3.5

Mit Pflanzen die Welt retten

von Bernhard Kegel

Format:Hardcover
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Rettung ist möglich: Wir müssen aufforsten, unsere Moore wieder vernässen, Algenfarmen bauen und viele andere Maßnahmen ergreifen. Weil die Biologie heute politisch ist und uns alle betrifft »Ein nuanciertes Bild der neuen Ökologie: anschaulich und kenntnisreich« CHRISTIAN SCHWÄNGERL, FAZ ÜBER ›DIE NATUR DER ZUKUNFT‹ Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen

Wissenschaft, Technik & Natur
288 SeitenHardcover
Erschienen an: October 14, 2024

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Eileen Dierner Rezension von Eileen Dierner

Pflanzen allein werden die Welt nicht für uns retten, aber ohne sie schaffen wir es bestimmt nicht."<br/><br/>"Mit Pflanzen die Welt retten" stellt kurz und knackig vier große Komplexe der Pflanzenwelt vor: Wälder, Moore, Ökosysteme zu Wasser und Photosynthese. All diese Bereiche können uns - neben technischen Methoden - helfen, in den kommenden Jahrzehnten das überschüssige Treibhausgas aus unserer Atmosphäre zu entfernen. Und ganz nebenbei auch unsere Artenvielfalt zu schützen. Yuhu!<br/><br/>Was beim Lesen deutlich wird: Ganz so einfach ist es leider nicht, aber es ist schön zu sehen, woran geforscht wird und was schon auf die Beine gestellt wurde: künstliche Blätter, Moorlandwirtschaft, Seegraswiesen-Aufforstung. Es ist viel Platz zum Staunen, Träumen und Hoffen da!<br/><br/>Der Autor betont jedoch immer wieder, dass Pflanzen nur ein Zahnrad im großen Ganzen sein werden: "Um diese beispiellose planetare Herausforderung des Klimawandels zu meistern, werden wir viele unterschiedliche Wege verfolgen müssen. Wir werden Climeworks-Maschinen- Ungetüme genauso nutzen wie das Potenzial der Pflanzen, brauchen die erneuerbaren Energien genauso wie die Reduktion des Fleischkonsums und die Benutzung von Fahrrädern, wo immer es möglich ist. Wir benötigen nicht weniger, sondern netto Null Emissionen und werden dafür nach jedem Strohhalm greifen müssen, der sich uns bietet. Vieles spricht aber dafür, dass wir am Ende sagen werden: Ohne die Pflanzen, ohne die grünen Helfer als Verbündete hätten wir diese dramatische Phase der Menschheitsgeschichte nicht oder nur mit heftigsten Blessuren überstanden."

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