4.0

Linksaufsteher: Ein Montagsroman

von Matthias Sachau

Format:Softcover

'Schon wieder Montag! Oliver hat richtig schlechte Laune. Als er von Lena angerempelt wird, fetzt es mächtig. Dass er sich dabei auch Hals über Kopf verliebt hat, merkt er erst, als es zu spät ist. Aber Oliver kämpft. Und das nicht alleine: Sein Freund Anton berät ihn in Liebesdingen. Der ist erst 6 Jahre alt und bringt Oliver auf die irrwitzigsten Ideen. Wenn er sich nur montags besser unter Kontrolle hätte ...

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
345 SeitenSoftcover
Erschienen an: 2011-04-15

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Aktuelle Rezensionen(1)

4.0(2 ratings)
JulianeRezension von Juliane

Inhalt: Oliver „Krach“ Krachowitzer hat sich montags nicht unter Kontrolle. Eine Kleinigkeit bringt ihn auf 180 und er reagiert sich sofort ab. Diesen einen Montag, an dem die Geschichte beginnt, reagiert er sich an der Frau ab, die ihn – ausversehen – mit ihrem Stöckelschuh auf den Fuß getreten hat. Erst im Nachhinein merkt er, dass er sich in dieser kurzen Begegnung in die Frau verliebt hat. Doch was nun? Wie soll er sie wieder finden? Beratung in Liebesdingen findet er bei dem kleinen Jungen Anton, der Oliver den einen oder anderen hilfreichen Tipp gibt. Meine Meinung: Linksaufsteher ist nicht der erste Roman von Matthias Sachau und doch der erste, den ich gelesen habe. Trotzdem hat es nicht gestört, man kam gut in die Geschichte und war auch nicht mit den Charakteren überfordert. Normalerweise bin ich kein Fan von Romanen der Kategorie „Humor“ – weil sie oft einfach nicht witzig sind. Doch dieser Roman überzeugt! Schon ab der ersten Seite trägt man ein Grinsen im Gesicht, das man nicht mehr so schnell los wird. Die Begegnung mit Lena, zu Beginn des Buches ist sehr lustig beschrieben. Man fühlt Olivers Montagsüberlaunigkeit richtig mit, der Autor hat es sehr gut geschafft, die Stimmung und die Wahrnehmung von Oliver herüber zu bringen. Auch Elvin und Adrian, die mit Smilies in der Stimme sprechen, sind sehr gut dargestellt. Allerdings haben die beiden mich zum Ende hin ziemlich genervt. Aber zum Glück haben sie in diesem Buch nicht die Hauptrolle. Insgesamt kann man über das Buch sagen, dass es sehr lustig ist, der Schreibstil locker und ironisch und die Personen durchweg sympathisch sind. Das Ende ist schlüssig und sehr nach meinem Geschmack. Auch die Erfindung des iKoffers finde ich sehr gelungen. (So einen könnte ich auch gebrauchen). Sowieso ist die Einbeziehung der heutigen Web 2.0 Welt eine richtig gute und unterhaltsame Idee. Ist schon interessant, wie man heutzutage auf Facebook zum Held wird…

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