Hinter Annie liegt das schlimmste Jahr ihres Lebens. Mit ihrem Sohn Charlie zieht sie sich für eine Weile aus dem hektischen New York ins gemütliche Castle Creek zurück, wo sie langsam Frieden findet. Und Charlie lernt, wieder zu spielen, ganz ohne Smartphone und Tablet. Doch etwas stimmt nicht mit dem alten Spielzeug, das er im Schuppen des Ferienhauses findet. Oder ist es das Haus selbst? Und was haben die Morde drüben in Lucknow damit zu tun? Bevor Annie sich einen Reim darauf machen kann, verschwindet Charlie.
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Komm spielen
von Linwood Barclay, Julian Haefs
Hinter Annie liegt das schlimmste Jahr ihres Lebens. Mit ihrem Sohn Charlie zieht sie sich für eine Weile aus dem hektischen New York ins gemütliche Castle Creek zurück, wo sie langsam Frieden findet. Und Charlie lernt, wieder zu spielen, ganz ohne Smartphone und Tablet. Doch etwas stimmt nicht mit dem alten Spielzeug, das er im Schuppen des Ferienhauses findet. Oder ist es das Haus selbst? Und was haben die Morde drüben in Lucknow damit zu tun? Bevor Annie sich einen Reim darauf machen kann, verschwindet Charlie.
Aktuelle Rezensionen(14)
Spannend, düster und stellenweise richtig unheimlich! 👻 „Komm spielen“ hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und verbindet Thriller, Horror und eine kleine Prise Paranormales zu einer richtig tollen Story. Eine klare Empfehlung für Fans dieser Genre – und natürlich für jeden Zugliebhaber. 😉🚂
Falls ihr bisher noch keine Modelleisenbahn in eurem Besitz habt, nach diesem Buch werdet ihr es euch noch mindestens dreimal überlegen. „Komm spielen“ nimmt seine Lesenden mit in eine atmosphärisch bedrohliche und düstere Welt des Kleinstadtflairs. Direkt im Prolog wird das Potenzial deutlich und hinterlässt eine Gänsehaut, die ein ungutes Bauchgefühl mit dem Sog des Weiterlesens paart. In fünf Akten begleiten wir Annie und ihren Sohn Charlie, die sich eine Auszeit in den Weiten von Castel Creek gönnen, nachdem ihr letztes Jahr der reinste Realhorror war. In unweiter Ferne liegt der Handlungsort des zweiten Protagonisten: Chief Harry Cook, mit einer Vorliebe für Diner-Kaffee und seine Heimatstadt Lucknow. Diese wird von Vermisstenfällen und seltsamen Vorkommnissen heimgesucht. Die Verbindungen zwischen den Perspektiven entfalten sich gemächlich und lassen Spielraum für die eigene Fantasie. So gelingt es Linwood Barclay bis zum Schluss Plots einzubauen und damit kleine und große Schockmomente zu erzeugen. Zufällig passiert hier wirklich gar nichts. Der Spannungsbogen baut sich langsam auf, wobei der Schreibstil zwischen einer lebhaften und nüchternen Erzählweise wechselt. Besonders die humorvollen Passagen hatten für mich ihren Charme. Linwood Barclay ist Fan von Wortspiele a la Bahn, die er immer wieder mit großem Vergnügen einbringt. Die DB qualmt wahrscheinlich bereits vor Neid. Wie das Cover verrät, war Stephen King begeistert. Seine Fans werden es wohl auch sein. Die Parallelen im Schreibstil und Storytelling sind definitiv vorhanden und schaffen ein gruseliges und kribbelndes Leseerlebnis, das mich an die Atmosphäre von „Friedhof der Kuscheltiere“ oder „Der Outsider“ erinnerte. (Kleine) Splattermomente inklusive. Besonders begeisterte mich, wie der Autor mir eine Zeitreise ins Jahr 2001 ermöglichte, indem er bspw. mit Klapphandys und Speicherkarten als absoluten Gamechangern des neuen Jahrhunderts aufwartete. Dass diese Zeit allerdings bereits ein viertel Jahrhundert zurückliegt, war ein Schock, den Linwood Barclay mir ganz nebenbei verpasste. Verschwörungstheoretikern würde ich wohl vom Lesen dieses Buches abraten, eure Gehirn werden nicht stillstehen. Alle anderen, die keinen klassischen Thriller, sondern einen Mystery-Horror-Roman mit übernatürlichen Elementen lesen wollen, wird „Komm spielen“ mit Sicherheit abholen können. Ich bedanke mich beim Aufbau Verlag und NetGalleyDE für den Gruseleinstieg in die spooky Season, hoffentlich ohne Begegnungen mit Modelleisenbahnen jedweder Art.
Inhalt Annie hat eine schwere Zeit hinter sich und zieht mit Charlie vorübergehend in ein kleines Dörfchen, um wieder zur Ruhe zu kommen. Doch dort angekommen häufen sich unerklärliche Unfälle und als Annie schließlich handelt, schwebt Charlie schon in größerer Gefahr, als sie es sich hätte ausmalen können. Eigene Meinung Wir begleiten nicht nur Annie und Charlie, sondern auch Ermittler Harry, dessen Handlungsstrang in der Vergangenheit spielt. Beide haben mir gut gefallen, wobei mir der von Harry mehr zugesagt hat. Zu Annie habe ich keinen richtigen Draht bekommen können. Anfangs hat es mich sehr an die Romane von Stephen King denken lassen, doch als ich mich schließlich drauf einlassen konnte, war ich wie gefesselt. Eine tolle Idee, ein guter Spannungsbogen und vor allem das Ende hat mir unglaublich gut gefallen. Ich musste sogar ein paar Tränchen verdrücken. Fazit Kein Thriller, eher ein seichter Horrorroman mit mystischen Elementen. Hat mir gefallen!
Komm spielen war für mich ein durchgehend spannender Thriller mit einem hohen Mystery Anteil und einer ziemlich bedrückenden Atmosphäre. Besonders der mystische Teil hat mir gefallen, obwohl ich solche Bücher eher selten lese. Die kurzen Kapitel machen das Buch sehr angenehm zu lesen und sorgen für ein gutes Tempo. Zwischendurch hat sich die Handlung für mich etwas gezogen, insgesamt wurde ich aber gut unterhalten. Eine interessante Mischung aus Thriller, Mystery und Horror, die vielleicht nicht jeden Geschmack trifft, mich aber positiv überrascht hat. Wer Stephen King Bücher mag wird hier auch auf seine Kosten kommen
Ich wusste die ganze Zeit nicht ob es sich hierbei um paranormale Aktivitäten handelt oder alles schlüssig aufgeklärt werden würde. Die Mysterien häuften sich immer mehr und man konnte sich nicht vorstellen wie alles zusammenführt. Das Ende war anders als ich es mir vorgestellt hatte aber sehr abwechslungsreich! Es hat Spaß gemacht zu lesen und war dauerhaft spannend!