Empfehlungen basierend auf "Meine Geschichte"
Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.
von Natalie Amiri
»Faktenreich, detailliert und schockierend entlarvt Amiri falsche Strategien, zeigt Fehler auf, beschreibt die katastrophalen Folgen des überhasteten Truppenabzugs.«
von Fabian Menor
Sie kommen aus Afghanistan, Iran und Eritrea. Mit 15 oder 16 landen sie in Genf und sind ganz auf sich allein gestellt. Eine saubere, reiche Stadt, die sie aber nicht willkommen heißt. In einem Heim für junge unbegleitete Migranten, traumatisiert von ihren Erfahrungen, versuchen sie, zurechtzukommen und ihren Platz zu finden, ohne zu wissen, wo sie anfangen sollen. Allein in der Fremde ist das Ergebnis der Begegnung von drei jungen Migranten mit drei Kunstschaffenden, die die wahren Geschichten durch den Mund und die Augen ihrer Protagonisten zu erzählen. Die Illustratoren sind eingetaucht in die Welt der Migranten, haben sich mit ihren Fragen und Gefühlen auseinandergesetzt. Wie fügt man sich in einen Ort ein, der einen nicht willkommen heißt, und überwindet seine Traumata? Die drei Geschichten, illustriert von drei verschiedenen Kunstschaffenden, sprechen über ein selten behandeltes Thema: die Unterstützung minderjähriger Migranten und ihr Leben in Europa.
von Angela Y. Davis
"Angela Davis' Autobiographie, 1974 von Toni Morrison erstmals herausgegeben, ist ein Klassiker der Schwarzen Befreiungsbewegung. Nun erlebt das Buch nach fast fünfzig Jahren eine Neuauflage, die beweist, wie aktuell antirassistische, feministische und sozialistische Kämpfe für Freiheit und Gerechtigkeit heute noch immer sind.In Eine Autobiographie beschreibt Angela Davis ihren Lebensweg;erzählt von ihrer Kindheit auf dem sogenannten Dynamite Hill in Birmingham, Alabama, von ihrer Arbeit mit der Kommunistischen Partei, der Black Panther Party und den Soledad Brothers und wie sie von einer Professorin zu einer der vom FBI meistgesuchten Personen wurde.Als Toni Morrison der damals 28-jährigen Angela Davis vorschlug, ein Buch über ihr Leben zu verfassen, war diese erst skeptisch, wollte der Tendenz, Geschichte zu individualisieren, nicht weiter Vorschub leisten. Und so schrieb sie eine zutiefst politische Autobiographie, die den Blick hinaus in die Welt niemals vernachlässigt.»Ich habe also nicht wirklich übermich selbst geschrieben. Ich habe die Ereignisse meines eigenen Lebens nicht an ihrer persönlichen Bedeutung gemessen. Vielmehr habe ich versucht, das Genre der Autobiographie zu nutzen, um mein Leben im Einklang mit dem, was ich für die politische Bedeutung meiner Erfahrungen hielt, zu betrachten.«Brillant, feurig und mit Nachdruck geschrieben, ist Eine Autobiographie ein unvergesslicher Bericht über ein Leben, das dem radikalen Wandel verpflichtet war und ist."
von Christina Brudereck
Ein jüdisches Café, Johannesburg, Südafrika, 1960. Mima Mandelbaum ist Eigentümerin und Seele dieses besonderen Ortes. Sie serviert erfrischende Ingwerschorle, koscheren Wein, Bagels und Menüs voller Fantasie. Und sie hütet ein gefährliches Geheimnis. Während um sie herum alle wegschauen, wird Mima immer tiefer in den Widerstand gegen das Apartheidregime hineingezogen. Bis irgendwann das Leben ihrer eigenen Familie auf dem Spiel steht.
von Sheila Kanani
Rosa Parks, die Frau, die dafür berühmt wurde, dass sie sich weigerte, ihren Sitzplatz im Bus aufzugeben, löste eine große Veränderung im Kampf für Bürgerrechte aus. Aufgewachsen in Alabama, wusste Rosa Parks von klein auf über den Rassismus ihrer Gesellschaft Bescheid. Entdecken Sie, wie sie zu der brillanten Aktivistin wurde, die wir heute kennen, in diesem wunderschön illustrierten Buch mit Geschichten aus dem wirklichen Leben, Zeitlinien und Fakten, die ihre nächste außergewöhnliche Geschichte zum Leben erwecken.
von Zarifa Ghafari, Hannah Lucinda Smith
Ein bewegendes wie eindringliches Buch, das einmal mehr zeigt, wie wichtig es ist, Frauen und Mädchen weltweit den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.
von Theodor Michael
Der Lebensrückblick eines schwarzen deutschen Zeitzeugen Theodor Michaels Vater kam vor dem Ersten Weltkrieg aus Kamerun, damals deutsches »Schutz gebiet«, nach Deutschland und wurde wie andere Kolonialmigranten freundlich aufgenommen. Er heiratete eine Deutsche und gründete eine Familie. Doch schon während der Weimarer Republik fand man, Farbige sollten den Deutschen keine Arbeitsplätze mehr wegnehmen. Bald konnten sie nur noch in den sehr beliebten »Völkerschauen« unterkommen. In der Nazizeit wurden ihnen die deutschen Pässe entzogen. Nur als stumme Komparsen in den zahl reichen Kolonialfilmen waren sie noch gefragt.
von Susanne Koelbl
Exklusive Einblicke in eines der verschlossensten Länder der WeltSPIEGEL-Reporterin Susanne Koelbl ist gelungen, was kaum einem Journalisten gestattet wird: Sie durfte durch Saudi-Arabien reisen, ohne Beschränkungen und staatliche Aufsicht. Für mehrere Monate hat sie sich durch ein Land treiben lassen, das gerade den tiefgreifendsten Wandel seiner Geschichte erlebt. Kronprinz Mohammed bin Salman öffnet das Land, zeigt aber zugleich eine dunkle, aggressive Seite. Susanne Koelbl hält diesen historischen Aufbruch aus nächster Nähe fest. Ihr Buch gewährt Einblicke in die Welt der Machthaber und Ultrakonservativen genauso wie in das verborgene Leben der Frauen. Aktualisierte Ausgabe mit einem neuen Nachwort und zahlreichen Farbabbildungen. Ausstattung: mit Abbildungen
von Mona Horncastle
Die erste Biografie, die Josephine Baker, den ersten afroamerikanischen Superstar, als das zeigt was sie vor allem war: Eine idealistische Kämpferin gegen Rassismus und Diskriminierung. Als Freda McDonald 1906 in einem Armenviertel in Saint Louis zur Welt kommt, deutet nichts darauf hin, dass sie als Josephine Baker als erster afroamerikanischer Superstar die Welt erobern wird. Die Chancen stehen denkbar schlecht, für die uneheliche Tochter einer Wäscherin, die Gesetze der Rassentrennung ins Gegenteil zu verkehren, doch Josephine Baker hält sich an keine Regeln, sie macht ihre eigenen. Für sie gibt es immer noch eine weitere Rolle, in der sie sich neu verwirklichen kann und Erfolge feiert. Ob auf der Bühne, als Truppenunterhalterin und Kriegsheldin – oder im Leben, Josephine kennt nur den Superlativ. Der Weg der Josephine Baker von der Tänzerin im Bananenröckchen zur politischen Figur war lang – doch ihre zahlreichen Anti-Rassismus-Projekte waren mutig, richtig und konsequent an einer wesentlichen Einsicht orientiert: „Letzten Endes gibt es nur eine Rasse: die menschliche Rasse“ (Josephine Baker).