Empfehlungen basierend auf "Männerkrankheiten Schmutzblindheit, Zuhörschwäche, Einkaufsdemenz : und weitere unheilbare Leiden unserer echten Kerle"
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von Björn Süfke
So ticken die MännerDie männliche Seele ist ein unbekanntes Land – nicht nur für Frauen, sondern oft auch für die Männer selbst. Sie verdrängen, rationalisieren, flüchten sich in Arbeit oder Einsamkeit – um nicht mit den eigenen Gefühlen konfrontiert zu werden. Wie entsteht die männliche Gefühlsabwehr und wie kann sie überwunden werden? Humorvoll und mit Hilfe vieler Fallbeispiele ermutigt der Diplom-Psychologe Björn Süfke Männer dazu, den verlorenen Zugang zur eigenen Innenwelt wiederherzustellen.Überraschende Einsichten – pointiert, anschaulich und witzig geschrieben.
von Franka Frei
Gleichberechtigte Verhütung jetzt!Zum Kinderkriegen gehören mindestens zwei. Verhütung aber ist weltweit »Frauensache«, mit allen damit verbundenen finanziellen Kosten, körperlichen und seelischen Nebenwirkungen, die empfängnisverhütende Mittel wie die – noch immer von knapp 50% der Frauen in Deutschland genutzte – Anti-Baby-Pille haben. Wir verstehen uns als modern und gleichberechtigt, doch in Sachen Verhütung scheinen wir in den 60er-Jahren steckengeblieben zu sein: Eine »Pille für den Mann« stellt die wohl größte Marktlücke des 21. Jahrhunderts dar. Studien werden aufgrund von Nebenwirkungen abgebrochen, die für hunderte Millionen von Frauen Alltag sind. Schuld daran sind nicht weinerliche Studienprobanden, sondern ein verkrustetes System, das technologischen und gesellschaftlichen Fortschritt hemmt. Franka Frei deckt die dahinter stehenden Machtstrukturen auf und fordert ein radikales Umdenken, denn: Männliche Verhütung ist nicht nur möglich, sie findet bereits tausendfach Anwendung. Eine wachsende Bewegung betrachtet Verhütungsgerechtigkeit nicht als feministische Luxusforderung, sondern als längst überfällige Maßnahme, die angesichts hoher Zahlen ungewollter Schwangerschaften, ökologischer Krisen und der Angst vor Ressourcenknappheit von äußerster politischer Brisanz ist.
von Eva Biringer
»Es ist eine gute Zeit für den Feminismus. Es ist auch eine gute Zeit fürs Nüchternsein.«Warum wir trinken, und warum wir es lassen sollten – ein autobiografisches Plädoyer für die KlarheitSeit Jahren geht der Alkoholkonsum hierzulande zurück, doch bei einer Gruppe steigt er: Bei jener der gebildeten, gut situierten Frauen ab 30. Seltsam, oder? Sind das nicht jene Frauen, die trotz Fünfzigstundenwoche noch Zeit für Sport finden, ihre Ernährung überwachen und Achtsamkeit zum Lebensmotto erkoren haben? Ja, genau die machen sich nach einem harten Arbeitstag als erstes eine Flasche Wein auf. Nicht wenige trinken sie leer.Eva Biringer gehörte jahrelang dazu. Sie trank zur Entspannung und Belohnung, um abzuschalten, sich zu trösten, zu kompensieren und zu funktionieren – um Erwartungen gerecht zu werden und um vieles nicht spüren zu müssen. Mehr als einmal wachte sie morgens ohne Erinnerung auf.Anhand ihrer eigenen Geschichte möchte sie sensibilisieren: Für die Gründe, die immer mehr Frauen viel zu oft zur Flasche greifen lassen und für eine Gesellschaft, die nicht sehen will, was sie dazu treibt. Mit messerscharfem Verstand seziert sie ihr eigenes Suchtverhalten – eines, das in uns allen steckt – beleuchtet Literatur, Studien und Statistiken rund um das Thema Alkohol und erzählt, warum es sich lohnt, sich für ein Leben in Klarheit zu entscheiden.»Alkohol betäubt und beraubt uns unserer natürlichen Gefühle und verstärkt zugleich andere Emotionen, allen voran Angst und Depression. Wir trinken, um Unangenehmes zu vergessen, gleichzeitig aber auch, um überhaupt etwas zu spüren. Es gab Zeiten, in denen ich nur weinen konnte, wenn ich betrunken war. Verkatert schämte ich mich dafür umso mehr, das Klischee der leidenden Frau so musterschülerinnenmäßig erfüllt zu haben. Ich nahm es mit Humor und einem sarkastischen Facebook-Post.«»Eva Biringers Buch hat mich eine Zugfahrt in die alte Heimat lange begleitet – es wurde eine Reise in die eigene, alkoholgeschwängerte Geschichte. Nach der Lektüre war ich um viele Erkenntnisse reicher und um einige Ängste ärmer. ›Unabhängig‹ ist viel mehr als ein Sachbuch. Es ist ein Trost.« - Dirk von Lowtzow, Autor, Komponist und Sänger von Tocotronic»Für alle, die wissen wollen, was Alkohol so alles anrichtet und wie viel besser ein Leben ohne Saufen ist. Nach ›Unabhängig‹ hab‘ ich jedenfalls kaum noch einen Schluck angerührt. Ich fürchte, Eva Biringer hat meine russische Seele bezwungen.« - Katja Lewina, Autorin des Bestsellers Sie hat Bock
von Fee Brembeck
Ob im Büro, im Bus oder zu Hause, Männer erklären weiblich gelesenen Personen gerne ungefragt ihren Job, ihre Emotionen, ihren Körper, eben ihre ganze Welt – und das oft ohne jegliche Kompetenz, dafür mit reichlich Arroganz und völlig unabhängig davon, ob ihr Gegenüber ausgewiesenermaßen Expert*in ist: Die Herren der Schöpfung halten einfach nicht ihre Klappe. Das sogenannte Mansplaining weist Frauen automatisch eine untergeordnete passive Rolle zu und gesteht ihnen in Wort und Tat keinen Platz zu. Doch woher kommt dieses Verhalten und was hat es mit unserer patriarchal geprägten Gesellschaft zu tun? Die Feministin und preisgekrönte Slammerin Fee Brembeck erklärt die Gründe für den männlichen Erklärungsdrang, verknüpft sie mit persönlichen Erfahrungen und schlägt eine Brücke zu anderen Kampfplätzen des Feminismus wie Geschlechterstereotypen, Emotional labor, Manspreading und toxischer Männlichkeit. Dazu gibt sie hilfreiche Tipps, wie man mit Klasse und Humor die Mansplainer in ihre Schranken weist oder sogar selbst vom Mansplainer zum Feministen wird. Ein kluges, unterhaltsames und längst überfälliges Werk!
von undefined Verein Sorority
„Der Pay Gap ist ein Mythos!“, „Biologisch gesehen haben Frauen und Männer eben unterschiedliche Kompetenzen!“ oder „Verstehst du keinen Spaß?“ Wenn diese Sätze bei Ihnen Augenrollen auslösen, dann brauchen Sie dieses Buch. Wenn Sie Stammtischweisheiten, Weiblichkeitsmythen und tradierte Vorurteile hinterfragen wollen, dann brauchen Sie dieses Buch. Und wenn Sie sich einfach nur denken: Bullshit!, dann brauchen Sie dieses Buch sogar unbedingt. Das Frauennetzwerk Sorority hat es sich mit der Veranstaltungsreihe „No More Bullshit!“ zur Aufgabe gemacht, altbekannten Killerphrasen etwas entgegenzusetzen: Fakten. Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen*, Expertinnen* aus unterschiedlichen Branchen und Künstlerinnen* schult die Schwesternschaft nun unerbittlich den Blick für Stehsätze und liefert schlagkräftige Argumente für die nächste Stammtischrunde.Mit dabei sind u.a. Stefanie Sargnagel (Autorin/Künstlerin), Romeo Bissuti (Klinischer Therapeut), Tuulia Ortner (Psychologin), Bettina Zehetner (Philosophin), Laura Wiesböck (Soziologin) u.v.m.
von Christoph Joseph Ahlers
Was bedeutet Sexualität für uns? Geht es wirklich vor allem um Erotik, Lust und Leidenschaft? Oder eigentlich um Fortpflanzung, Kinderkriegen und Familiegründen? Oder geht es um etwas noch ganz anderes? Der Klinische Sexualpsychologe Christoph Joseph Ahlers sieht Sex als intimste Form von Kommunikation, die uns Menschen zur Verfügung steht. Als intensive Möglichkeit, wechselseitig Grundbedürfnisse nach Akzeptanz, Verbundenheit und Intimität zu erfüllen. In dieser Kommunikationsfunktion von Sexualität sieht Ahlers den einzigen Grund, warum wir Menschen noch Paare bilden. Eben nicht in der Erregung. Denn die können wir auch ohne Beziehung oder mit uns selbst leben oder als Dienstleistung erwerben. Und Kinder werden mittlerweile auch im Labor gemacht ... Denken Sie Sex neu – als intimste Form der Kommunikation, die uns Menschen zur Verfügung steht! Im Gespräch mit dem Journalisten Michael Lissek und der Lektorin Antje Korsmeier gibt Ahlers einen umfassenden Überblick über das gesamte Spektrum sexueller Phänomene, von alltäglichen Banalitäten über verstörende Extreme bis hin zu größten Glücksmomenten. Dieser Titel ist im Goldmann Verlag bereits als gebundenes Buch unter dem Titel »Himmel auf Erden und Hölle im Kopf« erschienen.
von Jovana Reisinger
Alles über »die Tage« Die Hälfte der Weltbevölkerung blutet monatlich und wird dabei teils von heftigen Schmerzen geplagt – trotzdem ist das Thema Periode noch immer ein Tabu. Dieses Buch beschreibt die Menstruation, wie sie eben ist: schmerzhaft, nervig, aber auch mitunter ungewollt lustig. Autorin Jovana Reisinger geht das Thema Zyklus vorbehaltlos und mit großer Leichtigkeit an. Aktuelle Debatten über die wachsende gesellschaftliche Unterstützung für Menstruierende kommen dabei nicht zu kurz. Spaniens Regierung hat sogar freie Tage bei Menstruationsbeschwerden eingeführt ...
von Andrea Arežina, Salome Müller
Junge Frauen sprechen über sich selbst – über Verliebtsein und Sex, über Gruppendruck und Mobbing, über Beziehungen, Freundschaften und den ersten Rausch.
von Alexandra Pope, Sjanie Hugo Wurlitzer
Alexandra Pope und Sjanie Hugo Wurlitzer haben einen radikal neuen Ansatz entwickelt, mit dem Frauen aus ihrer Menstruation heraus zu tiefem Selbstbewusstsein und einem selbstbestimmten, spirituellen Leben finden - kurz, zu ihrer Urkraft. Sie sind Pionierinnen auf dem Gebiet der "Menstrualitätsforschung" und haben gemeinsam die Red School gegründet, die Coachings und Seminare rund um die Menstruationserfahrung und weibliche Spiritualität anbietet. Dabei stützen sie sich auf ihre Erfahrungen in Psychotherapie, Hypnotherapie Lebensberatung, Entspannungs- und Bewegungstechniken. Als Gespann sind sie kreativ und produktiv und würzen ihr Werk stets mit einer kräftigen Dosis Humor.