Empfehlungen basierend auf "Menschliche Kommunikation"

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von Kate Murphy

»Ich war nur kurz abgelenkt.« Viele Menschen halten sich für gute und empathische Zuhörer. Das ist ein Trugschluss – das Gegenteil ist der Fall. Wir sind viel zu sehr mit uns selbst beschäftigt, planen bereits im Voraus die nächsten Argumente, meinen, im Vorfeld zu wissen, was der Andere sagen will. Wir sind abgelenkt durch ständige Erreichbarkeit auf allen Kanälen, die unterschiedlich bedient werden wollen, durch Multitasking und den beschleunigten Puls der ganzen Gesellschaft. Die vermeintlich simple und passive Tätigkeit des Zuhörens haben wir verlernt. Was das für uns, unsere Familie und unser Miteinander bedeutet und wie wir wieder zurück in den beidseitigen Dialog finden, erläutert die bekannte Wissenschaftsredakteurin Kate Murphy auf anschauliche Weise.

von Erich Fromm

Der große humanistische Denker nimmt die westliche Konsumgesellschaft in kritischen Augenschein. 

von Dan Ariely

Warum halten wir die eigenen Ideen immer für die besten? Weshalb wirken sich hohe Boni nachteilig auf die Arbeitsleistung aus? Wieso folgen wir bei der Partnersuche nicht unserem Schönheitsideal? Und warum lassen sich Rachegefühle so schwer bezähmen? In seinem neuen Bestseller untersucht Dan Ariely unser Verhalten in der Arbeitswelt und in zwischenmenschlichen Beziehungen. Sein ernüchternder Befund: Wir meinen zwar, Alltagssituationen vernünftig einschätzen zu können und Herr unserer Entscheidungen zu sein, doch in Wirklichkeit lassen wir uns oft von unseren Instinkten und Gefühlen leiten. Wir erliegen Trugschlüssen und begehen unwissentlich immer wieder Fehler – zum eigenen Nachteil. Ariely hilft uns, die wahren Triebfedern unseres Handelns zu erkennen. Und er hat auch eine gute Botschaft: Tatsächlich geht es uns meist viel besser, wenn wir den Verstand links liegenlassen.

von John Bargh

Der renommierte amerikanische Sozialpsychologe John Bargh forscht seit Langem über die unbewussten Denkprozesse des menschlichen Gehirns, die unser Verhalten und unsere Einstellungen und Gefühle beeinflussen, obwohl sie dem Bewusstsein verborgen sind. Die unbewussten und bewussten Vorgänge bestimmen gemeinsam unsere Persönlichkeit. Sie arbeiten dynamisch und wechselseitig miteinander: Die Erlebnisse unserer Vergangenheit (auch wenn wir sie längst vergessen haben), unsere momentan erlebten Gefühle und unsere Wünsche an die Zukunft bestimmen unser Verhalten und unsere Einstellungen - für uns oft unbewusst und unerkannt. Für Bargh bedeutet dies nicht, dass Menschen keinen freien Willen hätten. Vielmehr geht es ihm um das Verständnis beider Anteile - der bewussten und unbewussten - die uns als Menschen ausmachen. In diesem anspruchsvollen, sehr verständlich und unterhaltsam geschriebenen Sachbuch gibt Bargh Auskunft über die Forschungsergebnisse der letzten 40 Jahre zur Bedeutung des Unbewussten. Es ist sowohl für Laien als auch für Psychologen von hohem Interesse

von Robert Sapolsky

Warum sind Menschen mal aggressiv, mal einfühlsam? Der Neurobiologe Robert Sapolsky schlüsselt Schritt für Schritt sämtliche Faktoren auf, die zu Gewalt oder Mitgefühl führen: Welche Reize wirken unmittelbar vor der Tat auf das Gehirn? Wie stimulieren Hormone Tage zuvor das Nervensystem? Und was hat die Evolution damit zu tun, dass wir morden? Sapolskys faszinierende Analyse lässt uns jede Tat als komplexes Zusammenspiel biologischer und psychologischer Einflüsse begreifen. "Gewalt und Mitgefühl" ist eine grandiose Synthese der Wissenschaft vom menschlichen Verhalten. Und ein Buch, das vollkommen neue Wege aufzeigt, die Kontrolle über unser Handeln zurückzugewinnen – und damit die Gewalt einzudämmen.

von Georg Milzner

Die große Analyse des heutigen Lebensgefühls

von Lynne McTaggart

Ein neues Verständnis von Sein und Bewusstsein.Die Grundlagen unseres konventionellen Weltbilds werden durch neue Forschungsergebnisse nachhaltig in Frage gestellt. Genetiker finden immer mehr Beweise dafür, dass unser Erbgut kein unveränderliches Schicksal ist, sondern durch Umweltfaktoren beeinflusst wird. Neurowissenschaftler zeigen uns, wie Spiegelneuronen die Grenzen zwischen dem Beobachter und dem Beobachteten auflösen, und Sozialwissenschaftler versichern uns, dass unser Bedürfnis nach Konsens und Kooperation angeboren und nicht anerzogen ist. Wir existieren in einem feinstofflichen Energiefeld, das alles miteinander verbindet. Die Wahrnehmung der Getrenntheit ist letztendlich eine Illusion. Alles hängt mit allem zusammen.

von Frans B. M. de Waal

Frans de Waal spürt in diesem Buch den Grundlagen menschlichen Verhaltens nach, die sich - seiner Überzeugung nach - evolutionär entwickelt haben und sich schon bei unseren biologisch engsten Verwandten, den Schimpansen und Bonobos, finden lassen.

von Jonathan B. Losos

Zufall oder unausweichliche Notwendigkeit? Während zentrale Mechanismen der Evolution gut verstanden sind, bleibt es schwierig, langfristige Vorhersagen zu machen. Dass es aber auf kurze Sicht möglich ist und die biologischen Optionen unter manchen ökologischen Bedingungen erstaunlich klein sind, zeigt nicht nur das Phänomen der Konvergenz, das die mehrmalige, unabhängige Entwicklung ähnlicher Merkmale wie von Augen, Flügeln oder chemischen Abwehrmechanismen zusammenfasst. Auch eindrucksvolle Langzeitversuche im Labor bestätigen das Wiederholbare Verhalten der Natur, die aus genetisch identischen Organismen bei zufälligen Mutationen dieselben Resultate hervorbringt. Biologieprofessor J.B. Losos tritt damit zwischen die extremen Positionen von S.J. Gould ("Zufall Mensch", ID-G 40/91) und S.C. Morris ("Jenseits des Zufalls", 2008, hier nicht besprochen). Dezent illustriert, sachlich fundiert, aber gelegentlich etwas weitschweifig setzt der Autor mit der experimentellen Evolutionsbiologie einen eigenen Akzent in der Sachliteratur zum Thema. (2)

von Rupert Sheldrake

Rupert Sheldrake hat mit dem »Wissenschaftswahn« ein Standardwerk geschaffen – eine schlagkräftige Antwort auf den »Gotteswahn« von Richard Dawkins. Der berühmte Biologe zeigt anhand von zehn »Dogmen«, dass die meisten Forscher an Vorstellungen festhalten, die vollkommen überholt und eindeutig widerlegbar sind. Er fordert ein neues und grenzüberschreitendesDenken und plädiert für mehr Offenheit und Neugier in den Naturwissenschaften.