Empfehlungen basierend auf "Kasimir lässt Frippe machen"
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von Jochen Gutsch
»Das wär nix für mich, so’n Lebenssinn. Erstmal muss man ihn finden. Und dann muss man drauf aufpassen, damit man ihn nicht verliert.«Richard Gold hat alles vorbereitet. Heute ist der Tag, an dem er sich das Leben nehmen wird. Der Strick liegt schon um seinen Hals, als sich ein dürrer Kater vor das Fenster setzt, interessiert glotzt – und Gold komplett aus dem Konzept bringt. Als dann der Kater auch noch bei Gold einzieht, weil der einen großen Fernseher hat, ein „extremst“ weiches Bett und pünktlich Essen serviert, beginnt die skurrile Freundschaft zwischen zwei Außenseitern, von denen zumindest einer ganz fest an ein Happy End im Leben glaubt.Ein Mann, der sterben will. Ein Kater, der ein Zuhause sucht. Eine berührende und zugleich urkomische Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft und den Weg zurück ins Leben.
von Fredrik Backman
Eine Kleinstadt in Schweden, kurz vor dem Jahreswechsel: An einem grauen Tag findet sich eine Gruppe von Fremden zu einer Wohnungsbesichtigung zusammen. Sie alle stehen an einem Wendepunkt, sie alle wollen einen Neuanfang wagen. Doch dieser Neuanfang verläuft turbulenter als gedacht. Denn wegen der ziemlich dummen Idee eines stümperhaften Bankräubers werden auf einmal alle Beteiligten zu Geiseln. Auch wenn davon niemand überraschter ist als der Geiselnehmer selbst. Es folgt ein Tag voller verrückter Wendungen und ungeahnter Ereignisse, der die Pläne aller auf den Kopf stellt – und ihnen zeigt, was wirklich wichtig im Leben ist …
von Dirk Bernemann
Gunnar Bäumer hat vor sieben Jahren mit Ende Zwanzig die Provinz verlassen, um nach Berlin zu ziehen. Jetzt kehrt er für eine Woche in sein Elternhaus zurück, um »das Haus zu hüten«. In diesen Tagen findet auch das alljährliche Schützenfest statt, dem er sich eigentlich verweigern wollte, um zur Ruhe zu kommen. Doch dem Fest entkommt er nicht und muss sich innerhalb der nächsten Tage dem Dorfleben, seinen Lebenskonzepten und seiner Vergangenheit stellen, vor allem auch seiner Jugendliebe Franziska mit deren Ehemann.
von Rafael Eigner
Die neue amüsante Liebeskomödie des Bestsellerautors Rafael Eigner.Den smarten schwäbischen Notfallmediziner Dr. Benny Brandstätter treibt es nach der abenteuerlichen Zeit in Costa Rica zurück nach Stuttgart – im Schlepptau sein neunmalkluger Sohn Tobi. In der alten Heimat trifft er auf liebenswerte Bekannte, wie den Gitarristen Dobro, die Ex-Kollegin Fatima und natürlich Frau Winterberg, die schräge Vermieterin.Der neue Posten in einer allgemeinmedizinischen Praxis und die Dienste im Notarztwagen bringen erneut skurrile Patientengeschichten mit sich. Der alleinerziehende Vater wäre nicht mehr er selbst, sorgten nicht Begegnungen mit der Damenwelt für Turbulenzen. Ein Trio Infernale stürzt ihn in ein Gefühlschaos. Zum Glück hat sein pragmatischer Sprössling bereits eine Entscheidung getroffen.
von Jill Barklem
Es wird gelacht, gegessen, gespielt … kurzum: gelebt. Eine behagliche Atmosphäre, in der man sich herrlich verlieren kann. Eric Mayer auf juliliest.net
von Benno Pludra
Benno Pludra (1925 - 2014) wurde in Mückenburg (Pommern) geboren. Mit 17 Jahren ging er zur Handelsmarine und wurde Schiffsjunge und Leichtmatrose. Nach dem Krieg holte er das Abitur nach und studierte ab 1948 Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Berlin und Halle/Saale auf. Später arbeitete er als Lehrer und Journalist. In den 50er Jahren schuf er die ersten Kinderbücher. Benno Pludra entwickelte sich zum vielleicht wichtigsten Kinderbuchautor der früheren DDR. Über vierzig Bücher hat er geschrieben und damit wichtige Auszeichnungen erhalten. Im Jahre 1966 erhielt er den Nationalpreis der DDR. Im Jahre 1992 wurde ihm für seinen Roman Siebenstorch der Deutsche Jugendliteraturpreis 1992 verliehen. Heute erscheinen seine Romane bei Beltz & Gelberg und im Kinderbuch Verlag Berlin, dessen Programm die Verlagsgruppe Beltz übernommen hat und neu auflegt. Werner Klemke (1917-1994) war Grafiker, Buchgestalter und Illustrator. Neben Illustrationen zu Klassikern der Weltliteratur schuf er die Bilder zu vielen der beliebtesten Kinderbücher der DDR.
von Gerhard Henschel
Sie zog Das Kapital aus dem Regal. ›Hab ich auch mal zu lesen versucht. Schön und gut, aber irgendwie hätte ich gedacht, es müssten mehr Indianer drin vorkommen …‹Die junge Frau, die sich für Marx interessiert, ist die Anglistikstudentin Kathrin Passig aus Regensburg. Martin Schlosser lernt sie Anfang der neunziger Jahre als Gewinnerin eines von ihm selbst organisierten Preisausschreibens für das Satiremagazin Kowalski kennen. Dort ist er inzwischen als freier Mitarbeiter tätig. Und weil auch der Merkur, die Frankfurter Rundschau und konkret seine Texte drucken, kann er endlich vom Schreiben leben. Von nun an steht er nicht mehr hinter dem Tresen einer friesischen Rumpeldiscothek, sondern geht als Reporter auf Reisen: etwa zu einem Jonglierfestival in Oldenburg, zur Wiedervereinigungsfeier vor dem Berliner Reichstag oder zu einem Atheisten-Kongress in Fulda. Nebenbei kümmert er sich um seine Großmutter in Jever, besucht hin und wieder seinen Vater in Meppen oder tummelt sich auf Tantra-Workshops. Dann zieht es ihn wieder nach Berlin. Alles wendet sich jetzt, wie es scheint, zum immer Besseren: Verleger bieten ihm Buchverträge an, es gibt Einladungen zu Lesungen, die Nächte werden länger, und das Leben ist schön.
von Rafael Eigner
Nach dem Bestseller »Kammerflimmern und Klabusterbeeren« erscheint jetzt der zweite Roman über Bennys amouröse Abenteuer. Ein neues Fest für Fans romantischer Komödien – auch, wenn man den Vorgänger nicht kennt. Benny Brandstätter ist zurück. Noch immer ist der gutaussehende Mediziner auf der Suche nach sich selbst und dem Sinn des Lebens. Nach einem Schicksalsschlag kündigt er seinen anspruchsvollen Job als Oberarzt, gönnt sich eine Auszeit, begibt sich auf Reisen und strandet in Costa Rica. In seiner neuen Heimat gilt seine ganze Leidenschaft dem Surfen und dem gechillten Pura Vida an der Karibikküste. Nicht ganz freiwillig hilft er an der örtlichen Klinik aus und findet schnell wieder Spaß an seinem Beruf als Arzt. Alles könnte so einfach sein, gäbe es nicht auch in diesem Paradies die größte und schönste Herausforderung für einen Mann, die Frauen.
von Paul Beatty
Gunnar Kaufman, ein etwas linkischer schwarzer Jugendlicher, zieht mit seiner Familie vom schicken und multikulturellen Santa Monica nach Hillside, einem schwarzen Vorort von Los Angeles. Schlimmer konnte es nicht kommen, denn Gunnar liest Kant, Hegel und Homer, tanzt wie ein Weißer und hat von den Ghettoregeln keine Ahnung. Wie Gunnar dennoch den Durchbruch zum Dichter, Basketballstar und schließlich Erlöser der gesamten afroamerikanischen Kultur schafft - das erzählt Paul Beatty frech, virtuos und in schnellen, wechselnden Rhythmen. "Schlechter tanzen" ist ein abgründig komischer Entwicklungsroman und Kultbuch einer Generation.
von Friedrich Kalpenstein
Spielplatz, Windeln, Hausarbeit. Da muss es doch noch mehr geben! Herbert, mittlerweile stolzer Papa, hat sich die Elternzeit ganz anders vorgestellt. Glücklicherweise braucht ihn sein Kumpel Hans, und er folgt seinem Hilferuf in die Berge. Der hat bei Berchtesgaden eine Art Pension eröffnet und hofft auf Unterstützung. Die beiden Männer ziehen mit den ersten Gästen den Hauptgewinn: Demotivierte Mitarbeiter einer Werbeagentur samt martialischem Chef stehen vor der Tür. Schnell ist klar, dass das Grillen von Tofu die geringste Herausforderung ist. Denn die reine Idylle der Bergwelt gibt es nun mal nur auf Postkarten …Ein Roman auch für Stadtmenschen. Nach »Ich bin Single, Kalimera«, »Wie Champagner« und »Männerferien« der vierte Teil der Herbert-Reihe.