Empfehlungen basierend auf "Kismet. Ein Kayankaya- Roman."
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von Wilfried Meichtry
»Es ist kein Unglück, hier geboren zu sein. Ein besonderes Glück ist es aber auch nicht.«Dieser Roman erzählt von einem fantasievollen Jugendlichen, der an der rohen Enge der katholischen Dorfwelt der 1970er und 1980er Jahre leidet und gegen eine unnahbare Erwachsenenwelt ankämpft, die vor lauter Schweigen die Worte vergessen hat. Immer mehr zieht sich der Junge, der nach Nähe und Zuneigung sucht, in die Welt seiner Fantasie zurück und wird zum Außenseiter im Dorf. Als er zufällig entdeckt, dass er einen Onkel hat, der vor Jahrzehnten spurlos verschwunden ist, ist er überzeugt, in diesem seinen einzig wahren Verwandten gefunden zu haben. Bei seinen Nachforschungen allerdings rennt er erneut gegen eine Mauer des Schweigens an.
von Primo Levi
Auf der Flucht vor deutschen Truppen schließt sich eine jüdische Partisaneneinheit zusammen, die Russen, Polen und Deutschen wagemutig die Stirn bietet.
von AlanLahutsky John Philps, John Lahutsky
Tatsachenbericht Eines Heute 18-jährigen Jungen über Die Unmenschlichen Bedingungen In Russischen Waisenheimen.
von Catalin Dorian Florescu
Als er 1892 errichtet wird, ist der Feuerturm von Bukarest das höchste Gebäude der Stadt. 1989, beim Aufstand gegen die kommunistische Diktatur, ist er es längst nicht mehr, aber er war Zeuge eines ereignisreichen Jahrhunderts. Victor Stoica, der Ich-Erzähler dieses Romans, dessen Familie seit Generationen Feuerwehrmänner stellt und beim Turm lebt, ist der erste, der mit dieser Tradition bricht. Aber sein Leben, das von einem tückischen Verrat gebrandmarkt ist, steht doch ganz im Zeichen des Turms… Victor, Opfer der Repression, der durch die Hölle gehen musste, erlebt 1989 wider Erwarten, dass es doch möglich ist, auf Freiheit und Glück zu hoffen.In seinem fesselnden, ein Jahrhundert umfassenden Roman erzählt Catalin Dorian Florescu von den Wechselfällen der Geschichte, von Familie und Freundschaft, Verrat und Liebe, von der Kraft der Resilienz und vom sich wandelnden, bunten und dann wieder traurigen Leben in dieser stetig wachsenden, bedeutenden europäischen Metropole. Die erschütternden Tage vom Dezember 1989 erleben wir noch einmal in ihren Anfängen mit… Mit fünf Generationen der Stoicas und einer Fülle unvergesslicher Figuren, mit leisem Humor, unbestechlich und doch immer von Hoffnung getragen, ist "Der Feuerturm" ein großes, aufwühlendes Leseerlebnis.
von John Vermeulen
Ein Roman, der fundiert und ungemein anschaulich mitten hineinführt in das Leben und Werk des Pieter Bruegel - und in die turbulenteste und grausamste Epoche der niederländischen Geschichte.
von Erwin Strittmatter
Verhaal in de ik-vorm over het dorpsleven, door een kleine jongen wiens ouders in 1919 in een klein dorp een winkeltje beginnen
von Naǧīb Maḥfūẓ
Den geheimnisvolle Gabalawi, den Stammesvater des Viertels, hat seit undenklichen Zeiten niemand mehr gesehen. Doch seine Propheten Adam, Moses, Jesus und Mohammed tauchen einer nach dem anderen auf und versuchen, der Gewalt in den Gassen ein Ende zu setzen. In den Geschichten, die in den Kaffeehäusern erzählt werden, überleben ihre Taten.
von Ivo Andric
Dieser 1942 vollendete Roman ist ein Meisterwerk der Erzählkunst, eine Liebeserklärung an Ivo Andrić' Heimat Bosnien und eine zeitlose Bühne der Welt.
von Meir Shalev
Ein Junge, mitten im Krieg gezeugt, wächst ohne Eltern in einem Kibbuz auf und entwickelt eine Leidenschaft für Brieftauben. Alles bringt er über sie in Erfahrung, auch, dass man mit ihnen in den Kampf ziehen kann. Viele Jahre später wird ihm das Wissen über diese Brieftauben von großem Nutzen sein, um den sehnlichsten Wunsch seiner Geliebten zu erfüllen. Meir Shalev, geboren 1948 in Nahalal, Israel, lebt in Jerusalem. Er arbeitet als Rundfunk- und Fernsehautor, schreibt für Zeitungen und Zeitschriften und zählt zu den bekanntesten Autoren Israels. 2006 erhielt er den Brenner Prize, den höchsten Literaturpreis in Israel. "Meir Shalev kann von der Liebe, vom Glück und vom Schmerz erzählen wie kein anderer, denn er hat eine grandiose Sprache für gewaltige Gefühle." (Radio Bremen).