Empfehlungen basierend auf "Lahme Ente, blindes Huhn"
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von Louis Sachar
Die völlig verrückte, zum Weinen komische Geschichte des Stanley, der endlich, endlich den Familienfluch bannt, der seit über hundert Jahren alle Yelnats zu notorischen Pechvögeln macht. Schon der Anfang ist unglaublich: Stanley Yelnats geht nichts ahnend unter einer Brücke durch, als ihm die riesigen, übel riechenden Turnschuhe eines berühmten Baseballspielers auf den Kopf fallen. Und weil sein Vater gerade an einem bahnbrechenden Recycling-Verfahren für gebrauchte Turnschuhe arbeitet, hält Stanley die müffelnden Treter für ein Zeichen und nimmt sie mit. Pech, dass die Polizei schon nach dem Dieb sucht, der die Schuhe kurz vor der Auktion gestohlen hat, auf der sie für einen wohltätigen Zweck versteigert werden sollten. Und kein Wunder, dass der Jugendrichter Stanley kein Wort glaubt. Aber er lässt ihm die Wahl: Jugendgefängnis oder 18 Monate Camp Green Lake. Stanley entscheidet sich für das Camp und stellt sich eine Art Ferienlager vor. Doch in Wirklichkeit ist es eine Besserungsanstalt für schwer und gar nicht erziehbare Jugendliche. Typisch für Stanley: Was er macht, es ist verkehrt. Und so ist es immer und bei allen Yelnats, seit Stanleys Ururgroßvater wegen eines aus purer Schusseligkeit gebrochenen Versprechens von einer Alten verflucht wurde. Ausgerechnet im Camp Green Lake aber begegnet Stanley dem Ururenkel jener Alten - und wie es ihm gelingt, glücklich (!) den Fluch von seiner Familie zu nehmen, muss man gelesen haben.
von Timo Parvela
Die lustigsten Sachen passieren immer in der Schule, darum gehen Ella und ihre Freunde auch in der zweiten Klasse noch gerne hin.
von Eveline Hasler, Ulrike Mühlhoff
Das Leben kleiner Hexen ist gar nicht so anders, als bei den Menschenkindern. Auch kleine Hexen gehen morgens zur Schule, schreiben schwierige Zaubersprüche auf und ärgern sich über den Lehrer. Alles ganz normal. Nur kein Menschenkind muss um drei Uhr früh aufstehen, damit es rechtzeitig zur Schule kommt, so wie Lakritze. Denn sie hat noch immer keinen super schnellen Hexenbesen. Kein Wunder, dass sie hin und wieder im Unterricht einschläft. Dabei kann es auch geschehen, dass sie vergisst, einen klitzekleinen Teil eines Zauberspruchs aufzuschreiben. Als sie sich daheim einen Drachen zaubern will, erlebt sie eine Überraschung. Schloff, so nennt sie ihren Drachen, hat einen grasgrünen Kopf und einen schuppigen Schwanz, da gibt es nichts zu meckern, nur leider, sein restlicher Körper fehlt. Da muss Lakritze ein Stück beim Zaubern vergessen haben. Doch Schloff ist schlau. Er hilft ihr, endlich den heiß begehrten Zauberbesen zu ergattern. Wie Lakritze mit diesem in die Menschenschule reitet und ein grandioses Durcheinander anrichtet, das ist die nächste Geschichte des Buches. Die Kapitel der beiden Erzählungen sind nicht länger als drei Seiten, es lässt sich bequem immer wieder eine Pause einschieben. Jede Zeile ist gut überschaubar und sehr kurz. So dass die Konzentration nicht überfordert wird. Natürlich dürfen Bilder bei einem Buch für Leseanfänger nicht fehlen. Für diese ist Ulrike Mühlhoff zuständig. Und ohne Ü Sie hat sich alle Mühe gegeben, die Hexe Lakritze und ihre Freunde witzig durcheinander zu wirbeln. --Manuela Haselberger
von Harry Voß
Der Familiensonntag hätte wirklich perfekt sein können. Nach dem Gottesdienst wollen Lukas und seine Familie picknicken, aber plötzlich taucht ein wildes und verwahrlostes Kind aus dem Wald auf: Der Schlunz. Niemand weiß, wo er hingehört, und so bleibt er erst einmal bei Lukas Familie und bringt frischen Wind in deren Alltag. Und Lukas lässt sich vom Schlunz dazu verleiten, die Familiengeheimnisse mal genauer unter die Lupe zu nehmen ij
von Erich Kästner, Walter Trier
Die kleine Luise Pogge, alias Pünktchen, schummelt sich allabendlich ohne das Wissen ihrer Eltern auf die Weidendammer Brücke, mitten in Berlin. An der Seite einer merkwürdigen Alten preist sie Streichhölzer an, während ihre wohlhabenden Eltern sie in der Obhut von Fräulein Andacht glauben - doch ist die so harmlos, wie sie tut? Als es brenzlig wird, ist zum Glück Pünktchens Freund Anton zur Stelle.Eine ungekürzte Lesung des Kästner-Klassikers mit wunderbar komponierter Musik. Unerhört gut: Pastewka liest Kästner!1935 Atrium Verlag AG, Zürich, Illustration: Walter Trier (P)2015 Oetinger Media GmbH
von E.B. White
Die aufregende und komische Geschichte um das Schwein Wilbur, die kluge Spinne Charlotte und die tapfere kleine Fern.
von Franz Fühmann
Franz Fühmanns geniales Sprachspielbuch. Ein Kinderbuchklassiker, ein (so Peter Härtling) "wunderbares und seltenes" Leseerlebnis
von Irina Korschunow
Neben zahlreichen weiteren Kinderbüchern, die in viele Sprachen übersetzt und vielfach mit Preisen bedacht worden sind, wurden besonders ihre Erstlesetexte "Hanno malt sich einen Drachen" (dtv junior 7561) und "Der Findefuchs" (dtv junior 7570) grosse Erfolge und zählen längst zu Klassikern ihres Genres. Bei ihren Kinderbüchern arbeitet Irina Korschunow gern mit dem renommierten Illustrator Reinhard Michl zusammen, der neben dem "Findefuchs" beispielsweise auch ihre Erstlesetexte "Wuschelbär" (dtv junior 7598), "Kleiner Pelz" (dtv junior 75053), "Kleiner Pelz will grösser werden" (dtv junior 75003) und "Es muss auch kleine Riesen geben" (dtv junior 75050) illustrierte. Mit "Er hiess Jan" (dtv pocket 7823), "Die Sache mit Christoph" (dtv pocket 7811) und "Ein Anruf von Sebastian" (dtv pocket 7847) legte Irina Korschunow auch drei sehr erfolgreiche Jugendromane vor, die zeitnahe Probleme behandeln.-
von August Kopisch
August Kopisch wurde 1799 in Breslau geboren und stammte aus einer Kaufmannsfamilie. Er studierte Malerei und wandte sich schließlich der Dichtung zu. August Kopisch starb 1853 in Berlin. Eve Tharlet wurde in Elsass, Frankreich, geboren und ist in Deutschland aufgewachsen. Sie studierte an der École supérieure des arts décoratifs in Straßburg. Seit 1981 illustriert Eve Tharlet Bücher, für die sie viele Auszeichnungen erhalten hat. Sie ist Kindern und Erwachsenen auf der ganzen Welt durch den Erfolg ihrer Pauli-Bücher bekannt.
von Elizabeth Shaw
Elizabeth Shaw (1920 - 1992) wurde in Belfast/Nordirland geboren. 1946 heiratete sie den deutschen Künstler Rene Graetz und zog mit ihm nach Berlin. Für viele Zeitschriften und Verlage schuf Elizabeth Shaw ihre unverwechselbaren Karikaturen. Sie illustrierte Bücher von Bert Brecht, Mark Twain, James Krüss und Astrid Lindgren. Seit 1963 schrieb und illustrierte sie auch eigene Geschichten, die inzwischen zu Klassikern der Kinderliteratur geworden sind. Für ihre Arbeit erhielt sie u. a. den Kunstpreis der Akademie der Künste Berlin und den Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste.