Empfehlungen basierend auf "Kant & Co. im Interview. Fiktive Gespräche mit Philosophen über ihre Theorien. Für die Sekundarstufe. Texte und Materialien für den Unterricht"

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von Marc Aurel

Marc Aurels »Selbstbetrachtungen« sind als wichtiges Werk der Stoa zentral im Philosophiestudium. Gernot Krapingers Neuübersetzung in zeitgemäßer Sprache ist mit reichen Erläuterungen versehen, die Traditionen in der antiken Philosophie sowie Querbezüge aufzeigen. Dazu werden Begriffe und die genannten Personen erklärt, es gibt einen Stammbaum und ein Nachwort zum Autor sowie zu Entstehungskontext und Wirkung seines einflussreichen Werkes.

von Werner Heisenberg

Die Geschichte der Quantentheorie – Die Quantenmechanik und ein Gespräch mit Einstein – Die Kopenhagener Deutung der Quantentheorie – Quantenmechanik und Kantsche Philosophie – Über die Verantwortung des Forschers – Die Bedeutung des Schönen in der exakten Naturwissenschaft

von Karl Marx

Eine schallende Ohrfeige für die etablierte Lehrstuhl-Philosophie ihrer Zeit: 1845/46 veröffentlicht, bekämpfen Marx und Engels in ihrem Werk die Weltabgewandtheit etwa der Junghegelianer und schaffen so eines der großen Werke des historischen Materialismus. Es müsse nun endlich um den »praktischen Umsturz der realen gesellschaftlichen Verhältnisse gehen, aus denen diese idealistischen Flausen« hervorgegangen seien. Der Grundgedanke der Schrift ist dabei ebenso einfach wie bestrickend: Nicht das Bewusstsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewusstsein. Das extrem einflussreiche Werk, dessen zentrale Passagen in dieser knappen Auswahl geboten werden, hilft bis heute, der Realitätsflucht in den Elfenbeinturm entgegenzuwirken.

von undefined Epiktet

»Verlange nicht, dass das, was geschieht, so geschieht, wie du es wünschst, sondern wünsche, dass es so geschieht, wie es geschieht, und dein Leben wird heiter dahinströmen.« Goethe, Nietzsche und Hannah Arendt waren erklärte Bewunderer des kleinen Werks. Bis heute bietet dieser Klassiker der stoischen Philosophie Orientierung.

von Hans Poser

Mit sicherem Blick fürs Wesentliche und in anschaulicher Klarheit erläutert diese inzwischen zum Standard gewordene Einführung die ›klassischen‹ Themen der Wissenschaftstheorie. Sie erklärt alle wichtigen Grundbegriffe, untersucht das Verhältnis von Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte und befasst sich mit den verschiedenen Ansätzen der Theoriebildung. Zugleich wird eine neue fachübergreifende Wissenschaftsphilosophie entworfen. Der Band wurde nun vollständig überarbeitet und jeweils um einen Abschnitt über den komplexitätstheoretischen Ansatz und über Technikwissenschaften ergänzt.

von Epiktet

Freiheit war das Schlüsselwort seines Lebens. Da äußere Freiheit ihm als Sklaven verwehrt war, suchte Epiktet sie in seinem Inneren. Sich von äußeren Dingen zu lösen, darin sah er den Weg zu wahrer Freiheit. Im Handbüchlein sind seine Maximen für ein gutes Leben festgehalten. Kurt Steinmann hat den Text aus dem Griechischen übersetzt.

von Annette Vowinckel

Hannah Arendt ist eine der bedeutendsten und populärsten Philosophinnen überhaupt: Ihre Untersuchungen über den Zusammenhang von Totalitarismus und Antisemitismus und die drei Kategorien menschlicher Aktivität »Arbeit«, »Herstellen« und »Handeln« zeigen sie als eine der einflussreichsten gesellschafts- und politikwissenschaftlichen Theoretikerinnen. Für die zweite Auflage wurde der Band vollständig überarbeitet und auf den neuesten Stand der Forschung gebracht. E-Book mit Seitenzählung der gedruckten Ausgabe: Buch und E-Book können parallel benutzt werden.

von Platon

Platon (um 428 v. Chr. Athen – um 347 v. Chr. Athen) legte mit der Begründung der philosophischen Akademie in Athen einen Grundstein der systematischen abendländischen Philosophie. In seinen Schriften lässt Platon seinen Lehrer Sokrates zu Wort kommen. Die hierbei entstandenen, sehr charakteristischen Zwiegespräche sind als »Sokratische Dialoge« bekannt und behandeln jeweils ein Thema. Berühmt ist beispielsweise »Phaidon« mit Argumenten für die Unsterblichkeit der Seele. Sein »Symposion« dreht sich in Gestalt einer berühmt besetzten Denkrunde um Liebe und Schönheit. Platons Themen sind heute noch Anknüpfungspunkte für die philosophische Diskussion: So befasst sich seine Ideenlehre im Kern mit dem Vorhandensein von gesichertem Wissen. In »Politeia« erdenkt er sich einen Idealstaat zur Schaffung von Gerechtigkeit.

von Friedrich Nietzsche

Keine ausführliche Beschreibung für "Jenseits von Gut und Böse. Zur Genealogie der Moral (1886 - 1887)" verfügbar.

von Boethius

Das Hauptwerk des Boethius entstand im Kerker in den Monaten vor seiner Hinrichtung (524/526). Der schuldlos Verurteilte gelangt im Dialog mit der personifizierten Philosophie vom Zustand der Erschütterung zur gefassten Akzeptanz seines Schicksals. Die Trostschrift, die sich vor allem aus platonischem und stoischem Gedankengut speist, gilt als letztes Zeugnis der antiken Philosophie und hatte zugleich enormen Einfluss auf das mittelalterliche Denken der Scholastik.Mit einer Einführung von Friedrich Klingner.