Empfehlungen basierend auf "Marrakesch die Geheimnisse der Medina"

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von Raja Shehadeh

Seit mehr als fünfundzwanzig Jahren erwandert der bekannte Schriftsteller und Menschenrechtsanwalt Raja Shehadeh seine Heimat Palästina. Doch mehr und mehr zerschneiden Mauern, Sperrgebiete und Checkpoints  Berge und Felder Palästinas. In sechs Wanderungen führt Shehadeh den Leser durch die Geschichte und die Schönheit des Landstrichs.

von Samantha Cristoforetti

„Ich bin für eine Weile nicht auf dem Planeten. Zurück im Mai“. Das war die Abwesenheitsnotiz von Samantha Cristoforetti, als sie 200 Tage auf der ISS verbrachte. Bis die Ingenieurin und Pilotin endlich in das Raumschiff stieg, war es ein weiter Weg, den sie mit Wissbegier, Beharrlichkeit und einer Portion Glück absolvierte – als eine von nur wenigen Frauen. Persönlich und humorvoll schildert sie ihre Erfahrungen, von den harten Astronautenlehrjahren über die Zeit im All bis hin zur Rückkehr auf die Erde. Welche Gedanken begleiten die letzten Stunden vor dem Abflug? Womit entspannt man sich nach einem langen Arbeitstag auf der Raumstation? Wie fängt man einen Raumtransporter ein? Mit einem wunderbaren Blick für die Herausforderungen und Merkwürdigkeiten des Astronautenberufs nimmt sie uns mit auf eine unvergleichliche Reise.

von Navid Kermani

„Ein großartiger Reporter – neugierig, offen und schwer zu ermüden.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung Navid Kermani ist vom Süden Madagaskars bis in die Nuba-Berge im Sudan gereist. Behutsam, am einfühlsam beobachteten Detail, läßt er den Osten Afrikas lebendig werden. Aber zugleich, aus neuer Perspektive, denkt Kermani über die Themen auch unserer Gegenwart nach, über Klimawandel, Krieg, Entwicklung und Identität sowie die grundsätzlichen Fragen der Existenz. Bis heute gilt Afrika als der «vergessene Kontinent», dabei ist es spätestens seit dem 19. Jahrhundert vor allem der umkämpfte Kontinent. Europäische Kolonialmächte haben hier tiefe Wunden hinterlassen. Der arabische Norden trägt seine Religion und Kultur in den Süden, oft mit Gewalt. China und der Westen konkurrieren um Bodenschätze und Einfluß. Vergessen ist Afrika vor allem da, wo es nichts zu holen gibt, etwa auf Madagaskar. Hier haben die Vereinten Nationen die erste Hungersnot deklariert, die vom Klimawandel verursacht wurde. Hier beginnt die Reise, die Navid Kermani für DIE ZEIT unternommen hat. Sie führt ihn weiter über die Komoren, Mosambik, Tansania, Kenia und Äthiopien bis in den Sudan. Wo andere Schriftsteller Ursprünglichkeit suchten, entdeckt Kermani Bevölkerungen und Kulturen in Bewegung, oft auf der Flucht vor Krieg und Dürre. Vor allem aber haben sie schon immer kreativ neue kulturelle Einflüsse aufgegriffen und zu etwas Eigenem gemacht. Das zeigt sich nirgends so deutlich wie in der Musik. Sie bildet den heimlichen roten Faden des glänzend geschriebenen Buches, das einem unwiderstehlichen literarischen Rhythmus folgt. „Ein zeitgenössischer Herodot.“ Rheinische Post Literarisch, neugierig, einfühlsam: Navid Kermanis Reportagen aus Ostafrika Die großen Themen unserer Gegenwart: Klimawandel, Krieg und Kolonialismus „Als Zuhörer und Beobachter hat es Navid Kermani zu einer Meisterschaft gebracht, die ihresgleichen sucht.“ Kölner Stadtanzeiger „Kermanis Gabe, tief zuzuhören und bewußt zu sehen, ist eine seltene, die in Zeiten von Fanatismus, Fake News und Fremdenangst Gold wert ist.“ REPORTER

von Christo Foerster

»Ich habe so viel entdeckt da draußen, aber auch in mir selbst, dass ich diese Wochen zwischen Zugspitze und Sylt für immer in meinem Herzen tragen werde.«Was passiert, wenn wir unsere Heimat zu einem echten Abenteuer herausfordern? Christo Foerster nimmt uns mit auf eine außergewöhnliche Expedition von den Alpen bis an die Nordsee. Acht Wochen lang war er unterwegs, um sich auf dem Wasser und an Land einmal längs durch die Republik zu schlagen. Er erzählt von Draußennächten in der Hängematte, von wilden Flüssen, skurrilen Begegnungen und den atemberaubenden Landschaften vor unserer Haustür. Eindrücklich schildert er, was passiert, wenn wir dem Wahnsinn des Alltags den Rücken kehren und uns aus unserer Komfortzone wagen. Ein bewegender Erfahrungsbericht, der Mut macht, selbst loszuziehen und Deutschland mit neuen Augen zu sehen.»Mit hoher Wahrscheinlichkeit bin ich der Erste, der mit einem Stand-up-Paddleboard auf dem Gipfel der Zugspitze steht. Das ist einerseits völlig belanglos, weil sicher kaum jemand das für erstrebenswert oder sinnstiftend hält, andererseits verstärkt es mein Gefühl, einen völlig neuen Weg zu gehen. Hätte ich die Alpen überqueren oder auf dem Jakobsweg pilgern wollen – es hätte immer Routen gegeben, die sich einfach recherchieren und planen lassen, weil sie schon von vielen gegangen wurden. Für mein Vorhaben gibt es keine Blaupause. Eins ist aber sicher: Von hier an geht es bergab.«

von Stève Hiobi

Warum wissen wir so wenig über den zweitgrößten Kontinent der Erde? Wenn Afrika in den Medien auftaucht, dann meist nur im Zusammenhang mit negativen Nachrichten. Dabei hat dieser Erdteil so viel mehr zu bieten. Das ist der Ausgangspunkt für Stève Hiobis Buch: Der mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichnete Afrofluencer klärt über die Geschichte des vielseitigen Kontinents auf. So zeigt er beispielsweise, dass der Kaiserschnitt zuerst in Uganda erfolgreich durchgeführt wurde und analysiert, warum der Kolonialismus noch lange nicht vorbei ist. Immer im Blick bleibt die Frage: Was hat das mit uns zu tun? Ein faktenreiches und unterhaltsames Buch über einen Kontinent, in dem nicht nur die Wiege der Menschheit, sondern auch ihre Zukunft liegt.

von Erma Bombeck, Ingeborg Haun

Die schönsten Wochen des Jahres - und was dabei alles schiefgehen kann. Wenn Ihre Koffer nach Südamerika fliegen und Sie selbst nach Bali. Wenn Sie in Ihrem Mietwagen den Blinker betätigen und die Motorhaube springt auf. Wenn Sie alle Zeit der Welt haben, um herauszufinden, wer besser Karten lesen kann - Sie oder Ihr Mann. Wenn Sie am Ende ihrer Reise so fertig aussehen wie auf Ihrem Paßfoto... ja, dann hatten Sie mal wieder einen richtig schönen Urlaub!

von Robert Macfarlane

Ausgezeichnet mit dem NDR-SachbuchpreisIn einer großartigen Entdeckungsreise nimmt uns der preisgekrönte britische Autor Robert Macfarlane mit in die Welt unter der Erde, die uns gleichermaßen fasziniert wie ängstigt. Er führt uns zu einem unterirdischen Fluss, in den Untergrund von Paris, die schwindende Gletscherwelt Grönlands, in einen Stollen für Atomabfälle, der 100.000 Jahre überdauern soll. Selten eindringlich schildert er das Wechselspiel zwischen Mensch, Natur und Landschaft – auch als Mahnung, was wir zu verlieren drohen.

von Anselm Pahnke

Die Reise geht weiter: Das Buch “Von Anderswo und anderen Orten” erzählt auf 240 Seiten die Geschichte des jungen Anselm, der mit seinem Fahrrad drei Jahre lang Afrika, Asien und Australien durchquert hat. In seinem Film “Anderswo. Allein in Afrika” hat er bereits die spannende Zeit in Afrika gezeigt. “Von Anderswo und anderen Orten” ist eine Sammlung von Farben und Klängen aus fernen Welten. Es geht den Fragen nach, wie ist es, auf sich allein gestellt zu sein und wie es ist, Menschen kennenzulernen, die ganz anders leben als man selbst. Es ist mehr als ein Reisebericht. Es wird selbst zur Reise. Mit Tempowechseln, sanften wie tiefen Tönen und schillernden Farben. Statt einer klassischen Lektüre will das Buch durch die Wechselwirkung von Text und Gestaltung ein Erlebnis für die Lesenden schaffen. Ohne strenges Raster möchte dieses Buch entdeckt werden, nicht so sehr mit dem Verstand, umso mehr mit dem Herzen. Hintergrund Der Dokumentarfilm “Anderswo. Allein in Afrika” erzählt von der 15.000 km lange Reise des jungen Anselm Pahnke, die ihn mit dem Fahrrad vom Süden des Kontinents in den Norden führt. Er zeigt die Kraft der intensiven Erlebnisse und seine innere Entwicklung während der Reise. Der Film hat den Preis „Bester Dokumentarfilm“ des Verbands „Arbeitsgemeinschaft Kino - Gilde deutscher Filmkunsttheater“ gewonnen und wurde in 2019 mit über 100.000 Zuschauern in Deutschland, Österreich und der Schweiz der meistbesuchte deutschsprachige Dokumentarfilm in den Kinos. Heute ist er auf Netflix und Amazon Prime zu sehen. Innen und außen Qualität und Leidenschaft Konzipiert und gestaltet wurde “Von Anderswo und anderen Orten” von dem Kreativen Sönke Schmidt. Zudem wurde das Buch sehr hochwertig produziert. Jedes einzelne Kapitel geht gestalterisch auf den Inhalt ein. Die Innenseiten sind auf naturbelassenem Papier gedruckt. Der Umschlag ist im aufwändigen Siebdruckverfahren auf dicker Pappe produziert und von Hand kaschiert. Zu guter Letzt ist das Buch in einer haptisch und optisch ansprechenden offenen Fadenheftung gebunden. Endlich in den Händen halten Die vielen Fans des Films erwarten sehnsüchtig die Fortsetzung und Hintergründe des Kino-Erfolgs. Jetzt ist es endlich soweit und sie können es in Form dieses Buches endlich in ihren Händen halten. “Von Anderswo und anderen Orten” wird von Avalia Studios im Eigenverlag herausgebracht.

von Nejc Zaplotnik

«Der Weg» ist ein autobiographisch-philosophischer Roman, die Erzählung des Autors über seine Lebensreise, die ihn von den Bergen seiner slowenischen Heimatstadt bis auf den Gipfel des Mount Everest führte. Zaplotnik beschreibt seine vielen Expeditionen und erzählt aus einer persönlichen Perspektive vom langen Leidensweg bis zum Gipfel, von Entbehrungen, Kälte, Kameradschaft, Gipfelglück und Trauer über verunglückte Freunde. Durch seinen intimen, detailliert-anschaulichen und mitreißenden Schreibstil lässt er den Leser seine Erstbegehungen und Wiederholungen extremer Kletterrouten hautnah miterleben. Bereits in seiner Kindheit und Jugend entdeckte Zaplotnik seine Liebe zu den Bergen, die sich im Laufe der Jahre zu einer wahren Berg-Sehnsucht entwickelte. Als ihm die umliegenden heimischen Berge nicht mehr genügten, wählte er immer extremere Routen und immer höhere Gipfel im In- und Ausland als Ziel. Die Möglichkeit, seinem Wunsch nach einem freien Leben möglichst nahe zu kommen, sah er nur im Bergsteigen, dem er alles andere unterordnete. Der Höhepunkt seiner bergsteigerischen Karriere war dann die Bezwingung des Everest über eine vollkommen neue Route und als erster Jugoslawe auf dem höchsten Berg der Welt. Zaplotnik wollte sein Leben jeden Tag so frei und authentisch wie nur möglich leben. Der Leser erfährt, was einen Vollblut-Bergsteiger im Innersten antreibt. Dabei erschöpft sich das Buch nicht in der bloßen Nacherzählung von Bergsteigergeschichten, sondern liest sich streckenweise wie ein philosophisches Werk, wie ein Ratgeber für eine möglichst erfüllte und authentische Lebensweise.