Empfehlungen basierend auf "Kein Kind von Nichts und Niemand"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von Aisha Abdel Gawad

»ein spannender Einblick«

von Elif Shafak

»Der einfühlsame Roman von Elif Shafak entwirrt nicht nur nach und nach die tragische Liebesgeschichte des türkisch-griechischen Paares, sondern zeichnet auch ein liebevolles Bild von Zypern, trotz der schwierigen politischen Lage.« Merle Blankenfeld, Brigitte, 08.04.2024

von Sejal Badani

Manchmal beginnt der Weg zu den eigenen Wurzeln mit einer weiten Reise.Das Leben ist nicht immer einfach. Das musste die New Yorker Journalistin Jaya auf schmerzhafte Weise erfahren. Um sich nach der Trennung von ihrem Mann endlich wiederzufinden, will sie die eigenen Wurzeln kennenlernen, über die ihre Mutter eisern schweigt.In Indien, dem Land ihrer Vorfahren, angekommen, ist Jaya berauscht von den Farben, Gerüchen und Bildern, die ihr so fremd sind wie ihre Familiengeschichte. Von Ravi, dem engsten Vertrauten ihrer verstorbenen Großmutter, erfährt sie, dass diese eine ebenso geheime wie tragische Liebe lebte. Ist das vielleicht der Schlüssel zu dem, was sie bedrückt, und der Weg zu einem ganz neuen Anfang?

von Bernadine Evaristo, Saffron Alexander

Nacherzählung des mit dem Booker Prize ausgezeichneten Bestsellers von Bernadine Evaristo: Ein beeindruckender Roman, der die sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten und doch verwobenen Schicksale von zwölf in Großbritannien lebenden schwarzen Frauen erzählt und Fragen über Herkunft, Identität, Feminismus und Diskriminierung aufwirft.

von Aurora Venturini

Ein juveniles Alterswerk voller schwarzem Humor und Ernsthaftigkeit - über Emanzipation, Selbstermächtigung und vor allem die heilende Kraft der Kunst.

von Lydia Schwarz

Endlich in Frieden leben und die Freiheit auskosten – das ist Annas einziger Wunsch, als ihre Flucht aus der Diktatur Mitteleuropas gelingt und sie auf afrikanischem Boden mit ihren Eltern wieder glücklich vereint ist. Doch der Kontakt zu ihrem besten Freund Felix ist abgebrochen. Und ihre erste große Liebe Adonis wird immer noch gefangen gehalten von dem rückständigen Regime, auf dessen Todesliste er steht. Der Verlust ist groß. Zu groß? Wie schon beim erfolgreichen ersten Band der «Kreuzträgerin»: Das Buch liest sich wie ein Actionfilm mit feinem geistlichen Durchsatz. Nicht nur die Lesetemperatur steigt – Anna geht diesmal ins ferne Afrika.

von Sejal Badani

Als ihr Vater ins Koma fällt, kehrt Sonya widerstrebend in das Haus ihrer Kindheit zurück. Hier trifft sie nach Jahren in der Fremde auf ihre Mutter und ihre beiden Schwestern Marin und Trisha – als Töchter indischer Einwanderer scheint für sie der amerikanische Traum wahr geworden zu sein.Doch der Schein trügt. Ihr Wiedersehen und die Krankheit ihres Vaters zwingen sie dazu, die Vergangenheit aufzuarbeiten – die Geschichte eines dominanten Mannes, der als Einwanderer in einem fremden Land unter alltäglicher Diskriminierung litt. Mit erschütternder Ehrlichkeit erzählt die Autorin in »Der Weg heim« eine berührende Geschichte des Leids sowie der befreienden Macht der Worte und der Wahrheit.

von Marjane Satrapi

Im Jahr 1979 fegt die Iranische Revolution unter Ayatollah Chomeini den Schah von Persien vom Thron. Marjane ist zehn Jahre alt und das einzige Kind einer linksintellek­tuellen Familie aus dem Teheraner Bürgertum, die hofft, dass nun bessere Zeiten anbrechen. Bald jedoch wachen Revolutionswächter über den Kopftuchzwang, und der Iran­-Irak­-Krieg bricht aus. Marjane lässt sich nicht unter­kriegen und rebelliert mit Kim-­Wilde-­Kassetten und Nike-­Turnschuhen. Zu ihrer eigenen Sicherheit wird sie von den Eltern als 14­Jährige allein nach Österreich geschickt. Doch mit der westlichen Lebensart kommt sie nicht zurecht und kehrt nach vier Jahren wieder in den Iran zurück.

von Yoko Kawashima Watkins

Familie Kawashima muss infolge der Kriegswirren aus Nordkorea nach Japan fliehen. Da der Vater in Kriegsgefangenschaft und die Mutter unterwegs gestorben ist, sind die 3 Geschwister völlig auf sich gestellt. Die 13jährige Yoko schildert ihren Alltag, der von bitterer Armut, harter Arbeit und quälender Sorge um den vermissten Vater geprägt ist. Nach einer schlimmen Zeit der Entbehrungen und Schicksalsschläge kommt der Vater zurück, und die grösste Not hat ein Ende. Erschütternd, aber auch spannend zu lesen, mit welchem Einfallsreichtum und zäher Energie sich die Geschwister erfolgreich behaupten; überdeutlich die einfache Moral, die - im Dienste des eigenen Überlebens - zu Güte gegenüber anderen, manchmal auch zu Härte gegenüber eigenen Gefühlen und Bedürfnissen mahnt. Ein eindrückliches, autobiographisches Zeitzeugnis, gleichzeitig ein Appell gegen Krieg und Gewalt in geradliniger, lebhafter Erzählweise. - Breit empfohlen. (IK: Kieg und Frieden).