Nach dem Buch habe ich viel über die realen Fälle gelesen. Diese Bildungs-Ebene ist ein echter Mehrwert. Ich muss aber auch ehrlich sein, warum es 4 statt 5 Sterne sind. Die Ermittler-Figuren bleiben blass. Lucas Walker und Barbara Guerra funktionieren, brennen aber nicht. Man merkt sich die Fälle, vielleicht aber nicht die Namen. Für einen Reihenauftakt ist das noch okay, aber Wolf hätte das Grundgerüst hier ruhig stärker mit Fleisch versehen dürfen. Auch das Tempo ist ungleichmäßig. „Outback“ ist ein ausgeprägter Slow-Burn. Wolf lässt sich sehr viel Zeit für Atmosphäre und Figurenaufbau, bevor auf den letzten rund 100 Seiten wirklich Action aufkommt. Manche Kapitel dazwischen plätschern etwas dahin, einige Dialoge wirken gestellt. Wer schnelle Pageturner à la Sebastian Fitzek erwartet, wird sich schwertun. Wer sich aber auf den atmosphärischen Sog einlässt, wird belohnt. Für einen ersten Band ist das trotzdem stark. Band 2 der D.S.-Walker-Reihe ist bereits für Dezember 2026 angekündigt, und ich bin überzeugt, dass Wolf das journalistische Handwerk und das Insider-Wissen mitbringt, um die Charaktere im nächsten Buch zu vertiefen. Wenn ihr das gelingt, kann daraus eine wirklich große Krimi-Reihe werden.
Ein solider Krimi mit einem spannenden Finale. Die Story an sich hätte mehr Potential gehabt. Die Ermittlungen sind etwas langatmig und auch vorhersehbar,es fehlt irgendwie der richtige Kick. Im letzten Drittel allerdings wird es dann tatsächlich noch richtig spannend,da zeigt die Autorin das sie es kann.....