Die Hoffnung hat ein Problem. Gerade jetzt, wo wir sie am meisten brauchen, versagt sie. Immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass die Zukunft nicht besser werden wird als die Gegenwart. Das beweisen neuste Umfragen ganz klar: Über die Hälfte aller Jugendlichen weltweit ist inzwischen davon überzeugt, dass die Menschheit dem Untergang geweiht ist. Die Gegenwart scheint ausweglos. Inklusive Klimawandel, sozialer Ungerechtigkeit, Faschismus und Krieg. Diese Entwicklung ist unerträglich, denn für ein selbstbestimmtes und gelungenes Leben, ist Hoffnung eine unabdingbare Notwendigkeit. Aber damit wir wieder Hoffnung haben können, müssen wir zuerst verstehen, was Hoffnung überhaupt bedeutet und warum es so einfach ist, absolut falsch zu hoffen. Christiane Stenger und Stephan Phin Spielhoff machen sich deshalb auf die Suche nach der Hoffnung, nach ihrem Ursprung, ihrem Werdegang und wollen wissen, wie konnten wir darauf hoffen, dass alles gut wird, und dann wurde nichts gut?! Die Hoffnung braucht ein Revival, denn sie ist viel mehr als reines Wunschdenken - sie ist unser einziges Werkzeug, mit dem wir schon jetzt für eine bessere Zukunft sorgen können und zwar für uns alle.
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Nichts wird von alleine gut
von Christiane Stenger, Stephan Phin Spielhoff
Die Hoffnung hat ein Problem. Gerade jetzt, wo wir sie am meisten brauchen, versagt sie. Immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass die Zukunft nicht besser werden wird als die Gegenwart. Das beweisen neuste Umfragen ganz klar: Über die Hälfte aller Jugendlichen weltweit ist inzwischen davon überzeugt, dass die Menschheit dem Untergang geweiht ist. Die Gegenwart scheint ausweglos. Inklusive Klimawandel, sozialer Ungerechtigkeit, Faschismus und Krieg. Diese Entwicklung ist unerträglich, denn für ein selbstbestimmtes und gelungenes Leben, ist Hoffnung eine unabdingbare Notwendigkeit. Aber damit wir wieder Hoffnung haben können, müssen wir zuerst verstehen, was Hoffnung überhaupt bedeutet und warum es so einfach ist, absolut falsch zu hoffen. Christiane Stenger und Stephan Phin Spielhoff machen sich deshalb auf die Suche nach der Hoffnung, nach ihrem Ursprung, ihrem Werdegang und wollen wissen, wie konnten wir darauf hoffen, dass alles gut wird, und dann wurde nichts gut?! Die Hoffnung braucht ein Revival, denn sie ist viel mehr als reines Wunschdenken - sie ist unser einziges Werkzeug, mit dem wir schon jetzt für eine bessere Zukunft sorgen können und zwar für uns alle.
Aktuelle Rezensionen(1)
<i>*Rezensionsexemplar*</i> Ich sage immer, dass "Star Wars" mir gezeigt hat, wie wichtig es ist, niemals die Hoffnung zu verlieren. Egal wie dunkel und aussichtslos manche Situationen scheinen, wir dürfen nie die Hoffnung verlieren. Werfen wir nun einen Blick auf unsere aktuelle Weltlage, egal ob sozial, politisch oder wirtschaftlich dann überkommt uns wohl eher ein Gefühl der Sorge oder der Angst, statt Vorfreude und Hoffnung auf die Zukunft. Genau deswegen hat mich dieses Buch sofort gecatched, als ich es im Bloggerportal gesehen habe. Durch das doch eher freundliche und knallige Cover aufgrund der Farben und dem symbolisierten lächelnden Smiley, gibt das Buch vorne weg "Hoffnung" - oder versucht es, dem Anschein nach. In 3 großen Teilen wird im Laufe des Buches, die Hoffnung in der Vergangenheit, Gegenwart und die mögliche Zukunft analysiert. Wie entstand eigentlich die Hoffnung? Wie hat sie sich verändert? Was können wir tun, um wieder mehr Hoffnung zu erlangen? Dieses und mehr erörtern Christiane Stenger und Stephan Phin Spielhoff. Ich muss gestehen, dass mit die ersten Kapitel und besonders das Vorwort sehr abgeholt haben und mir wirklich ein sehr starkes Gefühl vom "gesehen werden" gegeben haben. Ich dachte mir "genau das habe ich mir von diesem Buch <b>erhofft</b>. Im Weiteren Verlauf jedoch merkt man immer mehr die Wut, das Leid eines Otto Normalverbrauchers und gegen Ende haben mich beide Autoren verloren. Nicht, weil ich mich erschlagen gefühlt habe oder den Fakten, Beispielen und Geschehnissen nicht übereinstimme, sondern weil ich das Gefühl hatte, dass mir das Buch immer mehr die Hoffnung nimmt obwohl es doch das Gegenteil davon bezeugen sollte. All die Dinge, die man im Buch erfährt, kennen wir bereits und schaffen kaum neue Erkenntnisse. Jedoch habe ich mich am Ende ausgelaugt und hoffnungslos gefühlt. Wo ist sie nun diese Hoffnung? Kann ein einzelnes Buch einem Menschen mehr Hoffnung geben? Möglich. Jedoch individuell, meiner Meinung nach. Mit einem positiveren Ton zum Ende hin, hätte ich mich besser aufgehoben gefühlt. Das Leseerlebnis, denke ich jedoch, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Jeder fasst Hoffnung anders aus. Ist es trotzdem lesenswert? Definitiv ein ja. Ich denke, wir sollten alle den Glauben an die Hoffnung niemals verlieren und weder mehr auf Augenhöhe miteinander umgehen. Sowohl im sozialen als auch im politischen und wirtschaftlichen Kontext. Denn die Hoffnung stirbt, wie man so schön sagt, zuletzt...