Deutschland, 40 Jahre nach einer Atomkatastrophe. In einem der wenigen noch bewohnbaren Teile des Landes lebt die sechzehnjährige Vida mit ihrer Mutter. Vida ist Betroffene und Botschafterin: In einem Gespräch mit Studenten aus anderen Ländern berichtet sie von den schrecklichen Ereignissen und wie es gelingen kann, den Alltag trotz aller Widrigkeiten zu meistern.
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Noch lange danach
von Gudrun Pausewang
Deutschland, 40 Jahre nach einer Atomkatastrophe. In einem der wenigen noch bewohnbaren Teile des Landes lebt die sechzehnjährige Vida mit ihrer Mutter. Vida ist Betroffene und Botschafterin: In einem Gespräch mit Studenten aus anderen Ländern berichtet sie von den schrecklichen Ereignissen und wie es gelingen kann, den Alltag trotz aller Widrigkeiten zu meistern.
Aktuelle Rezensionen(2)
Echt ein krasses Buch. Es hat zum Nachdenken angeregt und war interessant geschrieben, und ich kam sehr schnell durch. Es hatte keine wirkliche Story und war vielleicht dahingehend langweilig, aber es war trotzdem gut. Vorallem hat es gezeigt, dass Hoffnung verdammt wichtig ist, immer. Das gefiel mir. Ansonsten aber eher mittelmäßig, auch wenn ich persönlich das Thema schon irgendwie berührend und wichtig finde.
Handlung [Klappentext] „Eine Atomkatastrophe in Deutschland? Bis zu dem Tag als es wirklich passiert, ist das für viele unvorstellbar. Das Mädchen Vida lebt vierzig Jahre nach dem GAU. Das bedeutet: aushalten, dass ihre Familie alles verloren hat. Sich Sorgen um die depressive Mutter. Erleben, dass immer mehr Stühle im Klassenzimmer leer bleiben. Und trotzdem nicht den Glauben daran verlieren, dass man auch in dieser Welt noch etwas verändern kann.“ Fazit Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen gut und flüssig. Doch wer "Die Wolke" und "Die letzten Kinder von Schewenborn" kennt, wird merken, dass sich dieses Buch vom Stil stark unterscheidet. Das Buch ist im Gegensatz zu den anderen Werken als Interview geschrieben, was für mich erstmal gewöhnungsbedürftig war. Die Idee der Autorin, dieses Buch als weitere Warnung vor Atomenergie und deren Gefahren zu schreiben, ist an sich gelungen und gut umgesetzt. Doch gefielen mir "Die Wolke" und "Die letzten Kinder von Schewenborn" besser und hat mich mehr gepackt.