3.3

Kieselsommer

von Anika Beer

Format:Softcover

Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz allein. Dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe und am nächsten Tag taucht Mats auf. Ella hat nur noch Augen für ihn. So hat sich Tilda den Urlaub nicht vorgestellt. Aber müsste sie ihrer besten Freundin nicht alles Glück der Welt gönnen?

Romance
320 SeitenSoftcover
Erschienen an: 2017-07-24

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Aktuelle Rezensionen(2)

3.3(3 ratings)
EllenRezension von Ellen

so toll und underrated. unbedingt im Sommer lesen und man muss checken

JennyRezension von Jenny

Tilda und Ella sind sehr unterschiedlich, aber genau das macht ihre Freundschaft so besonders, weil sie sich in vielen Aspekten den anderen ausgleichen, aber auch stärken. Die Freundschaft zwischen den beiden hat mir sehr gut gefallen, sowie, dass es im Buch eine sehr wichtige Rolle spielte. Beide freuen sich sehr, dass sie ihren ersten gemeinsamen Urlaub ohne Erwachsene zusammen verbringen und tun und lassen können was sie wollen. Ella ist ein sehr schüchternes Mädchen, dass Erfahrungen mit Mobbing machen musste, weshalb sie damals umgezogen ist und so Tilda kennengelernt hat. Sie ist ein wenig Abergläubig (Horoskope, Orakel, Schicksal etc.) und hält sehr daran fest. Mir schien sie sehr naiv und kindlich, nicht so wie ein junger Erwachsener. Als sie Mats kennen lernt, verliebt sie sich sofort in ihn und lässt ihre beste Freundin auf der Strecke liegen, was mir nicht so toll gefallen hat. Sie war ständig eifersüchtig ohne ersichtlichen Grund, denn niemand hat ihr einen gegeben, dazu war sie noch sehr besitzergreifend. Sie glaubt an die Wahre Liebe und hält daran fest, dass es Mats ist, den sie erst vor einigen Stunden zum ersten Mal begegnet ist. Zum anderen ist auch Tilda eifersüchtig, weil es doch ihr Sommer, als Freundinnen sein sollte, doch sie ist das dritte Rad und wird immer weiter ausgeschlossen. Dennoch kann ich es nicht entschuldigen, was sie in Laufe der Geschichte getan hat. Auch ihr Verhalten war sehr kindlich und lächerlich. Mats, der Künstler, verliebt sich auf den ersten Blick in Ella, auch wenn er sich nicht ans Schicksal glaubt. Er ist ein netter, aber leicht eingebildeter Junge, der trotzdem weiß wie man höflich ist. Genau wie bei den anderen finde ich, dass dieser Charakter nicht sehr viel Tiefe besitzt. Die Handlung war an sich ganz okay.. Zwar war es die übelste Sorte von Insta-Love, aber dennoch konnte herauslesen was der Sinn der Geschichte ist. Liebe oder Freundschaft? Was ist wichtiger? Dazu kommen noch Intrigen, Streitigkeiten und Verrat. Doch genau bei diesen Sachen war der Punkt erreicht, wo ich aufhörte dieses Buch zu mögen. Für mich war dieses Gehabe viel zu kindlich und dumm. Und wieder Mal hat es gezeigt, wozu fehlende Kommunikation führen kann. Der Schreibstil war an sich sehr angenehm zu lesen, so dass man schnell durchs Buch kam. Dennoch waren die Dialoge für mich etwas realitätsfern, weil ich nicht glaube, dass heutzutage Teenager/junge Erwachsene so miteinander sprechen. Fazit: Dadurch, dass mir viele Dinge in diesem Buch den Lesespaß etwas geraubt haben, besonders zum Ende hin, konnte ich die Geschichte nicht sehr genießen. Ja, die Aussage des Buches ist wichtig, doch ich konnte mich überhaupt nicht mit den Charakteren identifizieren, auch wenn sie nur 2-3 Jahre jünger sind als ich. Ich habe sie traurigerweise öfters als nervig und anstrengend empfunden und hatte leider auch öfters das Gefühl, dass sie eher 9 oder 10 Jahre alt waren, statt junge Erwachsene. Sowie einige Dinge die dort abgezogen wurden waren einfach nur dumm und nicht durchgedacht, weswegen ein bestimmter Charakter noch unsympathischer wurde als zuvor. Auch wenn mir das Buch nicht sehr gut gefallen hat, möchte ich es euch nicht abschwören. Jedes Buch hat eine Chance verdient und meine Meinung ist nur eine unter vielen. Dieses Buch bekommt nur 2 von 5 Sternen von mir.

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