Stellen wir uns nicht alle manchmal diese die nach dem eigenen Leben und der wahren Liebe. Wir warten auf das echte Gefühl. Wir sind allein unterwegs. Wir suchen den Ort unserer Sehnsucht. So geht es den Figuren von Peter Stamm. Sie blicken zurück und staunen, dass das Leben sich so entwickelt hat und nicht anders. Oder sie haben es vergessen. Und wir mit ihnen. Nicht allein sein, Nähe herstellen, eine Liebe gelingen lassen. Oft trauen wir uns nicht. Wir denken darüber nach, ob es so, wie es ist, richtig ist, und wir träumen vom Glück. Peter Stamm erfindet für uns einen graden Strich durch die ungefähre Landschaft unseres Lebens, so dass wir die Stille genießen können, die dabei entsteht. Weihnachten ist nur die Zeit, in der wir dafür besonders empfänglich sind.Peter Stamm erzählt aus dieser Mitte der Existenz heraus, seine Figuren sind zum Greifen nah. Wer seine Bücher liest, kann zu sich selbst finden. Und es ist plötzlich Weihnachten.
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Marcia aus Vermont
von Peter Stamm
Stellen wir uns nicht alle manchmal diese die nach dem eigenen Leben und der wahren Liebe. Wir warten auf das echte Gefühl. Wir sind allein unterwegs. Wir suchen den Ort unserer Sehnsucht. So geht es den Figuren von Peter Stamm. Sie blicken zurück und staunen, dass das Leben sich so entwickelt hat und nicht anders. Oder sie haben es vergessen. Und wir mit ihnen. Nicht allein sein, Nähe herstellen, eine Liebe gelingen lassen. Oft trauen wir uns nicht. Wir denken darüber nach, ob es so, wie es ist, richtig ist, und wir träumen vom Glück. Peter Stamm erfindet für uns einen graden Strich durch die ungefähre Landschaft unseres Lebens, so dass wir die Stille genießen können, die dabei entsteht. Weihnachten ist nur die Zeit, in der wir dafür besonders empfänglich sind.Peter Stamm erzählt aus dieser Mitte der Existenz heraus, seine Figuren sind zum Greifen nah. Wer seine Bücher liest, kann zu sich selbst finden. Und es ist plötzlich Weihnachten.
Aktuelle Rezensionen(1)
In ‚Marcia aus Vermont: Eine Weihnachtsgeschichte‘ erzählt Peter Stamm auf 79 Seiten die Geschichte um Marcia aus Vermont, um den Künstler Peter aus der Schweiz und um die Dinge, die sich vor etwas mehr als 30 Jahren zugetragen haben. Bei einem solch dünnen Buch muss dies als Inhaltsangabe ausreichen, alles andere würde tatsächlich schon spoilern. Bis auf den Titel wusste ich nichts über die Geschichte, die sich ausgehend von Peters aktueller USA Reise nach Vermont entspinnt. Wir reisen als Leser*in durch Peters Erinnerung, die teilweise sehr lückenhaft und verschwommen ist. Mir hat die Art und Weise, wie Peter Stamm die Geschichte erzählt wirklich unglaublich gut gefallen. Er hat eine ganz besondere Art, Orte, Menschen und Geschichten zu beschreiben, die mich wirklich fasziniert und beeindruckt hat. Leider habe ich aufgrund des Titels und des Covers eine weihnachtlich anmutende Geschichte erwartet. Oder zumindest eine Geschichte, die mehr im weihnachtlichen Kontext spielt. Zwar gibt es hier und da Verbindungen zum Weihnachtsfest, diese sind aber für den Verlauf der Geschichte eher nebensächlich. Daher war ich nach dem Lesen schon etwas enttäuscht. Hinzukommt, dass ich ob es guten Schreibstils, die Geschichte nicht wirklich packend und auch zu voraussehbar empfand. Das hat das Leseerlebnis für mich dann leider doch komplett getrübt. ‚Marcia aus Vermont: Eine Weihnachtsgeschichte‘ von Peter Stamm ist weniger eine Weihnachtsgeschichte als vielmehr eine Geschichte über das Leben und wie Vergangenheit und Gegenwart ineinander greifen (können). Für nebenbei ganz nett. Aufgrund des tollen Schreibstils möchte ich in Zukunft gerne andere Werke des Autors lesen, hier wurde ich leider etwas enttäuscht.