Rebekka Wedekind, 1986 geboren, schrieb bereits im Alter von zehn Jahren ihren ersten Roman. Er war ganze vier Seiten lang und ein Weihnachtsgeschenk für ihre Mama. Seither begleitet sie die Faszination für das geschriebene Wort und ihre Geschichten wurden länger und länger. Meistens widmet sie sich dramatischen Liebesgeschichten, in denen sie ihre Protagonisten vor allerlei Herausforderungen stellt. Rebekka wohnt in Süddeutschland, reist gerne, liebt guten Kaffee und verbringt freie Zeit oft an ihrem Lieblingssee.
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Keeping Faith – Farben der Liebe
von Rebekka Wedekind
Rebekka Wedekind, 1986 geboren, schrieb bereits im Alter von zehn Jahren ihren ersten Roman. Er war ganze vier Seiten lang und ein Weihnachtsgeschenk für ihre Mama. Seither begleitet sie die Faszination für das geschriebene Wort und ihre Geschichten wurden länger und länger. Meistens widmet sie sich dramatischen Liebesgeschichten, in denen sie ihre Protagonisten vor allerlei Herausforderungen stellt. Rebekka wohnt in Süddeutschland, reist gerne, liebt guten Kaffee und verbringt freie Zeit oft an ihrem Lieblingssee.
Aktuelle Rezensionen(1)
Es ist schon gefühlt ewig her, dass ich eine Romanze gelesen habe (abgesehen von Uni-Büchern, aber jeder, der behauptet, dass er Uni-Bücher in seiner Freizeit mit Freude liest, ist ein verdammter Lügner) und ich kann schon mal vorweg sagen, ich habe es nicht bereut. Aber von vorne: Keeping Faith - der Debüt-Roman von Rebekka Wedekind - ist irgendwann in meiner Instagram-Time-line aufgetaucht, durch Lese-Freunde von früher und obwohl es nicht dem Genre entspricht, bei dem ich sofort ohne drüber nachzudenken zugreifen würde, hat mich hier vor allem das Cover überzeugt. Ich hab es gesehen und mich hat es sofort angesprochen, es war schlicht, aber hat einfach perfekt zum Titel gepasst und war insgesamt einfach so rund und stimmig. Eigentlich ist es auch genau das, was ich über dieses Buch schreiben kann, es ist einfach verdammt rund und stimmig. Rebekka beschreibt eine Liebe die nicht laut und schnulzig entsteht, sondern leise und so real, als wäre man dabei gewesen. Der Einstieg findet ohne viele Umschweife statt, das Buch hat weder unnötige Längen, noch hat man das Gefühl in absolut klischeehafter "Cheezyness" zu ertrinken. Mir hat es besonders gefallen, dass das Buch aus der Sicht des männlichen Protagonisten geschrieben worden ist und dass dabei, das Klischee des Aufreißers - wie man dem Klappentext entnehmen konnte - in keiner Weise bestätigt wurde. Die Figuren haben Tiefgang und wirken echt, ich hatte nie das Gefühl, dass jemand "gelenkt" gewirkt hat. Ich fand es auch sehr gelungen, wie die Nebencharaktere und auch die Nebengeschichten mit einbezogen wurden und dass man nie das Gefühl hatte, es dreht sich in diesem Buch nur um diese zwei Personen. Die Kunst von Faith hat sich sehr lebendig und nachvollziehbar angefühlt, es wirkte nicht aufgesetzt und unnötig aufgebauscht und bei der Maus-Käse-Sache hatte ich schon ein bisschen Herzchen in den Augen! Alles in allem ist dieses Buch perfekt für einen Tag auf dem Sessel, mit der Lieblingsdecke und Eiscreme. Genauso hat sich das Lesen des Buchs für mich angefühlt - wie ein Seelentröster zum Lesen. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und bin auf neue Werke der Autorin gespannt.