Paul Cleave begeistert mit düsteren Thrillern seine treue Fanschar. Er lebt in Christchurch (Neuseeland), aber hat seine Frisbee schon in mehr als 40 Ländern geworfen, seine Lesetouren gelten als legendär. Zahlreiche Preise und Nominierungen säumen den Weg von Paul Cleave, doch ihm ist vor allem eins wichtig: seine Fantasie von der Leine zu lassen und das nächste Buch zu schreiben.Peter Lontzek, geboren 1980 in Olpe, hat Schauspiel in Berlin studiert und arbeitet seitdem überwiegend als Sprecher für Synchron, Radio und Hörbuch. Er ist u. a. die deutsche Stimme von Paul Hjelm in den Arne-Dahl-Verfilmungen des ZDF sowie von Kommissar Magnus Martinsson in der britischen Krimireihe »Wallander« nach Henning Mankell. Mit seinen Lesungen von Arne Dahls Serie um das Ermittlerduo Berger & Blom oder den Sayer-Altair-Thrillern von Ellison Cooper erweist er sich auch im Hörbuch als Spannungsexperte.
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Kellergrab
von Paul Cleave, Robert Brack, Peter Lontzek
Paul Cleave begeistert mit düsteren Thrillern seine treue Fanschar. Er lebt in Christchurch (Neuseeland), aber hat seine Frisbee schon in mehr als 40 Ländern geworfen, seine Lesetouren gelten als legendär. Zahlreiche Preise und Nominierungen säumen den Weg von Paul Cleave, doch ihm ist vor allem eins wichtig: seine Fantasie von der Leine zu lassen und das nächste Buch zu schreiben.Peter Lontzek, geboren 1980 in Olpe, hat Schauspiel in Berlin studiert und arbeitet seitdem überwiegend als Sprecher für Synchron, Radio und Hörbuch. Er ist u. a. die deutsche Stimme von Paul Hjelm in den Arne-Dahl-Verfilmungen des ZDF sowie von Kommissar Magnus Martinsson in der britischen Krimireihe »Wallander« nach Henning Mankell. Mit seinen Lesungen von Arne Dahls Serie um das Ermittlerduo Berger & Blom oder den Sayer-Altair-Thrillern von Ellison Cooper erweist er sich auch im Hörbuch als Spannungsexperte.
Aktuelle Rezensionen(1)
Kellergrab von Paul Cleave ist ein Thriller, der mir von der ersten Seite an unter die Haut ging. Die Geschichte um Cameron und Lisa Murdoch, ein Thriller-Autorenpaar, das in einen realen Albtraum gerät, entwickelt sich zu einem wahren Wechselbad der Gefühle. Der Sohn der beiden verschwindet spurlos, und die Öffentlichkeit beginnt schnell, die Eltern zu verdächtigen. Diese Hetzkampagne und die bedrohliche Stimmung um die Murdochs erzeugen eine Atmosphäre, die sich intensiv und beklemmend anfühlt. Besonders faszinierend fand ich die Perspektive, aus der die Geschichte erzählt wird: Cleave schreibt überwiegend aus der Ich-Perspektive Camerons, was mich noch stärker in seine Gedankenwelt und die damit verbundenen Emotionen hineingezogen hat. Man erlebt hautnah seine Verzweiflung, Angst und Wut – aber auch die immer lauter werdende „Was-wäre-wenn“-Stimme in seinem Kopf, die ihn zu unvorhersehbaren Taten treibt. Es war spannend, wie ich als Leser nie genau wusste, wohin diese dunklen Gedanken führen würden. Cleaves Stil ist dabei sehr präzise , was die Spannung noch verstärkt. Die Handlung war für mich nicht nur wegen ihrer düsteren Atmosphäre faszinierend, sondern vor allem durch ihre unvorhersehbaren Wendungen. Jedes Mal, wenn ich dachte, ich wüsste, was als Nächstes passiert, drehte sich die Story in eine neue Richtung, was den Thriller unberechenbar und aufregend machte. Auch die Nebenfiguren, wie die ermittelnde Polizistin Rebecca Kent, waren interessant und sorgten für zusätzliche Spannung. Die distanzierte Sichtweise von Kent auf den Fall stand im starken Kontrast zu Camerons emotionaler Erzählweise und verlieh der Geschichte mehr Tiefe.