3.7

Mein Jahr mit Dir: Roman

von Julia Whelan

Format:Softcover

Du kannst dein Leben planen, aber nicht deine große Liebe ... Es soll das Jahr ihres Lebens werden. Mit einem Stipendium erfüllt sich Ella endlich ihren lang ersehnten Traum von einem Auslandsjahr in Oxford. Doch gleich am ersten Tag stößt sie dort mit dem arroganten Jamie Davenport zusammen, der zu allem Übel auch noch ihren Literaturkurs leitet. Als Ella und Jamie eines Abends gemeinsam in einem Pub landen, kommen sie sich viel näher als geplant. Und obwohl sie sich dagegen wehrt, spürt Ella, dass sie sich in ihn verlieben wird. Sie ahnt nichts von Jamies tragischem Geheimnis und davon, dass diese Liebe sie vor die größte Entscheidung ihres Lebens stellen wird ...

Romance
480 SeitenSoftcover
Erschienen an: 2019-01-14

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Aktuelle Rezensionen(3)

3.7(18 ratings)
Lara WiMoRezension von Lara WiMo

Cover: Dieses Buch, hat mich zu aller erst wegen dem wunderschönen Cover angesprochen. Das Cover ist wirklich sehr ansprechend, die Farben passen gut zusammen und die rosanen Blumen verleihen dem ganzen irgendwas romantisches, wie ich finde. Es gefällt mir wirklich sehr sehr gut. Klappentext: Ich finde, der Klappentext hält leider nicht das, was er verspricht. Ich hatte mir dadurch nämlich eine ganz andere Handlung ausgemalt, als es der Fall war. Das hat dazu geführt, dass mir die Story nicht so gut gefallen hat. Charaktere: Mit den Charakteren bin ich leider auch überhaupt nicht warm geworden, eher im Gegenteil. Die neben Charaktere fand ich auch sehr komisch und irgendwie zu übertrieben. Das hat das ganze, für mich, ein wenig unrealistisch gemacht. Wie die Charaktere aussahen, weiß ich bis heute nicht, da nicht wirklich Beschreibungen des Erscheinungsbildes vorgenommen wurden. Ich weiß nur, dass Jamie (der Hauptprotagonist) manchmal Samthosen trägt. Schreibstil: Der Schreibstil, war leider überhaupt nicht meins. Die Sätze wirkten sehr abgehakt und manchmal wusste man in Dialogen nicht, wer jetzt eigentlich was zu wem sagt. Ich war also des öfteren verwirrt und total aus dem Kontext gerissen. Auch die ganzen geschichtlichen und literarischen Erklärungen und Verweise waren mir irgendwann zu viel und rückten zu sehr in den Vordergrund. Dadurch, dass alles eher altbacken war und viele Fremdbegriffe genutzt wurden (sogar in Situationen, wo die Charaktere alle in einer Bar sind, trinken und Spaß haben) kam mir alles sehr spießig und versteift rüber. Fazit: Schlussendlich, hat mir weder die Story, noch der Schreibstil gefallen. Es kamen auf jeden Fall Szenen und Handlungen vor, die ich schön fand und wo ich mir auch ein Lächeln nicht verkneifen konnte, allerdings zu wenige. Ich bin mir sicher, wer auf Liebesgeschichten die nicht allzu tiefgründig sind, steht und sich für Geschichte und englische Literatur interessiert, für den ist dieses Buch auf jeden Fall etwas! Mir fehlte nur leider der Pepp und die Tiefe der Charaktere. Trotzdem bin ich der Meinung, dass es bestimmt sehr aufwendig war ein Buch zu schreiben, mit so viel geschichtlichem Hintergrund. Also mein voller Respekt an die Autorin.

BiankaRezension von Bianka

Inhalt In „Mein Jahr mit dir“ von Julia Whelan geht es um Eleanor Durran oder auch Ella genannt, die für ein Jahr nach Oxford fährt, um dort englische Sprache und Literatur zu studieren und somit ihren Traum zu erfüllen. Sie selbst kommt aus Amerika und wollte sich für ein Jahr eine Art Auszeit nehmen. Schon bei ihrer Ankunft in Oxford trifft sie auf Jamie Davenport. Dessen Begegnung war alles andere als erfreulich. Erst als Ella ihn in ihrem ersten Literaturkurs wiedersieht und er auch noch der Professor des Kurses ist, kommen sie sich näher. Nach dieser Begegnung ändert sich das Jahr für Ella drastisch, denn Jamie hat ein tragisches Geheimnis und Ella muss die Entscheidung ihres Lebens treffen! Meinung Als ich die erste Seite gelesen habe, ist mir sofort der etwas andere und fast schon anspruchsvolle Schreibstil der lieben Julia Whelan aufgefallen. Im Vergleich zu meinen anderen gelesenen New Adult Büchern, unterschied sich dieser Schreibstil schon etwas, finde ich. Dennoch konnte ich mich sehr schnell daran gewöhnen und hab ihn echt lieben gelernt! Es hatte irgendwie etwas Poetisches und Zeitloses. Ich hatte das Gefühl mitten in Oxford zu sein, denn die detailreiche Beschreibung und die Integration der englischen Geschichte machten es mir möglich, mir diesen Ort bildlich vorzustellen. Ich wurde förmlich von diesem Schreibstil in den Bann gezogen. Vor jedem Kapitel gab es ein kleines Gedicht, welches perfekt zu der jeweiligen Situation der Protagonistin Ella gepasst hat. Am besten gefiel mir dieses: „Kein anderer Mann Kann einen Mann Auf diese Weise kennen. Denn eine Frau kennt einen Mann Auf Arten, von denen ein Mann Nicht einmal ahnt. Ja, sie kennt ihren Mann, So wie er ist.“ Unbekannt Auch die Protagonisten habe ich geliebt. Besonders gefielen mir die Freunde von Ella Charlie, Maggie und Tom - Ich habe selten so oft schmunzeln müssen! Aber auch Jamie, der hübsche Professor beziehungsweise Doktor, war atemberaubend! Alle machten innerhalb der Geschichte eine Entwicklung, einen Wandel durch und so etwas liebe ich echt in Büchern. Ich habe so viel in diesem Buch über die englische Geschichte, Poesie, Lyrik, Literatur und Oxford allgemein lernen können. Die Gespräche zwischen den einzelnen Protagonisten waren so fachlich und intelligent und das hat mir so so gut gefallen. Ella (die Hauptprotagonistin) war eine sehr offene und ehrliche Person, die sich irgendwie jedem vorgestellt hat. Da kann man echt was von ihr lernen! Doch teilweise konnte ich das Verhalten oder die Emotionen von Ella nicht ganz nachvollziehen und das hat mich auch manchmal ein wenig genervt. Sie zeigte manchmal wenig Einfühlungsvermögen und Empathie. Außerdem habe ich schon schnell erraten können, wie die Geschichte weiter geht. Der Plot Twist gegen Mitte des Buches war für mich deswegen auch nicht besonders überraschend. Daher ziehe ich einen halben Stern bei der Bewertung ab. Da das Positive an diesem Buch aber überwiegt, ist es auch nur ein Halber! Das Ende des Buches fand ich überragend! Es war einfach so völlig anders, als die anderen Liebesgeschichten, die ich kenne. Nicht die Thematik – Das auf jeden Fall nicht, denn ich hab erst vor Kurzem ein Buch mit derselben Thematik gelesen – sondern die Umsetzung dieser. Plötzlich kam mir die Geschichte so realistisch vor. Es war überhaupt nicht kitschig und aufgesetzt (obwohl ich ein echter Fan von kitschigen Liebesgeschichten bin). Es hatte etwas Metaphorisches an sich, etwas Liebevolles und gleichzeitig so Grausames. Deshalb kann ich echt sagen, dass ich das Ende perfekt fand und es mir eine Gänsehaut verpassen konnte! Fazit Schließlich kann ich sagen, dass ich das Buch sehr gemocht habe. Es geht hierbei einfach um eine unendlich schöne und gleichzeitig realistische Liebesgeschichte. Die Metaphern, die verwendete Wortwahl, die Poesie und Gedichte am Anfang der Kapitel in diesem Buch habe ich so geliebt! Das Ende hätte ich mir nicht besser vorstellen können. Dieses Buch zeigt, dass man auf die liebe hören sollte und dass die Liebe wahrscheinlich das Wichtigste im Leben ist (so viel zum Kitsch haha). 4,5/5 Sterne

JulianeRezension von Juliane

Ist das nicht ein schönes Cover? Das war zumindest mein erster Gedanke, als ich dieses Buch ausgepackt hatte! Es sieht so romantisch aus, es klingt nach einer tollen Liebesgeschichte und erinnert mich an wenig an die Romane von Gayle Forman (und an einen Disneyfilm). Der Klappentext klingt leicht kitschig und ich war gespannt, ob es eine 08/15 Liebesromanze wird oder ob es mit Tiefgang und echten Gefühlen überzeugen würde. Tja, ich lag mit beidem ziemlich daneben. Aber später mehr dazu. Denn ich würde gern damit beginnen, wie wundervoll ich den “Rahmen” des Romans finde. Der Schauplatz Oxford ist wunderbar. Ich war selbst schon dort und fühlte mich wieder dahin zurück gebeamt. Die Autorin schafft es so einmalig, den Charme der Stadt aufs Papier zu bringen. Die vielen Studenten dort, die alten Gemäuer und das hektische Treiben. Das war definitiv ein Highlight! Auch mochte ich die Liebe zur Literatur. Nicht nur zu Beginn jedes Kapitels gab es ein Zitat aus einem berühmten literarischen Werks, auch die Protagonistin Ella ist literaturverliebt. Berühmte Autoren und Werke sind allgegenwärtig und werden oft thematisiert. Ich liebte es, Details zu erfahren und diese Zuneigung zu Büchern zu spüren. Es passte übrigens auch wunderbar zu Oxford. Alte Werke, alte Gemäuer. Ach, schön! Zu Ella hatte ich ein gespanntes Verhältnis. Denn wie erwähnt mochte ich ihre Liebe zur Literatur. Doch war sie mir ein wenig zu perfekt. Sie studierte, sie hatte einen anspruchsvollen Job (bei dem sie ständig auf Abruf war) und hatte dann noch Zeit, das Partyleben von Oxford voll auszukosten und ständig etwas mit ihren Freunden zu unternehmen? Dazu sei gesagt, dass Ella sehr ehrgeizig ist – Beste in allem was sie tut. Sie investiert Zeit ins Lernen und Lesen. Wie kann man dann neben Studium und Job noch so ein erfülltes Freizeitleben führen? Für mich leider etwas unauthentisch. Die erste Hälfte des Romans gefiel mir wirklich gut. Obwohl ich skeptisch gegenüber Ellas 24/7 Perfektion hatte, wollte ich dass mir der Roman richtig gut gefällt und ließ mich voll darauf ein. Ich freute mich auf die Liebesgeschichte. Die dann kam. Und mich komplett überraschte. Denn der Roman kippt. Die ganze Story verändert sich um 180 Grad und überraschte mich damit sehr. Ich will nicht spoilern, denn es soll nicht vorhersehbar sein und vermutlich soll es den Leser auch schocken. Für mich war es nicht angebracht. Ich habe das nicht erwartete und war nicht froh über die Wendung. Es gibt Romane, die ähnliche Themen behandeln und die ich auch gern las. Ich wusste vorher worauf ich mich einließ. Hier nicht. Hier bekommt man falsche Hoffnungen gemacht. Es ist kein Wohlfühlroman. Eher das Gegenteil. Gefühle gibt es. Aber nicht die, die man erwartet. Ich kann mir vorstellen, dass es einigen richtig gut gefällt. Und auch ich bin mir auch nach einiger Zeit noch nicht sicher, ob ich es gut oder schlecht finden soll. Es ist gut geschrieben. Es ist aber auch etwas schräg. Ich fühle mich überrumpelt und irgendwie in eine Falle gelockt. Nach dem Lesen hat man auf jeden Fall Gesprächsbedarf und ich bin gespannt, viele andere Meinungen dazu zu lesen. Ich kann mir die Geschichte auf jeden gut auf der Kinoleinwand vorstellen und bin gespannt, ob es dazu kommen wird. Fazit: “Mein Jahr mit dir” verzauberte ich mich mit seinem tollen Schauplatz Oxford. Die Stadt allein hat ihren eigenen Charme, den die Autorin toll aufs Papier brachte. Die Liebe zur Literatur war allgegenwärtig und ein Highlight des Romans. Doch überraschte mich die Tragik der Geschichte, ich zu Beginn nicht erahnte und noch immer bin ich hin- und hergerissen, ob ich es rührend und dramatisch wundervoll finden soll – oder ob ich es als zu heftig empfand. Wenn man sich auf eine bittersüße Geschichte einlassen möchte, ist das genau das richtige. Wenn man allerdings eine romantische, leicht kitschige Geschichte sucht, ist dieser Roman eine Spur zu dramatisch

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