"Der Pavianhorde schloss ich mich in meinem 21. Lebensjahr an. Als Heranwachsender hatte ich nie mit dem Gedanken gespielt, ein Steppenpavian zu werden; ich hatte vielmehr immer geglaubt, aus mir würde ein Berggorilla." Schon als Kind stand der zukünftige Biologe Robert M. Sapolsky vor den Dioramen des New Yorker Naturkundemuseums und bestaunte mit weit aufgerissenen Augen die exotische Welt, die sich hinter den Glasscheiben auftat. Schließlich reist er nach Kenia, um dort über viele Jahre hinweg unter teils erbärmlichen Bedingungen Feldforschung zu betreiben. Was er kennen lernt, ist nicht nur die - durchaus niederträchtige - Gemeinde der Paviane, sondern auch die der Menschen, die dort leben. Die Mitglieder des Massai-Volkes etwa setzen alles daran, den neugierigen Forscher einem Kulturschock nach dem anderen auszusetzen.
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Mein Leben als Pavian
von Robert M. Sapolsky, Christoph Waltz
"Der Pavianhorde schloss ich mich in meinem 21. Lebensjahr an. Als Heranwachsender hatte ich nie mit dem Gedanken gespielt, ein Steppenpavian zu werden; ich hatte vielmehr immer geglaubt, aus mir würde ein Berggorilla." Schon als Kind stand der zukünftige Biologe Robert M. Sapolsky vor den Dioramen des New Yorker Naturkundemuseums und bestaunte mit weit aufgerissenen Augen die exotische Welt, die sich hinter den Glasscheiben auftat. Schließlich reist er nach Kenia, um dort über viele Jahre hinweg unter teils erbärmlichen Bedingungen Feldforschung zu betreiben. Was er kennen lernt, ist nicht nur die - durchaus niederträchtige - Gemeinde der Paviane, sondern auch die der Menschen, die dort leben. Die Mitglieder des Massai-Volkes etwa setzen alles daran, den neugierigen Forscher einem Kulturschock nach dem anderen auszusetzen.
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