4.2

Masterminds, Band 1 - Der Darknet-Köder

von Chris Morton

Format:Softcover
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Fünf Masterminds. Ein Ziel: Gerechtigkeit. Jung, genial, steinreich. Doch der 17-jährige Justus hat ein Problem: Sein betrügerischer Vormund Randolf hat es auf sein Millionenerbe abgesehen und benutzt die Stiftung seiner verstorbenen Eltern für dunkle Geschäfte. Um ihm das Handwerk zu legen, stellt Justus ein Team aus Hackern, Fassadenkletterern und Meisterdieben zusammen, die er mit einem Rätselköder im Darknet rekrutiert. Die Masterminds planen einen Einbruch voller Täuschungsmanöver, um Randolfs Machenschaften auffliegen zu lassen.

Mystery, Thriller, Horror & Crime
Softcover
Erschienen an: September 1, 2026

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Aktuelle Rezensionen(4)

4.2(4 ratings)
JoanaRezension von Joana

Mir persönlich hat das Buch vor allem deshalb gefallen, weil es mich gut unterhalten hat. Der Schreibstil ist einfach und angenehm, sodass man schnell durch die Geschichte kommt. Langeweile kommt nur selten auf, da auf relativ wenigen Seiten sehr viel passiert. Dadurch ist das Buch besonders kurzweilig und eignet sich gut, wenn man eine spannende Geschichte lesen möchte, ohne sich durch langatmige Passagen kämpfen zu müssen. Etwas gestört hat mich allerdings der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Vor allem im ersten Teil wird zwischen den verschiedenen Zeitebenen gesprungen, während unter anderem die Vorgeschichte und der Recruiting-Prozess des Teams erzählt werden. Dadurch musste ich mich teilweise erst orientieren. Später wird die Handlung jedoch deutlich geradliniger, wodurch sich das Buch meiner Meinung nach flüssiger lesen lässt. Eine der größten Stärken von „Mastermind“ ist deshalb definitiv das Lesetempo. Die Handlung schreitet schnell voran, und es passiert ständig etwas Neues. Gleichzeitig bleibt der Schreibstil unkompliziert und leicht verständlich. Eine Schwäche sind für mich jedoch eindeutig die Charaktere. Sie wirken teilweise recht oberflächlich, da man nur wenig über ihre Vergangenheit, ihre persönlichen Motive und ihre Gedanken erfährt. Dadurch fällt es schwer, eine tiefere Verbindung zu den Figuren aufzubauen oder besonders stark mit ihnen mitzufühlen. Die Handlung steht somit deutlich mehr im Vordergrund als die Charakterentwicklung. Insgesamt ist „Mastermind“ für mich ein gutes und kurzweiliges Buch, das vor allem durch seine schnelle Handlung und den angenehmen Schreibstil überzeugt. Wer großen Tiefgang oder besonders komplex ausgearbeitete Charaktere sucht, könnte allerdings enttäuscht sein. Als unterhaltsame Lektüre funktioniert das Buch meiner Meinung nach trotzdem sehr gut. Außerdem bleiben am Ende einige Fragen offen, wodurch das Buch durchaus Lust auf den zweiten Band macht. „Mastermind“ ist für mich somit ein kurzweiliges Lesevergnügen, das zwar nicht besonders viel Tiefgang bietet, sich dafür aber flüssig lesen lässt und gut unterhält.

Stefan | BuchKrimiRezension von Stefan | BuchKrimi

Chris Morton liefert mit Der Darknet‑Köder einen modernen, smarten Heist-Thriller, der die perfekte Balance aus Technik, Spannung und jugendlichem Wagemut trifft. Im Zentrum steht Justus, 17, hochbegabt und reich – aber in größter Gefahr. Sein Vormund Randolf manipuliert die Stiftung seiner verstorbenen Eltern für kriminelle Geschäfte, und Justus bleibt nur ein riskanter Plan: ein Team aus Hacker*innen, Kletterprofis und Meisterdieben über einen raffinierten Rätselköder im Darknet zu rekrutieren. Die daraus entstehende Gruppe der Masterminds ist das Herz des Romans: divers, talentiert, ein bisschen chaotisch – und sofort sympathisch. Morton zeigt, wie moderne Gerechtigkeit aussehen kann, wenn Jugendliche sich nicht einschüchtern lassen und digitale Räume zu ihrem Vorteil nutzen. Der geplante Einbruch ist voller Täuschungsmanöver, cleverer Wendungen und technischer Finesse, ohne je überladen zu wirken. Der Stil bleibt leicht, schnell und filmisch, perfekt für alle, die Jugendthriller mit Heist‑Vibes lieben. Und das Beste: Die Geschichte ist erst der Anfang – Band 2 „Der Insider‑Job“ erscheint im Februar 2027. Die Masterminds haben definitiv noch mehr zu erzählen.

Karmann67 Rezension von Karmann67

Der 17-jäührige Justus ist Vollwaise und soll in kürze die Mehrheit der Firmenanteile seiner Eltern erben. Doch sein Vormund und Onkel Randolf hat es auf das Millionenerbe auch abgesehen und benutzt die Stiftung von Justus Eltern für dunkle Geschäfte. Doch da hat er die Rechnung ohne Justus und seine Hacker-Freunde gemacht. Jeder einzelne von ihnen hat eine besondere Fähigkeit und im Team sind sie unschlagbar – Die Masterminds…. Der Klappentext lies mich zuerst schmunzeln und hat mich ein klein wenig an die 5 Freunde in modern erinnert. Der Schreibstil lässt sich super lesen und auch der Inhalt der Story gefällt mir richtig gut. Man fiebert mit dem Team mit und hofft, dass alles so läuft wie sie es geplant hatten. Ich freue mich auf weitere Abenteuer mit den Masterminds.

Antje PlockRezension von Antje Plock

TKKG-Vibes für junge Erwachsene Die Grundidee von „Masterminds – Der Darknet-Köder“ von Chris Morton hat mir richtig gut gefallen. Nach dem Unfalltod seiner Eltern erfährt Justus von seinem Patenonkel Randolf Wirth, dass diese in einen Pharmaskandal verwickelt gewesen sein sollen. Doch Randolf verfolgt offenbar eigene Interessen und möchte Justus dazu bringen, seine geerbten Firmenanteile zu verkaufen. Gemeinsam mit seinem Bodyguard Parker sucht Justus im Darknet nach Verbündeten, um Randolf zu überführen. So entsteht nach und nach ein ungewöhnliches Team: Aus Justus wird Brain, aus Parker Grandpa, seine französische Cousine Fifi wird zu Paris und gemeinsam mit Phantom und Owly beginnt die Suche nach der Wahrheit. Gerade dieses Team hat für mich den besonderen Reiz der Geschichte ausgemacht. Ich hatte beim Lesen immer wieder TKKG-Vibes – nur eben für junge Erwachsene. Freundschaft, Vertrauen und gemeinsames Ermitteln treffen auf einen spannenden Fall rund um einen Pharmaskandal, wirtschaftliche Interessen, Betrug und Manipulation. Chris Morton erzählt modern, lebendig und temporeich. Besonders die lockeren Dialoge innerhalb des Teams mochte ich sehr. Gleichzeitig werden die Begegnungen zwischen Justus und Randolf deutlich kühler und angespannter. Genau dieser Kontrast, sorgt für zusätzliche Spannung. Nicht ganz überzeugen konnte mich dagegen die nichtlineare Erzählweise mit ihren Zeitsprüngen und Rückblenden. Sie hat meinen Lesefluss gelegentlich unterbrochen und ich musste mich manchmal erst wieder orientieren. Hier hätte ich mir eine etwas geradlinigere Erzählweise gewünscht. Trotzdem hat mich der Auftakt richtig gut unterhalten. Der Fall, die Grundidee und vor allem das ungewöhnliche Team machen definitiv Lust auf mehr und bereits im Februar erscheint der zweite Band. Ein spannender Jugendthriller mit TKKG-Vibes, einem sympathischen Ermittlerteam und einem rasanten Schreibstil.

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