Empfehlungen basierend auf "Lavendelmädchen"

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von Janet Frame

Autobiografischer Roman über Kindheit und Jugend der neuseeländischen Autorin (1924-2004), die von tragischen Familienereignissen und einem jahrelangen Aufenthalt in der Psychiatrie geprägt war.

von Martin Pistorius

Gefangen im eigenen KörperMartin Pistorius war gerade zwölf geworden, als eine rätselhafte Erkrankung ihn seines bisherigen Lebens beraubte. Elf Jahre blieb er vollständig gelähmt, und seine Umwelt ging davon aus, dass er praktisch hirntot war. Er konnte sich in keiner Weise verständlich machen - und war doch innerlich hellwach.Elf Jahre lang blieb er Gefangener seines gelähmten Körpers, bis eine Therapeutin erstmals eine Reaktion wahrnahm und ihn endlich befreite. Martin entpuppte sich als wahres Computergenie, konnte schnell mittels neuer Programme kommunizieren und endlich ausdrücken, dass er als stiller Beobachter alles mitbekommen hatte, was um ihn herum geschehen war.Sein Buch ist der faszinierende Einblick in ein scheinbar finsteres Dasein und ist tief berührend mit seiner Weisheit, seinem Humor und seiner Dankbarkeit dem Leben gegenüber.

von Priscille Sibley

Nach einem tragischen Unfall liegt Elle im Koma, ohne Hoffnung auf Heilung. Schon immer hat sie sich gegen lebensverlängernde Massnahmen ausgesprochen. Doch dann erfährt ihr Ehemann: Seine Frau ist schwanger - und er weigert sich, die Maschinen abstellen zu lassen. Was bedeutet es, über Leben und Tod eines geliebten Menschen, der keine Stimme mehr hat, entscheiden zu müssen? Davon handelt dieser weise Roman und erzählt zugleich eine unglaublich anrührende Liebesgeschichte.

von Terrie O'Brian

Terrie ist erst zehn, als der Tod ihres Vaters ihre Mutter in eine tiefe Krise stürzt. Sie kommt in eine Pflegefamilie, doch die kümmert sich nicht um sie. Stattdessen wird sie immer öfter alleingelassen mit einem Babysitter, einem über dreißigjährigen Mann, der ihre Sehnsucht nach Nähe gewissenlos ausnutzt. Mit zehn missbraucht er sie zum ersten Mal, mit dreizehn bekommt sie ein Kind von ihm. Verzweifelt sucht Terrie immer wieder Hilfe, doch niemand schenkt ihr Glauben. Bis Terrie mit sechzehn endlich ihr Leben selbst in die Hand nimmt.

von Michelle Burford, Michelle Knight

Michelle Knight ist 21 Jahre alt und Mutter eines kleinen Sohns, als sie von dem Schulbusfahrer Ariel Castro entführt, eingesperrt und grausam misshandelt wird. Ihr Martyrium dauert 11 Jahre. Was sie während dieser Zeit erlebt und wie sie überlebt hat, schildert sie in diesem Buch.

von Lisa Genova

Stellen Sie sich vor, all Ihre Erinnerungen - gute, schlechte, schmerzhafte, leidenschaftliche - werden nach und nach aus Ihrem Gedächtnis gelöscht und Sie können absolut nichts dagegen tun ... Anrührend, beängstigend und doch voller Hoffnung: Mein Leben ohne Gestern erzählt die bewegende Geschichte einer Frau, die sich von der eigenen Vergangenheit verabschieden muss, um einer Zukunft entgegenzusteuern, in der vieles nicht mehr da ist und doch etwas bleibt.

von Olivia Rayne

Was machst du, wenn der Mensch, dem du am meisten vertraust auf der ganzen Welt, derjenige ist, der versucht, dich zu zerstören? Nach außen ist Olivias Mutter eine nette, attraktive Frau mit einem umwerfenden Lachen. Aber allein mit ihr zu Hause, ist sie ein komplett anderer Mensch. "Wenn andere Leute dabei waren, war meine Mutter eine nette, attraktive Frau mit einem umwerfenden Lachen. Aber allein mit mir zu Hause, war sie ein komplett anderer Mensch. Wer wird sie heute sein: Die liebevolle Mutter? Die vertrauenswürdige Lehrerin? Oder das Monster, das mein Leben zerstört?" Solange sich Olivia erinnern kann, hat sie Angst. Ihre ganze Kindheit hindurch ist sie hinter verschlossenen Türen Gewalt und Demütigung ausgesetzt - Ihre eigene Mutter verbreitet Lügen, zerstört Freundschaften, zwingt sie zu unnötigen Diäten, entwertet alles, was sie tut. Es ist eine zutiefst toxische Beziehung - über die sie mit niemandem sprechen kann...

von Matt Rowland Hill

»Das ist vielleicht ein Buch! So krass habe ich Drogenabhängigkeit mit all ihren Schrecken noch nie gelesen. [...] Der Autor erspart sich und uns gar nichts. [...] Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen, weil es zeigt, dass auch im aussichtslosesten Anfang am Ende etwas Gutes stecken kann. [...] Großartig geschrieben: Aus Schmerz wurde Literatur!« Elke Heidenreich, Spiegel online, 04.06.2023

von Lisa Marie Kusch

Product DescriptionÜber die Jahre hinweg, in denen ich infolge meiner Essstörung gefühlsmanipuliert vor mich hinvegetierte, haben Gedankenfetzen und Kurztexte mein Notizbuch überflutet: Weil ich Worte liebe, aber nicht immer die Kapazität besaß, sie in einem annähernd verständlichen Satz verbal zum Ausdruck zu bringen. Weil ich nicht gut im Reden bin. Und stattdessen lieber schreibe. Nicht über Zahlen, kranke Essgewohnheiten oder Klinikaufenthalte, die sowieso schon zu viel Platz eingenommen haben. Nein! - Ich stricke dir und mir eine Decke aus dem roten Faden meiner Hoffnung, indem ich die Worte aufschreibe, die mein früheres, verzweifeltes Ich gerne gelesen hätte: Die von Krankheit gezeichnete Wahrheit mit dem Fokus auf voranbringenden Mutmachern - und nicht mit noch mehr Zahlen. Man kann nicht immer alles benennen. Manchmal ist man einfach nur froh, die Gedanken einzufangen, zu ordnen und ihnen anschließend einen besseren Ort geben zu können.About the AuthorLisa Marie Kusch, 1998 geboren in Oberhausen und seit 2019 wohnhaft in Münster, möchte ihr persönliches Gedankenchaos nicht mehr länger verstecken. Im Jahr 2014 begann sie auf ihrem Instagram Account @lisabacktolife über ihre Essstörung zu schreiben und anderen Betroffenen Mut zu machen. In ihrem ersten Buch Helle Worte an dunklen Tagen setzt sie ein Zeichen gegen die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen und vermittelt mit Nachdruck, dass Mut und Hoffnungslosigkeit manchmal einher gehen. Und dass es keinen Grund gibt, Distanz zu schaffen, wenn wir eigentlich nach Nähe suchen.