Empfehlungen basierend auf "kochanie ich habe brot gekauft"

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von undefined Catull

Catull lebte in einer Zeit des Übergangs (etwa 84-54 v. Chr.), am Ende der römischen Republik. Er stand unter dem Einfluss hellenistischer Dichtung, aber trotz mannigfacher inhaltlicher und formaler Anklänge ist seine charakteristische Individualität, sein respektlos-zarter, »moderner« Ton in allen bedeutenden Gedichten vernehmbar. Und es ist kein Wunder, dass er in der europäischen Literatur viele (heimliche) Nachahmer fand - und seit über 2000 Jahren immer wieder neue (junge) Leser. Sprachen: Deutsch, Latein

von Jörg Fauser

»Nicht jeder Autor taugt dafür, dass man sich noch einmal und mit zeitlichem Abstand seine Texte vornimmt. Bei Fauser lohnt es sich.« (Jürgen Ploog)

von Else Lasker-Schüler

Gottfried Benn nannte sie »die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte«. Ihre Gedichte beschwören in üppiger, prunkvoller und zugleich zarter Sprache die Poetisierung des Lebens in sich verdunkelnder Zeit. Die jüdischen und orientalischen Phantasien, ihre Masken und Rollen als Prinz Jussuf von Theben, Tino von Bagdad oder der ›Malik‹ haben jedoch nie ihre Klarsicht getrübt, bis hin zum letzten berühmten Gedichtband »Mein blaues Klavier«, 1943 im Jerusalemer Exil erschienen. Die vorliegende Edition stellt das lyrische Gesamtwerk Lasker-Schülers vollständig und in chronologischer Ordnung vor. Jedem Gedicht werden detailreiche Informationen beigegeben: über den (auto)biographischen Hintergrund der mit der Bohème und dem Berliner Kulturbetrieb der Weimarer Zeit vernetzten Dichterin wie auch zum breiten Anspielungshorizont der jüdischen Tradition. – Mit einer kompakten Biographie der Autorin

von Madeleine Hold, Jill Graf

"Sie wirkte immer schon abwesend, irgendwie fehl am Platz. Und vom allerersten Moment an wolltest du sie lesen - ihre Gedanken. Du weißt nicht, was für ein Glück du hast, dass du es nie konntest. Denn keinen einzigen Moment lang hättest du das Chaos in ihr verstanden." Gedichte, Gedanken und Poetry Slams aus den Federn von Jill Graf und Madeleine Hold.

von Rainer Maria Rilke

von Heinz Ehrhardt

"Noch’n Gedicht!" – Heinz Erhardt ist ein wahrer Klassiker, seine Wortakrobatik hat Eingang in den allgemeinen Sprachschatz gefunden. Heinrich Detering stellt mit dieser Auswahl die besten Texte aus Erhardts Gesamtwerk zusammen – und garantiert damit eine kurzweilige Entdeckungsreise in das Land des Sprachwitzes und hintergründigen Humors.

von Selma Meerbaum-Eisinger

58 Gedichte (darunter sechs Übersetzungen) enthielt ihr handschriftlich überliefertes Album mit dem Titel »Blütenlese«, als Selma Meerbaum-Eisinger am 16. Dezember 1942 mit achtzehn Jahren am Flecktyphus im Arbeitslager Michailowka am Bug starb, wohin sie mit ihrer Familie und einem Großteil der jüdischen Bevölkerung ihrer Heimatstadt Czernowitz im Zuge der Räumung des Ghettos im Juni 1942 deportiert worden war. Als Dokument für das Verbrechen der Shoa bezeugen diese Gedichte dennoch die Unauslöschlichkeit eines Individuums, sind frühe Werke einer offenkundig zur Dichtung Begabten. Neu ediert nach der Tel Aviver Ausgabe und mit einem ausführlichen Nachwort versehen von Markus May, der das Werk u.a. in den Kontext der Lyrik der Bukowina stellt.

von Ludwig Reiners

Der ewige Brunnen ist die berühmteste Sammlung deutscher Gedichte. Auf über 1.100 Seiten sind mehr als 1.600 Gedichte aus acht Jahrhunderten zusammengestellt. Die Jubiläumsausgabe wurde von Albert von Schirnding überarbeitet und durch Gedichte aus den letzten fünfzig Jahren erweitert. So ist dieses "Hausbuch deutscher Dichtung“ jetzt aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht. Mit seiner Gedichtsammlung Der ewige Brunnen. Ein Hausbuch deutscher Dichtung hat Ludwig Reiners vor fünfzig Jahren ein Werk zusammengestellt, das inzwischen selbst zum Klassiker geworden ist. Für Millionen Leserinnen und Leser wurde dieses Buch zum Ort der Begegnung mit der deutschen Dichtkunst. Es ist ein schier unerschöpfliches Lesebuch und für viele ein Erbauungsbuch. Für jeden Geschmack, für alle Altersstufen ist etwas darin vorhanden. Es finden sich die zum literarischen Kanon zählenden Gedichte ebenso wie unbekanntere und heute fast vergessene. In den Gedichten spiegeln sich die Lebenserfahrungen aus acht Jahrhunderten. Zum Jubiläum 2005 wurde dieses berühmte Werk nun um viele Gedichte aus den letzten fünfzig Jahren erweitert.

von Wolfram Groddeck

Interpretationen zu: Lösch mir die Augen aus: ich kann dich sehen ... - Fortgehn - Karussell - Orpheus, Euridike, Hermes - Archaischer Torso Apollos - Der Blinde - Der Ball - An Hölderlin - Die achte Elegie - Die zehnte "Duineser Elegie" und zwei der "Sonette an Orpheus" (I,11 und II,1).

von von Joseph Eichendorff

Der Band bietet eine breite Auswahl aus Eichendorffs umfangreichem lyrischen Werk, von den liedhaften, vielfach vertonten Gedichten bis hin zu den kunstvollen Sonetten und Gedichten aus autobiographischem Anlass. Ein Nachwort und ein Kommentar, der über Entstehung, Vorbilder und Rezeption informiert, ergänzen die Ausgabe.