In ihrem makellosen Zuhause führt Lea Graves ein scheinbar perfektes Leben - zumindest online. Millionen Fans folgen ihr, bewundern ihre Eleganz, ihre Hingabe, ihr Familienglück. Als Lea plötzlich verstummt, schrillen bei ihrer Schwester Paula in Berlin alle Alarmglocken. Besorgt reist sie nach Florida in die Luxussiedlung »Sancta Familia«, wo Lea mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter lebt. Aber Lea ist nicht dort - angeblich erholt sie sich in einem Retreat. Doch stimmt das wirklich? Je tiefer Paula in die Welt ihrer Schwester eintaucht, desto größer wird ihre Sorge. Denn längst hat sie begriffen: Hinter der Fassade von Geborgenheit verbergen sich dunkle Abgründe. Und Frauen, die sich nicht unterordnen, verschwinden.
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Keine Angst, Darling
von Vera Buck
In ihrem makellosen Zuhause führt Lea Graves ein scheinbar perfektes Leben - zumindest online. Millionen Fans folgen ihr, bewundern ihre Eleganz, ihre Hingabe, ihr Familienglück. Als Lea plötzlich verstummt, schrillen bei ihrer Schwester Paula in Berlin alle Alarmglocken. Besorgt reist sie nach Florida in die Luxussiedlung »Sancta Familia«, wo Lea mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter lebt. Aber Lea ist nicht dort - angeblich erholt sie sich in einem Retreat. Doch stimmt das wirklich? Je tiefer Paula in die Welt ihrer Schwester eintaucht, desto größer wird ihre Sorge. Denn längst hat sie begriffen: Hinter der Fassade von Geborgenheit verbergen sich dunkle Abgründe. Und Frauen, die sich nicht unterordnen, verschwinden.
Aktuelle Rezensionen(11)
Erstmal die Gestaltung des Buches fande ich richtig gut. Ein spannender toll geschriebener Thriller. Das Buch konnte ich auch nicht weglegen. Innerhalb weniger Stunden beendet. Empfehlung 😃
Bisher der beste Thriller, den ich 2026 gelesen habe. Lea lebt den Traum: glücklich mit Tochter und Ehemann in der Gated Community Sancta Familia. Als Tradwife Influencerin lässt sie ihre Follower an ihrem perfekten Leben teilhaben. Als sie plötzlich nichts mehr postet macht sich Paula, ihre Schwester, sorgen und fliegt von Deutschland nach Florida, um nach ihrer Schwester zu suchen. Vera Buck hat sich einem Thema gewidmet, das seit längerem in den sozialen Medien kritisch diskutiert wird. Auch sie widmet sich mit "Keine Angst, Darling" dem Thema sehr kritisch und unglaublich spannend. Man erfährt, wie Lea in den Strudel der perfekten Welt einer Hausfrau und Mutter gelangt. Was sie dazu bringt, sich für ein solches Leben zu entscheiden und dieses dann auch öffentlich zu teilen. Es wird deutlich, wie schnell sich vermeintliche Häuslichkeit in Kontrolle und Machtausübung verwandelt. Durch Rückblicke können wir Leserinnen hautnah erleben, wie Lea diesen Weg einschlägt und wie schwierig es für sie wird, das Leben, das sie predigt, auch in Wahrheit aufrecht zu erhalten. Paula hinterfragt dieses Leben von Anfang an. Doch die Schwestern haben sich vor Jahren entfremdet. Trotzdem fliegt sie kurzerhand nach Florida, nachdem Lea verstummt ist. In der Gegenwart beginnt sie, herauszufinden, wo Lea ist und was mit ihr geschah. Dabei lernt sie nicht nur die Gated Community Sancta Maria kennen, sondern versucht auch die Puzzleteile des vermeintlichen Bilderbuchlebens ihrer Schwester zusammen zu setzen. Wie wurde Lea zur Tradwife? Was ist ihr Antrieb? Oder wurde sie dazu gemacht? Wieso ist sie bei der Sancta Familia geblieben? Die Spannung ist fast greifbar. Seite um Seite wird deutlicher, in welcher Gefahr Lea sich begab und dass diese Gefahr nun auch Paula zu verschlingen droht. Je mehr sie in der Vergangenheit wühlt, desto unsicherer wird ihre Zukunft. Es hat so großen Spaß gemacht das Buch zu lesen und hat mir gleichzeitig ständig eine Gänsehaut bereitet. Es wird klar, wie schnell man sich als aufgeklärte und erfolgreiche junge Frau, in eine solche Rolle begeben kann. Dass es uns allen genau so gehen kann, wie es Lea passiert ist. Gerade das Ende unterstreicht diese Tatsache. Nichts ist nur schwarz und weiß, alles hat seine Grautöne. Vor allem das Nachwort wird wohl noch länger in mir arbeiten. Es stellt noch einmal Fakten und Zahlen dar, die wir niemals aus dem Blick verlieren dürfen. Eine klare Empfehlung!
Wow! Was ein gutes Buch! Ich liebe es, wie hier die Tradwife-Thematik behandelt wird. Eine subtile Spannung baut sich nach und nach auf, bis… ich wirklich überrascht wurde. Die Sprecher*innen sind wirklich ein „Perfect Match“, die verschiedenen Perspektiven sind so gut nachvollziehbar und diese ständigen Wechsel verwirren keinesfalls, sondern machen die Geschichte noch spannender. Ich kann das Buch empfehlen!
Vera Bucks Schreibstil ist so eindringlich, bildhaft und unfassbar präzise, dass ich einfach nicht aufhören konnte „Keine Angst, Darling“ zu lesen! (Es ist auch immer ein Full Circle Moment, wenn der Titel dann auch noch im Buch auftaucht.) Dieses Buch ist so aufregend und hat mich sprachlos zurückgelassen, weil ich diverse Plottwists tatsächlich nicht habe kommen sehen. Die Charaktere sind vielschichtig mit Abgründen, die so erschreckend real wirken, dass ich nach dem Lesen noch immer ein beklemmendes Gefühl hatte und auch weiterhin über diese Geschichte nachdenken muss. Es ist wirklich ein grandioser Thriller mit ganz vielen Facetten (über verschiedene weibliche Perspektiven, Podcastaufnahmen, Videotranskripts und Haushaltsbucheinträge) und ich glaube, dass es genau dieser Mix war, weswegen die Geschichte rund um Lea, Paula und die Sancta Familia so greifbar wurde. Ich bin mir sicher, dass ich wirklich noch nie so einen qualitativ hochwertigen Thriller gelesen habe. Es war wirklich grandios und so schockierend.
Super spannend mit einigen Twists, sehr modern