Empfehlungen basierend auf "Nico"
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von Sarit Yishai-Levi
Sarit Yishai-Levi, geboren 1947 in Jerusalem, hat als Schauspielerin, Journalistin, Korrespondentin und Moderatorin gearbeitet. Mit ihrem ersten Roman „Die Schönheitskönigin von Jerusalem“, eroberte sie die Bestsellerliste. Ruth Achlama, geboren 1945, lebt seit 1974 in Israel und übersetzt seit Anfang der 80er Jahre hebräische Literatur, darunter Werke von Amos Oz, Meir Shalev, Yoram Kaniuk und Ayelet Gundar-Goshen. Für ihre Arbeit wurde sie unter anderem mit dem deutsch-israelischen Übersetzerpreis und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
von Clarice Lispector
»Endlich wird eine der geheimnisvollsten Autorinnen des 20. Jahrhunderts in all ihren schillernden Facetten wiederentdeckt.« Orhan PamukIdalina sucht einen Weg zwischen Vernunft und Leidenschaft, Luísa ringt um innere Stärke und Tuda um ein Leben ohne Therapeuten. In Kurzprosa von beispielloser Originalität lotet Clarice Lispector die Paradoxien des Daseins und die Grenzen des Sagbaren aus: Wahnsinn wird zu Weisheit, Angst zu Mut, wenn sie das Innerste ihrer nur auf den ersten Blick alltäglichen Figuren – meist Frauen – nach außen kehrt. Poetisch und tiefgründig, gleichen ihre Erzählungen flirrenden Träume von einer geheimnisvollen Welt… International als einer der Höhepunkte brasilianischer Literatur bekannt, ist Lispectors Kurzprosa im deutschsprachigen Raum noch zu entdecken. Der vorliegende Band mit vierzig teils erstmals ins Deutsche übertragenen Geschichten verspricht eine aufregende Begegnung mit der suggestiven Kraft ihrer Sprachkunst.
von Eve Babitz
»Sex & Rage« erzählt von Glamour und tiefen Abgründen – und von einer Muse, die in den 1970er-Jahren die Unverfrorenheit besitzt, selbst Künstlerin zu werden. Atemlos folgen wir der jungen Jacaranda, aufgewachsen am Strand von Los Angeles, wie sie sich durch die Höhen und Tiefen des Lebens trinkt, tanzt und feiert – und dabei mit spitzer Zunge und unbestechlicher Beobachtungsgabe ihren Zielen folgt. Eve Babitz zählt zu den aufregendsten Wiederentdeckungen der letzten Zeit. Lange wurden ihre gleichzeitig scharfsinnigen und leichthändigen Texte übersehen. Erst kurz vor ihrem Tod wurde eine Generation auf sie aufmerksam, die heute so jung ist, wie Eve Babitz zu Beginn ihrer Karriere.
von Simone Meier, Güzin Kar, Nadia Brügger
Wenn Frauen über Autoren schreiben wie Männer über Autorinnen – das Buch zum Hashtag #dichterdran, der in Windeseile um die Welt ging.
von Sarah Gilmartin
»Sarah Gilmartin erzählt von den Schattenseiten der glamourösen Fine-Dining-Welt, von brutalem Druck und steilen Hierarchien, unmöglichen Arbeitszeiten und alltäglichen Grenzüberschreitungen. Große Lese-Empfehlung!« ELLE, 18.04.2024
von André Aciman
Völlig unvorbereitet trifft Elio seine erste große Liebe: Oliver ist für sechs Wochen bei Elios Familie an der italienischen Riviera zu Gast, wo der Harvard-Absolvent sein Buch über Heraklit beenden will. Oliver, der wie Elio jüdische Wurzeln hat, ist weltgewandt, intelligent, schön. Oliver ist alles, was Elio will, vom ersten Moment an. Ein fast unerträgliches Spiel von Verführung und Zurückweisung beginnt und wächst sich allmählich zur Geschichte zweier Seelenverwandter aus, die wissen, dass diese Liebe die vollkommenste und zugleich unmöglichste ihres Lebens sein wird. In einem kurzen Sommer zwischen Obsession und Angst, Verlangen und Verzweiflung suchen zwei Menschen nach dem Augenblick der absoluten Erfüllung: dass jeder sich in den Andern verwandle.
von D. C. Odesza
Nachdem sich der Dubai Urlaub langsam dem Ende zuneigt, ändert sich die Stimmung im Anwesen. Maron beschließt für sich, nach dem Dubai Aufenthalt vorerst keine Termine der Brüder anzunehmen, um Abstand zu gewinnen. Was, wenn es ein großer Fehler ist, den die Brüder nicht dulden? Zurück in Marseille lebt sich Maron recht schnell in ihren gewohnten Alltag ein: Sie kümmert sich um ihre Schwester, absolviert die Prüfungen mit Luis und trifft sich an den Abenden mit angesehenen Kunden. Doch mit der Zeit spürt sie, dass selbst Kean ihr nicht mehr helfen kann, den Urlaub zu vergessen. Gideon hingegen fliegt für einige Wochen geschäftlich nach New York, Lawrence verfällt seinem alten Schema – dem Nachtleben zu frönen – und Dorian widmet sich seinem Atelier. Es scheint so, als wäre der Urlaub nicht passiert. Doch als Maron die Erinnerungen nicht mehr loslassen und sich ihren Gefühlen für einen der Brüder sicher ist, gerät sie in Schwierigkeiten, mit denen sie nicht gerechnet hätte. Werden Gideon, Lawrence und Dorian bei ihr sein, um ihr zu helfen?
von Meir Shalev
»Eine meisterlich erzählte und von Fabulierkunst strotzende Familiensaga.«
von Hrg. Walter Trobisch
Ich liebte ein Mädchen - Ein Briefwechsel - bk763; Vandenhoeck & Ruprecht Verlag; Hrg. Walter Trobisch; pocket_book; 1977
von Pedro Lenz
Stellt man eine rote Rose in eine Bierflasche? In den Liebesgeschichten von Pedro Lenz ist Hollywood weit weg. Wo am Schluss des Films die Verliebten sich küssen und die Sonne untergeht, da fangen die Lenzgeschichten erst an. Nämlich im Leben. An der Rüebechilbi in Madiswil. An der Mustermesse Basel. Im Facebook. Auf dem Sozialamt. In der Grottebar in Rütschelen. Im Intercity Bern–Zürich. Auf der Feuerleiter im Schilager Schönried. „Was ist das für eine Gesellschaft, in der alle etwas über das Unterhöschen von Britney Spears wissen, aber nichts über ihren Nachbarn?“, fragt Pedro Lenz in einem Interview mit der Aargauer Zeitung. Seine Geschichten handeln von diesen Nachbarn, er erzählt mit Zuneigung von ihnen, von ihren Stärken und ihren Schwächen, von der Sehnsucht nach Liebe und von den Tücken des Alltags.