Empfehlungen basierend auf "Älter werden ist wie jung sein, nur krasser"

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von Eric Wrede

Der Tod. Er erwischt uns irgendwann alle. Aber wer weiß, wie das geht? Sterben, beerdigen und trauern. Erklärt hat es uns niemand. Im schlimmsten Fall treten die Kirche und die Bestattungsbranche als Gralshüter einer „Kultur“ auf, die vor allem ihnen selbst nützt. Eric Wrede war Musikmanager und wurde Bestatter. Er will etwas ändern an der gängigen Trauerkultur. Er begleitet Menschen auf ihrem letzten Weg frei von Konventionen. In seinem Buch zeigt er anhand vieler Beispiele aus der Praxis, wie die Alternative aussehen kann.

von Chimamanda Ngozi Adichie

[...] ein zutiefst bewegendes Essay über eine starke Vater-Tochter-Beziehung und die Kunst des Trauerns.

von Carola Holzner

In der Notaufnahme zeigt sich, worauf es wirklich ankommt! Sie verändert den Blick aufs Leben. Keine halben Sachen. Die Notärztin Carola Holzner spricht Klartext. Dabei bleibt sie immer sie selbst mit Blick auf die, für die ihr Herz schlägt: ihre Patientinnen und Patienten und deren Schicksale. Sie berichtet von Menschen, die alle auf ihre Art bewegen: Die alleinerziehende Mutter, die eine lebenswichtige Operation verweigert, aus Angst ihren Job zu verlieren. Der verzweifelte Vater, der selbst dem Tod seiner kleinen Tochter einen Sinn geben will, indem er junge Ärzte aufrüttelt. Und sie berichtet von Wundern, die uns staunen lassen und dann geschehen können, wenn Menschen über sich selbst hinauswachsen. Denn das Leben schreibt immer noch die besten Geschichten. Gerechtigkeit, Verantwortung und Mitgefühl. In der Notaufnahme stellen sich die wichtigen Fragen des Lebens. Doc Caro nimmt uns mit hinter die Kulissen und zeigt, dass jede/r Einzelne für sich selbst und andere etwas tun kann.  Wer noch mehr von Doc Caro lesen möchte:  »Eine für alle. Als Notärztin zwischen Hoffnung und Wirklichkeit«

von Sarah Fischer

"Regretting motherhood" wird aktuell heftig diskutiert, jedoch nicht als Ablehnung des Kindes, sondern der gesellschaftlich definierten Mutterrolle, die Mutterliebe an Dienstleistungen misst. Das Buch beschreibt das Dilemma von Frauen, die ihren Beruf lieben und sich mit dem Wandel zur Mutter ihrer Identität beraubt fühlen - anders als Väter, die "ihr Leben behalten und ein Kind dazu kriegen". Sie hadert mit vertaner Zeit, der Alltagsödnis der Mutterschaft ("Ich bin 42 Jahre alt und dem Sandkasten entwachsen"), Müttergesprächen im Wettbewerbsmodus ("Das erinnert an Religionskriege"), der Erosion der Beziehung, der Unvereinbarkeit von Kind und Beruf.

von Lisa Marie Presley

Lisa Marie Presley, Tochter der amerikanischen Musiklegende Elvis und aufgewachsen in Graceland, erzählt erstmals ihre ganze Lebensgeschichte. Eine einzigartige und ungeschönte Autobiografie, die von ihrer Tochter Riley Keough aufgeschrieben wurde.Ende 2022 bat Lisa Marie Presley ihre Tochter Riley Keough, ihr bei der Fertigstellung ihre lang erwarteten Memoiren zu helfen. Nur einen Monat später verstarb Lisa Marie überraschend - und konnte ihre Geschichte, die sie in ihren eigenen Worten erzählen wollte, nicht mehr vollenden. Ihre Tochter Riley fürchtete, dass nun niemand die vielen Seiten dieser liebevollen, lebensfrohen und fürsorglichen Frau kennenlernen würde, um deren Tod sie nun trauerte.Doch Riley erhielt die Tonbandaufnahmen, die ihre Mutter während der Arbeit an ihrem Buch aufgenommen hatte. Sie legte sich in ihr Bett und lauschte Lisa Maries Stimme, die eine Geschichte nach der anderen erzählte: wie sie als Kind in Graceland mit Golfwagen Unfälle baute, wie sie die grenzenlose Liebe ihres Vaters spürte und wie die beiden sich im ersten Stock des Anwesens vor der Welt zurückzogen. Darüber, wie sie schreiend aus dem Badezimmer gezerrt werden musste, in dem sie den leblosen Körper ihres Vaters gefunden hatte. Über ihr Leben in Los Angeles mit ihrer Mutter, die Reihe an Schulen, von denen sie wieder und wieder flog, wenn es Ärger gab. Über die einzigartige, lebenslange Bande zu Rileys Vater Danny Keough und über die Ehe mit Michael Jackson. Darüber, was es heißt, Mutter zu sein. Über den Schmerz, der sie nie verließ. Riley wusste, dass sie der Welt die Memoiren ihrer Mutter, so herzzerreißend sie auch waren, nicht vorenthalten durfte. Dass die Welt ihre Mutter endlich kennenlernen musste.Dieses außergewöhnliche Buch vereint die Stimmen von Lisa Marie und Riley in einem Gespräch zwischen Mutter und Tochter, das den Tod und den Schmerz überwindet. From Here to the Great Unknown – Von hier ins Ungewisse ist tief berührend, erschütternd und intim – das letzten Zeugnis des einzigen Kindes einer wahren Legende.

von Judith End

Im Herbst 2006 erhält die 25-jährige Hamburger Studentin völlig überraschend die Diagnose Brustkrebs. Ein Jahr vorher hatte ihre Radiologin ihren Knoten noch als ungefährliches Fibroadenom eingestuft. In diesem Tagebuch erzählt sie, wie sich ihre Lebensperspektive plötzlich völlig verändert, wie Ängste dramatisch über sie hereinbrechen. Doch ihre Eltern und ihre 4-jährige Tochter Paula geben ihr viel Halt. Da ihr Tumor hormonabhängig ist, lässt sie einen Teil ihres Eierstocks für eine etwaige spätere Familienplanung einfrieren. Auf die Operationen folgen eine harte 6-monatige Chemo, eine Antihormontherapie und Bestrahlungen. Perücken werden ausgesucht, Haare gestutzt und dann vorsorglich doch abrasiert, was Paula wegen ihres Prinzessinenticks besonders trifft. Außerdem lernt sie nebenbei für ihr Studium. Am Ende hat sie dreierlei geschafft: die Krankheit in ihre Schranken verwiesen, ihre Magisterprüfung bestanden und Paula gut durch die schwere Zeit begleitet. Tapferer Selbsterfahrungsbericht; gut geschrieben.

von Katie Daynes

Warum bist du nicht mehr da?Was passiert, wenn jemand stirbt? Darf man traurig sein? Und wie bewahrt man sich schöne Erinnerungen? Unter mehr als 40 Klappen wird erstes Wissen über das Sterben und Abschiednehmen einfühlsam und gut verständlich erklärt.

von Karen McQuestion

Ein Jahr nach dem Tod seiner Frau Christine hat Dan immer noch nicht wieder ganz ins Leben zurückgefunden. Trost und Freude spendet ihm jedoch – neben seiner Tochter Lindsay – seine geliebte Hündin Anni. Als diese direkt vor seinem Haus gestohlen wird, sind er und Lindsay am Boden zerstört.In einem anderen Teil der Stadt erholt sich zur gleichen Zeit Andrea Keller von ihrem gebrochenen Herzen nach einer schmutzigen Scheidung. Als sie eine wehrlose Hündin vor einem misshandelnden Mieter rettet, ändert sich ihr ganzes Leben auf wunderbare Weise.Dans und Andreas Wege kreuzen sich mehrere Male, aber ebenso oft verpassen sie einander – und damit vielleicht die große Chance ihres Lebens. Kann Anni die beiden verlorenen Seelen am Ende doch noch zusammenbringen?

von Klaus Brinkbäumer

Bereits angekündigt u.d.T.: Sieben Jahre des Abschieds; dann: Abschiede

von Anna Fiske

Alles, was Kinder über das Sterben und Traurigsein wissen wollen. Kindgerecht, ehrlich und informativ zum gemeinsamen Erinnern und Getröstet-Sein für Kinder ab 4 Jahren Was passiert, wenn man stirbt? Und warum müssen wir überhaupt sterben? Wie läuft eine Beerdigung ab? Der Tod ist ein Thema, das viele Kinder neugierig macht, über das Erwachsene oft aber nur schwer sprechen können. In diesem Buch beantwortet Anna Fiske alle Fragen rund um das Sterben: Was geschieht mit dem Körper nach dem Tod, welche Arten der Trauer gibt es, wie hat man Menschen in früheren Zeiten beerdigt und wie geht man in anderen Ländern und den verschiedenen Religionen mit dem Tod um? Informativ, warmherzig und unbefangen: Auf ihre unvergleichliche Art widmet sich Anna Fiske einem existenziellen Thema und bietet den perfekten Gesprächsanlass für alle, die nach den richtigen Worten suchen.