Empfehlungen basierend auf "Mordsache Caesar"

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von Yvonne Widler

ist Journalistin, lebt in Wien und leitet das Lebensart-Ressort des Kurier. Für ihre gesellschaftskritischen Reportagen und Porträts wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Prälat-Ungar-Preis für den Artikel „Gedanken von unheilbar kranken Menschen" oder dem Dr. Karl-Renner-Publizistikpreis für ihre Aufarbeitung des Schicksals eines Heimkindes. Als einfühlsame und unnachgiebige Journalistin beschäftigt sie sich regelmäßig mit dem Leben von Frauen, die in Gewaltbeziehungen gefangen sind und auch mit jenen, die das Martyrium nicht überlebt haben.

von Michael Tsokos

"Der Autor vermittelt eine enorme Menge an Fakten, dennoch ist es kein Sachbuch. Es ist eine kurzweilige wie lehrreiche Lektüre für jedermann."

von Thomas Kundt

Man lacht, man greift sich ans Herz und man lernt noch einiges über das Leben (und den Tod).

von Romy Hausmann

So faszinierend, so traumatisierend.

von Laura Backes

Weit über 100 getötete Frauen allein in Deutschland pro Jahr: Morde, über die niemand sprichtJeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle 3 Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter. Diese Verbrechen sind keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind. Laura Backes und Margherita Bettoni zeigen in diesem aufrüttelnden Buch, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Als Familientragödien verharmlost, bleiben viele Frauenmorde verborgen und verdecken die patriarchalen Macht- und Gewaltmuster, die sich tief durch unsere Gesellschaft ziehen. Die beiden Journalistinnen haben mit Überlebenden gesprochen, Experten befragt, die Motive männlicher Gewalttäter untersucht und ihre grausamen Taten hier rekonstruiert. Ihre schockierende Analyse zeigt, dass Femizide uns alle angehen und warum wir jetzt handeln müssen.

von Ilona Bulazel

»In seinen letzten Minuten roch er Benzin, spürte die Hitze von Feuer, hörte das Knistern seiner eigenen Haut, als diese verbrannte, und flehte um Erlösung …« Als Rolf Heerse zu einer grausam entstellten Leiche gerufen wird, ahnt er noch nicht, dass bald weitere Morde folgen werden. Der Täter hinterlässt auf seinem Streifzug durch Baden-Baden eine blutige Spur des Hasses. Warum verstümmelt er auf so brutale Weise den Mund seiner Opfer? Während die Ermittler in die Abgründe der menschlichen Seele blicken müssen, holt den Hauptkommissar ein dunkles Kapitel seiner Vergangenheit ein. Wie weit müssen Heerse und sein Team gehen, um weitere Morde zu verhindern? »Sepsis – Das Schandmaul« ist nach »Sepsis – Verkommenes Blut« ein weiterer spannender Psychothriller mit Hauptkommissar Rolf Heerse. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden und behandeln in sich abgeschlossene Fälle.Außerdem erschienen: »Sepsis – Verkommenes Blut« (Psychothriller), »Projekt Todlicht« (Thriller), »Die Akte Aljona« (Thriller), »Operation Castus« (Thriller), »world: reset – Nach den Aschentagen« (Scifi-Krimi), »Mystery-Geschichten« (Shortstorys) und »Scifi- & Fantasy-Geschichten« (Shortstorys)

von Brian Freeman

Der Erfolgsroman des Bestsellerautors Brian Freeman jetzt auch auf Deutsch.Was ist deine schlimmste Erinnerung? Mehrere Frauen begehen nach unerklärlichen Nervenzusammenbrüchen Selbstmord – Frost Easton von der San Francisco Police steht vor einem bizarren Fall. Eins war den Opfern gemein: Sie wurden von der brillanten Psychiaterin Francesca Stein behandelt, die in ihrer umstrittenen Therapie traumatische Erinnerungen ihrer Patienten auslöscht. Trägt sie die Schuld daran? Neben Easton stellt auch Stein Ermittlungen an, doch plötzlich bekommt der Fall für sie beide eine persönliche Wendung. Denn sie erhalten kryptische Nachrichten über die Todesfälle und der Verfasser weiß über ihre schlimmsten Erinnerungen beklemmend gut Bescheid. Immer enger zieht er seine Kreise um Easton und Stein, während die Zahl der Toten steigt …

von Peter May

"Nicht immer - ehrlich gesagt: eher selten - gelingt es Verlagen, mit ihren Titelübersetzungen ins Schwarze zu treffen. Bastei Lübbe [...] gebührt somit ein großes Lob. Coffin Road - Tödliches Vergessen ist in gleich mehrfacher Hinsicht ein Volltreffer!" Siegener Zeitung, 23.05.2018 "Coffin Road - Tödliches Vergessen ist in gleich mehrfacher Hinsicht ein Volltreffer!" Siegener Zeitung, 23/05/2018 "Peter May entwickelt einen extrem verzinkten Thriller, der zugleich eine herausforderde literarische Übung ist. Eigentlich würde man meinen, brauchte es Meister wie Umberto Eco oder Michael Ondaatje, um sich bei so einer konstruktion nicht heilos zu verzetteln, Peter May zieht das aber ganz cool durch" Frankfurter Rundschau, 23/06/18

von Miriam Suter, Natalia Widla

In der Schweiz wird alle zwei Wochen eine Frau von ihrem Ehemann, Lebensgefährten oder Ex-Partner getötet. Jede Woche überlebt eine Frau einen versuchten Femizid. Warum werden Männer zu Tätern von häuslicher oder sexualisierter Gewalt an Frauen? Warum töten sie? Miriam Suter und Natalia Widla gehen dieser Frage nach im Hinblick darauf, was die Schweiz tut, um solche Verbrechen zu verhindern, und was noch getan werden muss. In Gesprächen mit verschiedenen Fachpersonen aus Justiz, Politik oder Psychologie und durch die Auseinandersetzung mit aktuellen Fällen von verurteilten Gewalttätern versuchen sie zu ergründen, welche Männer sich hinter dem Begriff «Täter» verbergen, welche psychologischen und gesellschaftlichen Mechanismen Gewalt befördern und welche präventiven oder kurativen Massnahmen bestehen. Zu den Gesprächspartner:innen gehören Markus Theunert vom Schweizer Männer- und Vaterverband, die forensische Diagnostikerin Nahlah Saimeh, die Soziologin und Aktivistin Melanie Brazzell, die Strafrechtsprofessorin Nora Markwalder, Bundesrat Beat Jans und viele weitere.

von Harald Welzer

Auf beunruhigende Weise wird gezeigt, wie Tötungsbereitschaft erzeugt wird und wie wenig wir unseren moralischen Überzeugungen trauen können.Über den Holocaust ist viel geschrieben worden, aber die wichtigste Frage ist bis heute nicht Wie waren all die "ganz normalen Männer", gutmütigen Familienväter und harmlosen Durchschnittsmenschen imstande, massenhaft Menschen zu töten? Es gab keine Personengruppe, die sich der Aufforderung zum Morden verschlossen hätte, weshalb Erklärungsansätze, die sich auf die Persönlichkeiten der Täter, ihre Charaktereigenschaften, ihre psychische Verfassung richten, nicht weiterführen.Welzer untersucht Taten aus dem Holocaust und anderen Genoziden in ihrem sozialen und situativen Rahmen und zeigt, wie das Töten innerhalb weniger Wochen zu einer Arbeit werden kann, die erledigt wird wie jede andere auch. Mit seiner sozialpsychologischen Studie öffnet sich eine Perspektive auf die Täter, die auf beunruhigende Weise erhellt, wie Tötungsbereitschaft erzeugt wird, und wie wenig Vertrauen wir in die Stabilität unserer moralischen Überzeugungen haben sollten.