Mit "Liebelei" erzielte Schnitzler 1895 seinen ersten größeren Bühnenerfolg. Er verwandelte hierin den Typus des gemütlichen Wiener Volksstücks in ein brisantes sozialpsychologisches Drama: Die scheinhafte Idylle um die Freunde Theodor und Fritz mündet unversehens in Ratlosigkeit und Verzweiflung.
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Liebelei. Schauspiel in drei Akten
von Arthur Schnitzler, Michael Scheffel
Mit "Liebelei" erzielte Schnitzler 1895 seinen ersten größeren Bühnenerfolg. Er verwandelte hierin den Typus des gemütlichen Wiener Volksstücks in ein brisantes sozialpsychologisches Drama: Die scheinhafte Idylle um die Freunde Theodor und Fritz mündet unversehens in Ratlosigkeit und Verzweiflung.
Aktuelle Rezensionen(2)
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Ohhh boy, das Mansplaining in diesem Buch hat mir den größten inneren Cringe beschert. Fritz und Theodor werfen den beiden Mädels vor, nichts zu tun – während sie sich schön von ihnen bedienen lassen?! The audacity! Ohne Spaß, die beiden Typen gingen mir so dermaßen auf den Sack. Ich hab ehrlich gehofft, dass sie von einem rollenden Stein oder wahlweise einem moralischen Gewissen erwischt werden – aber nein, natürlich nicht. Ganz ehrlich: Ich hab ab einem gewissen Punkt einfach gehofft, dass Christine und Mizi zusammenkommen. Ein Mädchen darf ja wohl noch träumen. Christine hätte Fritz mit einem saftigen Arschtritt in die Vergangenheit befördern sollen, aber na ja – die Gute war halt sehr naiv und leider sehr verliebt. Mizi dagegen? Ikonisch. Mein Lieblingssatz von ihr (und honestly: mein Lebensmotto ab jetzt): „Kind, er ist ein Mann wie die anderen und alle zusammen sind’s nicht eine böse Stund wert, so setzt du dir weiß Gott was für Sachen in den Kopf. Ich sag’s aber immer: Den Männern soll man überhaupt kein Wort glauben.“ Safe to say: Am Ende war ich kein bisschen traurig um Fritz. Good riddance, du Holzlöffel.