Tolstois SkandalwerkAuf einer nächtlichen Zugreise treffen die unterschiedlichsten Fahrgäste aufeinander. Zwischen ihnen entspinnt sich eine angeregte Diskussion über Liebe und Ehe, Moral und Gesellschaft – und über dunkle Geheimnisse. Ermutigt von den persönlichen Geschichten legt der ehemalige Gutsbesitzer Posdnyschew ein schockierendes Geständnis ab: Getrieben von maßloser Eifersucht bezichtigte er seine Frau der Untreue und sah keinen anderen Ausweg, als eine schreckliche Tat zu begehen …Leo Tolstois Novelle wurde zu einem Skandal, da er mit seiner Darstellung von Sexualität ein Tabu der prüden Literatur des 19. Jahrhunderts brach.PENGUIN EDITION. Zeitlos, kultig, bunt. – Ausgezeichnet mit dem German Brand Award 2022
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Kreutzersonate
von Leo N Tolstoi, Olga Martynova, Oleg Jurjew, Olga Radetzkaja
Tolstois SkandalwerkAuf einer nächtlichen Zugreise treffen die unterschiedlichsten Fahrgäste aufeinander. Zwischen ihnen entspinnt sich eine angeregte Diskussion über Liebe und Ehe, Moral und Gesellschaft – und über dunkle Geheimnisse. Ermutigt von den persönlichen Geschichten legt der ehemalige Gutsbesitzer Posdnyschew ein schockierendes Geständnis ab: Getrieben von maßloser Eifersucht bezichtigte er seine Frau der Untreue und sah keinen anderen Ausweg, als eine schreckliche Tat zu begehen …Leo Tolstois Novelle wurde zu einem Skandal, da er mit seiner Darstellung von Sexualität ein Tabu der prüden Literatur des 19. Jahrhunderts brach.PENGUIN EDITION. Zeitlos, kultig, bunt. – Ausgezeichnet mit dem German Brand Award 2022
Aktuelle Rezensionen(2)
ehrliches Porträt eines zerrissenen Menschen
Absolute Incel-Bibel, die ja wirklich zu einer Bibel für die Tolstojaner geworden ist. Es heißt, die Kreutzersonate sei fast genauso missverstanden wie Lolita. Das zweifle ich jedoch an, da Nabokov im Gegensatz zu Tolstoi keine kleinen Kinder liebt und misshandelt, Tolstoi aber mit seinem kompletten Gedankenguts-Wandel absolut seine Meinung predigt. Das Tolstoi mit seinem Werk ein Feminist sein soll...sicher nicht, wenn er alles, was der Protagonist, ja selbst auch denkt. Teilweise fand ich stellen, die mit mir resonierten, zB dass eine Frau sich so gut sie versucht in der Gesellschaft zu etablieren, mehr Rechte zu haben etc, soweit sich der Blick der Männer auf Frauen jedoch nicht ändert, bringt es nichts. Man wird als Genussobjekt gesehen. Im Großen und Ganzen ist der Protagonist selbst an allem Schuld, streift diese jedoch vollends ab und schiebt sie auf die tierische Natur der Männer, ups, meine natürlich Menschen. Und die Frauen sind ja sowieso das reine Übel. Wer dem Buch (gerade das männliche Geschlecht) 5 Sterne gibt; da läuten die Alarmglocken.