Empfehlungen basierend auf "Narren und Sterbliche: Historischer Roman"
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von Bernard Cornwell
Soldat, Held, Halunke - wer Richard Sharpe an seiner Seite hat, braucht nichts zu befürchten Indien, 1799. Bei der Belagerung der Inselfestung Seringapatam gerät ein britischer Offizier in Gefangenschaft. Verhandlungen zum Austausch kommen für die Briten nicht infrage. Um das Leben der Geisel zu retten, senden sie stattdessen den jungen Soldaten Richard Sharpe aus. Er soll den Mann befreien. Doch die Festung des indischen Herrschers Tippu Sultan ist gefährlicher, als Sharpe sich jemals hätte träumen lassen. Und plötzlich liegt auch das Schicksal der anderen Kameraden in seinen Händen ... Erleben Sie Richard Sharpe in seinem ersten Abenteuer!
von Adam Zamoyski
Napoleons Feldzug in Russland war das vielleicht größte militärische Desaster aller Zeiten und eine menschliche Tragödie von beispiellosen Ausmaßen - das erste historische Beispiel eines totalen Krieges. 1812 ist das meisterhafte Epos über die Hybris eines Eroberers, den Wahnsinn des Krieges und einen der dramatischsten Wendepunkte der Weltgeschichte. Adam Zamoyski hat eine Vielzahl von Augenzeugenberichten in französischer, russischer, deutscher, polnischer und italienischer Sprache, oft erstmals, ausgewertet und eine unerhört lebendige, prägnant urteilende und brillant geschriebene histoire totale, ein "Krieg und Frieden" der Militärgeschichte, geschrieben. Das Ergebnis ist ein unvergessliches Buch, das Geschichte so hautnah erzählt, wie es nur wenigen Autoren gelingt. "Mitreißend... Ein brillantes Stück narrativer Historie, voll schillernd komponierter Einzelbeschreibungen, ein rundum faszinierender Bericht über eines der wahrscheinlich größten militärischen Desaster aller Zeiten ... Zamoyskis Darstellung des Feldzugs von 1812 ist ein Musterbeispiel an Eleganz und Klarheit."  T.J. Binyan  "Ein absolut bewundernswertes Buch."  Antony Beevor
von Benedict Wells
»... und ich fühlte mich so, wie ich mich schon mein ganzes Leben lang fühlen wollte: übermütig und wach und mittendrin und unsterblich.«
von James Baldwin
J. Baldwin gilt als einer der bedeutendsten US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Seine grossen Themen sind der Rassismus sowie die Fragen nach Identität und Gleichstellung unterschiedlicher ethnischer, sozialer, religiöser oder sexuell orientierter Gruppen. Der Essayband vereint Texte aus den Jahren 1948-1955. Fast immer wählt Baldwin einen persönlichen Zugang zu seinen Themen, egal, ob es um Alltagsphänomene, Kunst, Politik oder Geschichte geht. Dies macht die sprachlich sehr eleganten und geschliffenen Aufsätze sehr authentisch. Besonders eindringlich sind die Essays, die sich mit seiner eigenen Herkunft, Harlem und seinem Stiefvater beschäftigen; ebenso aber die Beschreibungen der Anfeindung und Ausgrenzung, die ihm in einem Dorf in der Schweiz widerfahren sind. Baldwins Texte sind nach über 60 Jahren von bemerkenswerter und erschreckender Aktualität. Die vorliegende Neuübersetzung durch M. Mandelkow ist die erste vollständige deutschsprachige Ausgabe von "Notes of a Native Son" (Original erstmals 1955 erschienen). Die Lektüre ist inspirierend, bereichernd - breit einsetzbar. (2)
von Dick Francis
Unter der Sonne Südafrikas muß der Filmschauspieler Edward Lincoln seinen Helden-Rollen plötzlich auch abseits der Kameras gerecht werden.
von Maryse Condé
Es sind Zeiten des Umbruchs: Der Islam dringt vor in Afrika, Missionare und Kolonisatoren kommen ins Land, der Sklavenhandel blüht. Maryse Condé hat die faszinierende Geschichte einer versunkenen Welt geschrieben. Sie erzählt von Händlern und Bauern, Eroberern und Sklaven – eine opulente Familiensaga in dramatischen Zeiten.
von Abdulrazak Gurnah
»Ein großes Werk.« NZZ – Einer der Höhepunkte im Romanwerk des Literaturnobelpreisträgers endlich wieder auf Deutsch!Sansibar in den frühen 1950er-Jahren: Inmitten politischer Umwälzungen und Aufständen gegen die Kolonialherren wachsen die Geschwister Amin, Rashid und Farida auf. Amin, der Mittlere der Brüder, verliebt sich in Jamila, doch beider Leidenschaft zerbricht schon bald am Widerstand seiner Familie und Gerüchten um die Vergangenheit der jungen Frau. Es heißt, ein Fluch liege auf ihrer Verwandtschaft. Im Strudel der Revolution trennen sich die Lebenswege der Geschwister. Rashid beginnt ein Studium in London, das Schicksal von Amin und Jamila lässt ihn aber selbst in der Ferne nicht los. Er begibt sich auf eine Spurensuche, die ihn tief in die afrikanische Kolonialgeschichte führt – und bis zum Geheimnis um Jamilas Familie. Deren Großmutter hatte für eine verbotene Liebe zu einem britischen Orientalisten einst alles riskiert... »Die Abtrünnigen« zeigt Nobelpreisträger Abdulrazak Gurnah erneut als großartigen, politisch hellsichtigen Erzähler von Geschichten, wie wir sie noch nie zuvor gelesen haben.
von Louis Bromfield
Der alte Maharadscha in der indischen Provinz Ranchipur weiß, dass auf seine Untertanen Hunger und Tod warten, wenn der Regen ausbleibt. So erträgt er die langen Wochen des Wartens in brennender Hitze, solange er sein Volk nicht sicher weiß vor der Katastrophe. Auch Tom Ransome, der verwöhnte Intellektuelle aus der westlichen Welt, wartet auf das Naturereignis, um es zu malen. Den indischen Arzt Dr. Safka lässt seine Berufs- und Menschenpflicht ausharren. Was aber treibt Lady Heston aus England nach Ranchipur? Dann kommt taifunartig der Regen. Die Macht des Monsuns bringt nicht nur ein Gesellschaftssystem ins Wanken, sie bietet auch eine Chance für die Liebe – über sämtliche Klassenschranken hinweg.