Nora Winter hat Angst vor Büchern, und das aus gutem Grund: Sobald Nora anfängt zu lesen, fällt sie mitten hinein in die Handlung des Buches und muss die Geschichte am eigenen Leib erleben. Sie hofft, das Problem mithilfe des Hypnosetherapeuten Ben in den Griff zu bekommen, aber natürlich gerät sie jetzt erst recht in Schwierigkeiten. Denn diesmal wird nicht nur Nora in die Handlung hineingezogen, sondern der Therapeut gleich mit. Gegen ihren Willen landen die beiden in einer Welt voller Intrigen, die eigentlich nicht existieren dürfte – zwischen Rittern, Magiern und vorlauten Drachen. Es gibt nur einen Weg zurück: Sie müssen die Geschichte bis zum Ende durchstehen.
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Noras Welten: Durch den Nimbus
von Madeleine Puljic
Nora Winter hat Angst vor Büchern, und das aus gutem Grund: Sobald Nora anfängt zu lesen, fällt sie mitten hinein in die Handlung des Buches und muss die Geschichte am eigenen Leib erleben. Sie hofft, das Problem mithilfe des Hypnosetherapeuten Ben in den Griff zu bekommen, aber natürlich gerät sie jetzt erst recht in Schwierigkeiten. Denn diesmal wird nicht nur Nora in die Handlung hineingezogen, sondern der Therapeut gleich mit. Gegen ihren Willen landen die beiden in einer Welt voller Intrigen, die eigentlich nicht existieren dürfte – zwischen Rittern, Magiern und vorlauten Drachen. Es gibt nur einen Weg zurück: Sie müssen die Geschichte bis zum Ende durchstehen.
Aktuelle Rezensionen(2)
Eine interessante Idee mit „Jumanji“ vibes, Fantasy-Universum und Mittelalter-Setting. Wenn Nora liest, wird sie in die Welt der Bücher reingezogen. Das rauskommen aus den Büchern gestaltet sich schwieriger als gedacht. Nora hält ihre Gabe als Fluch und möchte das der Psychologe Ben Sie durch Hypnose das lesen vergessen lässt. Ben glaubt ihr natürlich nicht bis er eine Kostprobe erhält. Sie tauchen beide in eine Geschichte ein wo Rittern, Drachen und Magie existieren. Nora weiß das sie die Geschichte nicht verändern darf um aus der Geschichte wieder zu entkommen, leider passieren Dinge die die Geschichte grundlegend verändern. Unsere Protagonisten versuchen diese Missgeschicke wieder gerade zu biegen, was nicht so einfach ist. Die Geschichte ist relativ interessant. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, mich in die Geschichte hineinzufinden. Aber je weiter ich kam, desto interessanter wurde es. Im Grossen und ganzen ist das Buch okay, es ist recht einfach geschrieben und daher ein guter Zeitvertreib.
Fantasy für Einsteiger im Mittelalter ~Der Nimbus ist wie das Meer. Alle Wege sind offen ~ gelungener Auftakt einer Trilogie Nora Winter hat ein Problem, sobald sie anfängt zu lesen, fällt sie selbst in das Buch, die Geschichte, hinein. Verzweifelt sucht sie den Psychologen Ben Pawell auf, der sie mittels Hypnose das Lesen verlernen lassen soll. Ben ist skeptisch und lässt Nora ihr Können vorführen. Durch einen Fehler seinerseits landen beide in der Fantasy Mittelalter Welt „Eldinor“ und es ist niemand am anderen Ende da, der das Buch wieder zuklappen und sie so befreien könnte. So sind beide dazu gezwungen der ursprünglichen Geschichte des Buches zu folgen, um vielleicht wieder hinaus zu kommen. Sie werden Zeugen davon wie Prinz Luar, der vermeidliche Held, von den Truppen seines Onkels Fürst Keldan, überwältigt und ins Verlies gesteckt wird . Luar soll zurücktreten, damit Keldan, der auch ein Magier ist und seinen Neffen für unfähig hält, regieren kann. Ben ist überzeugt davon, dass Luar der Held der Geschichte ist und bezeichnet ihn als „sympathischen Mistkerl“. Da stellt sich die Frage in welcher Welt die Helden grausam sind und Frauen schänden? Nora und Ben sind also der Überzeugung sie müssten dem Prinzen helfen, damit die Geschichte ihren ursprünglichen Verlauf annimmt. Nora hegen schnell Zweifel, denn sie entwickelt Sympathien für den attraktiven und charmanten Fürsten, der mir als Lesende „Barnabas Vibes“ (Prinzessin Fantaghiro) vermittelt hat und den jeder eher als Held ausmachen würde, denn schließlich hat er nur Gutes im Sinn mit Eldinor und den Lebewesen darin. Besonders haben mir Noras Interaktionen mit dem kleinen Drachen Rashuk gefallen, dem sie mit Ben gemeinsam gleich zu Beginn begegnen. Der kleine, freche Drache war meiner Meinung nach sogar das Highlight. Er ist ein Kundschafter für den Fürsten und eng mit ihm verbunden. Ein weiterer Hinweis dafür, wer hier der Gute in der Geschichte ist. Nora kommt im Verlauf nicht nur Keldan näher, sie kommt auch dahinter was es mit ihren Fähigkeiten auf sich hat. Sie ist eine Weltenwandlerin und den Teil mit dem Buch im Buch empfand ich auch als clever. Nora ahnt noch nicht, wen sie durch ihr Springen in Bücher (Welten) auf den Plan ruft… Ben entwickelt sich im Verlauf jedoch zu einem zweiten Widersacher. Im Grunde ist er schlimmer als der Prinz. Er wurde zunehmend ekelhafter und bezeichnet Nora sogar als „Schlampe“. Sei es die Verzweiflung die ihn dazu treibt, oder gar Eifersucht, die seinen Charakter so fürchterlich unausstehlich werden lässt. Für einen Psychologen benimmt er sich ziemlich irrational. Nora trägt ihm gegenüber keine Verantwortung. Sie kannten sich gerade einmal 2 Stunden bevor sie gemeinsam dank ihm in Eldinor gelandet sind. Also welche Ansprüche hat er ihr gegenüber überhaupt zu stellen? Die Autorin hat für den Roman einen Selfpublishing Preis gewonnen und nach dem Lesen kann ich auch verstehen warum. Ich will einfach mehr von Nora, Keldan, Rashuk, Eldinor erfahren.