Empfehlungen basierend auf "Liebe kennt keine Grenzen"
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von Caleb Azumah Nelson
»Eure Blicke begegnen sich in der Stille. Es braucht keine Worte. Dies ist eine ehrliche Begegnung.« Zum ersten Mal sehen sie sich in einem Pub in South East London. Beide sind schwarz, beide haben schon in der Schule nicht recht dazugehört. Und beide versuchen nun als junge Künstler – er ist Fotograf, sie Tänzerin – ihren Platz zu finden in der englischen Hauptstadt, die sie mal umarmt und mal abstößt. Sie teilen so viel miteinander, die Liebe zu afroamerikanischen Autoren, zum Hip- Hop, und er weiß schon bei der ersten Begegnung, dass sie füreinander bestimmt sind. Aber sie bewegen sich nicht im luftleeren Raum, und die Welt kann ein grausamer Ort sein. Caleb Azumah Nelson erzählt auf schmerzlich schöne Weise die große Liebesgeschichte zweier junger Menschen und erkundet zugleich Fragen von Identität, Diskriminierung und Unterdrückung. Wie (über)lebt man in einer Welt, in der man nicht gesehen wird, in einer Gesellschaft, die einem ein Label aufdrückt? Was heißt es, jedes Mal Angst haben zu müssen, sobald man seine Wohnung verlässt, was, verletzlich zu sein, wenn nur Stärke zu zählen scheint? Und wie fühlt es sich an, in der Liebe Geborgenheit zu finden – und wieder zu verlieren? Caleb Azumah Nelson hat einen der aufre- gendsten und aufrichtigsten, einen der wichtigsten Debütromane des Jahres geschrieben.
von Anne Lück
Auf der Flucht vor einer Entscheidung, die sie einfach nicht treffen kann, landet die 20-jährige Dawn im Jax. In der warmen und herzlichen Atmosphäre der Bar mit ihrem bunten Publikum fühlt Dawn sich zum ersten Mal frei und gleichzeitig geborgen. Das liegt nicht zuletzt an Silas, dem Besitzer der Bar, der ihre Liebe zu Büchern teilt. Doch nicht nur Dawn verbirgt ein Geheimnis, und die scheinbar heile Welt des Jax ist von mehr als einer Seite bedroht. Während Dawn alles unternimmt, um Silas zu helfen, kommen die beiden sich näher – bis Silas erfährt, wovor Dawn davonläuft ...
von Mikita Franko
Ein virtuoser Roman über einen Jungen, der in Russland bei einem homosexuellen Paar aufwächstMikita wird nach dem Tod seiner Mutter von ihrem Bruder adoptiert, er ist fünf Jahre alt. Mit Slawa und dessen Partner Lew genießt er eine fröhliche Kindheit. Aber mit der Einschulung beginnt das Versteckspiel, das Lügen. Wenn Besuch kommt, müssen Fotos weggeräumt, in Aufsätzen müssen Dinge verschwiegen oder erfunden werden, und Mikita schlagen Vorurteile entgegen. Er verliert seinen Frohsinn, wird wütend, aggressiv, depressiv.Erst die Freundschaft mit einem Jungen aus dem Waisenhaus beruhigt ihn. Und dann merkt er, dass er sich zu Jungs hingezogen fühlt. Ausgerechnet! Er beschuldigt sich, zum Beweis für die Propaganda geworden zu sein, die behauptet, gleichgeschlechtliche Paare würden homosexuelle Kinder großziehen. All seine Versuche, sich in Mädchen zu verlieben, scheitern. Es wird noch dauern, bis Mikita Frieden mit sich selbst und seiner Sexualität findet. Die Lüge ist ein ausgesprochen unterhaltsames Debüt, schnörkellos und am Puls der Zeit.
von Carolin Emrich
»Werde seine beste Freundin und beweise mir, dass das alles platonisch geht.« »Warum?« »Warum nicht? Du kannst einen neuen Freund gewinnen oder das Ganze bleibt nicht platonisch und ihr beide findet zueinander.« Es ist immer eine dumme Idee, mit Aaron zu wetten. Sophie aber ist fest entschlossen, zu gewinnen, und da Marc und sie ein gemeinsames Hobby teilen, gestaltet sich ihr Plan einfacher als gedacht. Schon bald verbringen die beiden viel Zeit miteinander, und Sophie sieht ihren Sieg in greifbarer Nähe. Allerdings hat sie die Rechnung ohne Marc gemacht. Der ist nämlich plötzlich gar nicht mehr uninteressiert, und so verschroben, wie er sein kann, so sexy ist er auch.
von Jason Reynolds, Brendan Kiely
Der schwarze Rashad (16) wird bei einer Festnahme verprügelt - er ist unschuldig. Der brutale Polizist wird gesehen. Und zwar von Quinn, der den Polizisten persönlich kennt und sich nun entscheiden muss, ob er gegen Rassismus und Polizeiwillkür aufsteht. Ab 13.
von Dan Clay
Jeder(Mann) kann ein Kleid tragen. Ganz wie er selbst. So fühlt sich Mark, als er beim Talentwettbewerb der Highschool in einem Kleid auftritt. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass sein Freund sich daraufhin von ihm trennt. Mark schwört sich, zukünftig die Finger von Jungs und Pailletten zu lassen. Aber dann entdeckt er plötzlich ein perfektes, lila Kleid und lernt den charmanten Ezra kennen … Als das Schicksal Mark auf eine harte Probe stellt, erkennt er, dass es okay ist, man selbst zu sein – und oft sogar der einzige Weg.
von Sophie Edina
Wie könnte Jeremy nicht wütend sein? Er hatte alles: Eine Schauspielkarriere, ein schickes Apartment in New York und eine starke, schöne Frau an seiner Seite. Doch seine inneren Dämonen holten ihn ein und zwangen ihn zur Flucht in sein altes, glanzloses Leben im schottischen Glasgow. Über all die Dinge, die ihn wirklich beschäftigen, darf er nicht sprechen. Und ihm will ohnehin niemand zuhören – bis er auf Alex trifft. Alex, dessen Arme Tattoos und Narben zeichnen, und in dessen Augen Grau zu Gold wird. Kann er Jeremy einen Ausweg zeigen, ehe dieser im emotionalen Chaos ertrinkt? Ein intensiver wie poetischer Debütroman, der aus Fremden Verbündete und aus Wut Hoffnung macht.
von Carolin Emrich
»Hast du einen Freund? Im Kindergarten vielleicht?« »Ja.« »Und wenn er dein Freund ist, hast du ihn dann auch schon geküsst?« »Ja! Und du die Mama?« Aaron weiß, was er will. Meistens. Als er an der Uni Sina begegnet, ist er fasziniert von ihr und setzt alles daran, sie näher kennenzulernen. Doch Sina lässt sich nicht so leicht erobern und zweifelt seine Motive an. Sie kennt Aarons Ruf als Aufreißer und hält ihn obendrein für einen unreifen Idioten. Schließlich ist es nicht nur ihr eigenes Herz, das sie riskiert, sondern auch das ihrer fünfjährigen Tochter.
von Karo Stein
Daniel hat sich fernab seiner Familie sein Leben genau so eingerichtet, wie er es immer wollte. Mit einem tollen Job, jeder Menge unbedeutendem Sex und dazu einem besten Freund, der ihn erdet, wenn das nötig ist. Als sein Zwillingsbruder Moritz nach etlichen Jahren, in denen sie nur oberflächlichen Kontakt hatten, ein paar Monate bei ihm wohnen möchte, steht Daniels Welt plötzlich Kopf. Er hat seinen Bruder unglaublich vermisst und möchte ihn mehr als alles andere wieder in seinem Leben haben. Allerdings passt Moritz genau dort nicht hinein. Immerhin sollte ein zukünftiger katholischer Priester möglichst keinen schwulen Bruder haben. Von der Hoffnung besessen, die Beziehung zu Moritz wieder aufzubauen, krempelt Daniel sein Leben komplett um. Leider funktioniert das nicht so gut, wie er es sich vorgestellt hat. Denn da ist auch noch Lukas, der alles durcheinanderbringt.
von Francisca Dwaine
»Sei vorsichtig, was du dir wünschst!«Der selbstlose Geschichtsstudent Nori kommt in Besitz eines Dschinns, der ihm wortwörtlich jeden Wunsch erfüllen will. Verdammt heiß, mit wenig Verständnis für Privatsphäre und keinerlei Schamgefühl, bringt er das Leben des jungen Mannes mächtig durcheinander. Schon bald gibt es nur eine Sache, die sich Nori wirklich wünscht, aber eine Liebe zwischen Meister und Dschinn soll unmöglich sein ...Ein romantischer und humorvoller Gay-Romance Kurzroman mit Fantasy-Anteil und homoerotischen Sexszenen.