Empfehlungen basierend auf "Lydie, Vorzugsausgabe"
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von Franziska Böhler
Franziska Böhler ist Krankenschwester – und Pflegeaktivistin. Mit ihrem Einsatz für bessere Bedingungen in der Pflege hat sie vielen aus dem Herzen gesprochen. Und doch gab es eine Zeit, in der sie nicht mehr weitermachen kann. Zu viel prasselt auf sie ein: Sie wird bewundert, um Rat gefragt, und sie wird kritisiert, beleidigt, bedroht. Franziska Böhler versucht allem gerecht zu werden, als Mutter von zwei Kindern, als Aktivistin und als Krankenschwester. Sie versucht den Hass auszublenden, Kritik abperlen zu lassen – doch irgendwann ist das nicht mehr möglich. Panikattacken und Burnout sind die Folge. Hinzu kommt der Frust, dass sich an den katastrophalen Bedingungen in der Pflege nichts ändert. Trotzdem: Die Krankenpflege ist und bleibt Franziska Böhlers Traumberuf. Sie identifiziert sich mit ihm, er erdet sie. Sehr persönlich und gnadenlos ehrlich schildert Franziska Böhler, was der Einsatz für die Pflege mit ihr gemacht hat, wie sie selbst daran fast zerbrach, krank wurde und wieder heilen konnte. Denn damit man anderen helfen kann, muss es zuerst einem selbst gut gehen. Und sie stellt die Frage, wie wir mit den Menschen umgehen, die sich für andere einsetzen – sei es im Krankenhaus oder im Aktivismus.
von Sarah Fischer
"Regretting motherhood" wird aktuell heftig diskutiert, jedoch nicht als Ablehnung des Kindes, sondern der gesellschaftlich definierten Mutterrolle, die Mutterliebe an Dienstleistungen misst. Das Buch beschreibt das Dilemma von Frauen, die ihren Beruf lieben und sich mit dem Wandel zur Mutter ihrer Identität beraubt fühlen - anders als Väter, die "ihr Leben behalten und ein Kind dazu kriegen". Sie hadert mit vertaner Zeit, der Alltagsödnis der Mutterschaft ("Ich bin 42 Jahre alt und dem Sandkasten entwachsen"), Müttergesprächen im Wettbewerbsmodus ("Das erinnert an Religionskriege"), der Erosion der Beziehung, der Unvereinbarkeit von Kind und Beruf.
von Ruth Klüger
Das Vermächtnis der dieses Jahr verstorbenen Literaturwissenschaftlerin.
von Westerwelle Guido
"Ein starkes Buch! Guido Westerwelle führt uns aus dem Rampenlicht der Politik in die Finsternis seines Krebsleidens. Trotz Albträumen und Rückschlägen gibt er nie auf. Mit bewegender Offenheit macht er anderen Menschen Mut. Meine Hochachtung!" (Fritz Pleitgen, Journalist und Präsident der Deutschen Krebshilfe) - Von einem Tag auf den anderen ändert sich für den ehemaligen Außenminister der Bundesrepublik Deutschland das ganze Leben. Wenige Monate nach dem Ende seiner Amtszeit erfährt Guido Westerwelle im Frühsommer 2014, dass er lebensgefährlich an akuter myeloischer Leukämie erkrankt ist. Die Ärzte sagen ihm: "Wir müssen sehr bald mit der Chemotherapie beginnen, sonst werden Sie dieses Jahr nicht überleben." Westerwelle hat Glück im Unglück. Unter dramatischen Umständen findet sich ein Stammzellenspender, und er überlebt die Transplantation. - Noch nie hat ein deutscher Politiker so offen und ehrlich über seine schwärzesten Stunden, aber auch über die großen Themen seines Lebens geschrieben. Von der Kindheit im Rheinland, von der Faszination der Politik, von seiner großen Liebe und der harten Prüfung, der sie durch seine Leukämie-Erkrankung ausgesetzt war. Vor allem aber will Guido Westerwelle Kraft und Zuversicht vermitteln: Niemand von uns ist vor Schicksalsschlägen gefeit. Aber wir können dagegen kämpfen, solange wir an uns selbst glauben und die Hoffnung nicht aufgeben.
von Marlene Fleißig
NEW-YORK-TIMES-N°1-BESTSELLERDas außergewöhnliche Leben von CHER kann nur von einer Person erzählt werden ... Von Cher selbstES GIBT NUR EINE CHER... und seit sieben Jahrzehnten zeigt sie uns, warum. Ihr Leben ist zu groß für ein einziges Buch. Mit ihrer Stimme, ihrer Schauspielerei, ihrem Stil, ihrem Witz und ihrer unbändigen Art hält sie die Welt in Atem. Jetzt erzählt Cher ihre Geschichte zum ersten Mal selbst – mit der ihr eigenen Stim me, die so scharfsinnig wie witzig, so kraftvoll wie einfühlsam ist.Cher. Die Autobiografie. Teil eins berichtet von Chers Herkunft. Sie geht zurück in die Kindheit ihrer Mutter Georgia und zeigt, wie deren Entscheidungen ihre Persönlichkeit prägten. Auf der Jagd nach Ruhm, Liebe und Stabilität für ihre Kinder, mit dem Look eines Filmstars und einer umwerfenden Stimme, heiratete Georgia mehrmals und zog immer wieder um. Umgeben von Künstlern, Schauspielerinnen und ihrer glamourösen Welt, war Chers Kindheit alles andere als normal. Als ihre Mutter ihr sagte, sie solle sich keine Sorgen wegen ihrer Schulprobleme machen, aus ihr würde jemand werden, wenn sie groß sei, glaubte ihr Cher und übte Autogramme für ihren zukünftigen Ruhm.Ihr Drang, vorwärtszukommen, sei es auf dem Dreirad, im Zug oder hinter dem Steuer eines Autos auf den Straßen von Los Angeles, führte sie in die Arme von Sonny Bono. Das Duo wurde berühmter, als es sich je hätte träumen lassen. Cher. Die Autobiografie. Teil eins erzählt von ihrem Aufstieg: von der Backgroundsängerin im Studio von Phil Spector über ihren Durchbruch mit Sonny bis zum Lounge-Act in Las Vegas, aus dem die Fernsehshow geboren wurde, die sie in Amerikas Wohnzimmer brachte, sie zur Modeikone und Sonny & Cher unvergesslich werden ließ. Doch der Ruhm veränderte ihre Beziehung, Cher entwickelte sich von der blauäugigen Teenagerin zur erwachsenen Frau. Sie begann, für sich einzutreten, sich Sonnys Kontrolle zu entziehen, und erkannte, dass die Dinge nicht so waren, wie sie schienen.Sie riskierte viel, sorgte für Schlagzeilen, verliebte sich – zuerst in David Geffen, der ihr die Augen öffnete und sich dann um ihre Familie kümmerte, später in Gregg Allman. Immer kämpfte Cher darum, ihren eigenen Weg zu gehen. Cher. Die Autobiografie. Teil eins führt uns bis an die Schwelle einer neuen Etappe: Chers bemerkenswerter Schauspiel- und Solomusikkarriere, ihrem Vermächtnis für die Ewigkeit.CHER – DIE ERSTE UND EINZIGE AUTOBIOGRAFIE DER IKONE DER POPKULTUR
von Delphine de Vigan
»Du bist nicht so wie andere Mütter« – Von klein auf weiß Delphine, dass ihre Mutter talentierter, schöner, unkonventioneller ist als andere. Wie wenig diese jedoch dem Leben gewachsen ist, erkennt die Tochter erst als Erwachsene. Warum hat Lucile sich für den Freitod entschieden? Diese Frage treibt Delphine seit dem Tag um, an dem sie ihre Mutter tot aufgefunden hat. Sie trägt Erinnerungsstücke zusammen, spricht mit den Geschwistern ihrer Mutter, mit alten Freunden und Bekannten der Familie. Es entsteht das Porträt einer widersprüchlichen und geheimnisvollen Frau, die ihr ganzes Leben auf der Suche war – nach Liebe, Glück und nicht zuletzt nach sich selbst. Gleichzeitig zeichnet Delphine das lebendige Bild einer französischen Großfamilie im Paris der 50er und 60er Jahre. Erinnerung um Erinnerung lernt sie ihre Mutter und schließlich auch sich selbst zu verstehen.
von Carola Holzner
Carola Holzner ist als Notärztin im Einsatz und arbeitet als Oberärztin in der Notaufnahme. Nirgendwo sonst die Grenzen so schmal zwischen Glück und Unglück, Hoffnung und Verzweiflung, Leben und Tod. Sekunden entscheiden. Ein Herzschlag entscheidet. Carola Holzners Herz schlägt vor allem für ihre Patienten. Für sie ist sie unermüdlich im Einsatz, denn ihre Leidenschaft gilt der Akutmedizin. In ihrem Buch nimmt sie uns mit in ihre Welt zwischen Intensivstation, Schockraum und Straße. Sie gibt Einblicke, die fernab jeder Vorstellung liegen, was sich hinter verschlossenen Türen abspielt. Authentisch und ehrlich erzählt sie über die Emotionen und Gedanken, die sie während einer 24-Stunden-Schicht begleiten. Und die nicht eine Halbgöttin in Weiß zeigen, sondern den Menschen unter dem Kittel. Vor allem aber zeigen die Einblicke, dass Wunsch und Wirklichkeit oft ziemlich weit auseinander liegen. Es sind aufrüttelnde, traurige, lustige, skurrile, teils verstörende aber auch mutmachende Geschichten, die am Ende immer auch einen Mehrgewinn beim Lesen bieten, weil die Notärztin Carola Holzner die Fragen aufgreift, die ihr im Einsatz am häufigsten gestellt werden. Was genau ist Diabetes? Wann rufe ich die 112? Sollte man eine Patientenverfügung machen? Was tun bei einem Krampfanfall? Wie sieht Sterben aus? Carola Holzner beantwortet diese und viele andere Fragen hilfreich und auf Augenhöhe. Wer noch mehr von Doc Caro lesen möchte: »Keine halben Sachen: Wie die Notaufnahme den Blick aufs Leben verändert«
von Barbara Beuys
Physical 375 p. ; 23 cm. Includes bibliographical references (p. 359-369) and index. Hildegard Saint 1098-1179. Christian saints - Germany - Biography. Mystics - Germany - Biography. Women saints - Germany - Biography. Christian women - Biography. Saints - Germany - Biography. Insel-Taschenbuch, 3467. Bibliography, Biography, text.
von Lize Spit
Eine der aufregendsten Stimmen der internationalen Literatur öffnet die Tür zu den dunkelsten Räumen ihrer Familiengeschichte: Lize Spit wächst mit einer alkoholkranken Mutter und einem unberechenbaren Vater auf. Einsamkeit, Unsicherheit und Scham schreiben sich früh in ihren Körper ein. Als ihre Mutter eine zerstörerische Diagnose erhält, riskiert Spit alles, um das toxische Erbe ihrer Eltern zu zerschlagen. In einer radikalen Selbstoffenbarung setzt sie dem langen Schweigen ihrer Familie ihre ganze Sprachgewalt entgegen. Denn machtlos ist sie schon lange nicht mehr.   
von Barbara Pachl-Eberhart
Einfühlsame Trauerhilfe, basierend auf persönlicher ErfahrungWarum musstest du sterben? Warum hört der Schmerz nicht auf? Werde ich jemals wieder glücklich sein? Nachdem Barbara Pachl-Eberhart ihren Mann und ihre beiden Kinder bei einem Verkehrsunfall verloren hatte, musste sie sich diesen existenziellen Fragen stellen – Fragen, mit denen sich jeder Betroffene konfrontiert, ob bewusst oder unbewusst. Ihre Antworten schenken Hoffnung im diffusen Gefühlschaos der Trauer und helfen, dem Leben mit neuem Mut zu begegnen. Ein Buch, das im Innersten berührt und heilt.