Empfehlungen basierend auf "Künstliche Intelligenz"
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von Katja Diehl
Diehls Plädoyer für eine inklusive und klimagerechte Verkehrspolitik hat mich in vielen Aspekten überrascht. Vor allem, weil die Analyse eine intersektionale ist.
von Eva von Redecker
Eine neue Kapitalismuskritik – und eine Liebeserklärung an menschliches HandelnIn Zeiten der Krise entzündet sich politisches Engagement. Protestbewegungen wie Black Lives Matter, Fridays for Future und NiUnaMenos kämpfen derzeit weltweit gegen Rassismus, Klimakatastrophe und Gewalt gegen Frauen.So unterschiedlich sie scheinen mögen, verfolgen diese Widerstandskräfte doch ein gemeinsames Ziel: die Rettung von Leben. Im Kern richtet sich ihr Kampf gegen den Kapitalismus, der unsere Lebensgrundlagen zerstört, indem er im Namen von Profit und Eigentum lebendige Natur in toten Stoff verwandelt: Der Kapitalismus verwertet uns und unseren Planeten rücksichtslos. In autoritären Tendenzen und rassistischen Ausschreitungen, in massiven Klimaveränderungen und einer globalen Pandemie zeigt er seine verheerendsten Seiten.In den neuen Protestformen erkennt Eva von Redecker, die als Philosophin zu Fragen der Kritischen Theorie forscht und auf einem Biohof aufgewachsen ist, die Anfänge einer Revolution für das Leben, die die zerstörerische kapitalistische Ordnung stürzen könnte und unseren grundlegenden Tätigkeiten eine neue solidarische Form verspricht: Wir könnten pflegen statt beherrschen, regenerieren statt ausbeuten, teilhaben statt verwerten.Die erste philosophische Analyse des neuen Aktivismus.»Eine der aufregendsten Nachwuchsphilosophinnen des Landes.« Philosophie Magazin
von Ernst Wolff
„Das Finanzwesen erschließt sich nur Fachleuten und braucht euch Normalbürger nicht zu interessieren, weil es euer Alltagsleben nur am Rande berührt“ – so wurde es uns jahrzehntelang eingebläut. Das Gegenteil ist der Fall: Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, hat sich die Finanzindustrie zur mächtigsten Größe auf unserem Planeten entwickelt. Dabei bleibt ihr Führungspersonal im Dunkeln und lenkt die Geschicke der Welt auf eine Weise, die selbst bei genauer Betrachtung nur schwer zu durchschauen ist. Mit seiner packenden Darstellung der Machenschaften und Akteure der Finanzwirtschaft weist Ernst Wolff ein weiteres Mal auf sein zentrales Anliegen hin: die Herrschaft einer übermächtigen Elite zu beenden, deren Gier unsere Lebensgrundlagen zerstört und unsere Zukunft gefährdet.
von Aaron Sahr
IMMER MEHR GELD, ABER ÜBERALL MANGEL - WIR BRAUCHEN EINE KRITIK DER FINANZIELLEN VERNUNFT Marode Infrastrukturen, unterfinanzierte Sozial- und Gesundheitssysteme, pandemische und klimatische Notlagen: Der öffentlichen Hand mangelt es an Geld. Doch gleichzeitig scheint Geld im Überfluss vorhanden zu sein: Seit Jahrzehnten wachsen die Geldvorräte viel schneller als die Wirtschaft. Aaron Sahr zeigt in seinem Buch, wie wir von einer Ideologie beherrscht werden, die Geld zu einer unpolitischen Technologie verklären will – mit katastrophalen Folgen für Wohlstand, Stabilität und Gerechtigkeit. Es wird höchste Zeit, als demokratische Gemeinschaft monetäre Souveränität zurückzufordern und gemeinsam das Steuer der Geldmaschine zu übernehmen. Seit Jahrzehnten wachsen die Geldvorräte viel schneller als die Wirtschaft. Trotz dieser eigendynamischen Expansion mangelt es an Mitteln für produktive Investitionen und öffentliche Güter, für den Ausbau digitaler und analoger Infrastrukturen, für die Vorbereitung auf den Klimawandel und die Überwindung ökonomischer und pandemischer Krisen. Könnte es sein, dass diese Zahlungsschwierigkeiten kein Schicksal sind, sondern auf einem eklatanten Missverständnis beruhen? Der Wirtschaftssoziologe Aaron Sahr unterwirft unsere finanzielle Vernunft einer Kritik. Er zeigt, dass Geld keine unschuldige Technologie für den Betrieb von Märkten ist – eine Ideologie, die in der Unabhängigkeit der Zentralbank oder der Schuldenbremse zementiert wurde –, sondern eine politische Institution. Indem er Wirtschaft als legitimen Verschuldungszusammenhang begreift, kann er die Betriebsprobleme der monetären Maschine pointiert benennen: Vollständig privatisiert, produziert unser Geld Reichtum für wenige statt Wohlstand für alle, destabilisiert sich selbst und die ökologischen und sozialen Gefüge. Eine Vergesellschaftung der modernen Geldmaschine ist laut Sahr der einzige Ausweg aus den vielfältigen Krisen der Gegenwart. Korrigiert fatale Missverständnisse über Geld und Geldschöpfung, Schulden, Inflation und Steuern Erklärt anschaulich, wie Geld und Wohlstand entkoppelt wurden – und was man dagegen tun kann Für alle Leser:innen von Thomas Piketty und Joseph Vogl
von undefined communia & BUNDjugend
Bedingungsloser Zugang zu den Gütern, die unser Leben möglich und schön machen – und das für alle: Das ist Öffentlicher Luxus! Vom öffentlichen Nahverkehr, der Autos überflüssig macht, zu einem öffentlichen Raum, in dem niemand ausgeschlossen wird oder sich vor der Polizei fürchten muss. Von sicherer Versorgung und guter Arbeit in Bildung und Gesundheit zu gutem und günstigem Wohnraum zu erneuerbarer Energie für alle. All das ist machbar! Kostenlose und exzellente Grundversorgung bedeutet kollektiven Wohlstand. Öffentlicher Luxus beendet Armut und ist der erste Schritt in eine Wirtschaft, die nicht länger für Profite auf der Zerstörung von Natur aufbaut oder auf Kosten anderer geht. Wie wir dahin kommen, warum es sich lohnt, dafür zu kämpfen, und wie Öffentlicher Luxus zur gerechten Organisation der Sorgearbeit, zum Gelingen der Transformation und zur Demokratisierung der Wirtschaft beitragen kann, zeigt dieses Buch. Mit Beiträgen von Fatim Selina Diaby, Barbara Fried und Alex Wischnewski, Simin Jawabreh, Anne Klingenmeier und Gesine Langlotz, George Monbiot, Astrid Schöggl sowie Lemon Banhierl, Justus Henze, Vincent Janz, Lukas Warning und Max Wilken. Mit einem Vorwort von Nancy Fraser und einem Nachwort von Eva von Redecker.
von Timo Küntzle
Den Journalisten und Autor Timo Küntzle treiben die Zielkonflikte zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz seit Jahrzehnten um. Als Sohn einer Getreide- und Milchbauernfamilie in Baden Württemberg, lernte er schon als Kind, wie Ackerbau funktioniert, identifizierte sich aber genauso mit den Zielen der aufkommenden Umweltbewegung. Nach der Ausbildung zum Landschaftsgärtner und einem Abschluss in Agrarwissenschaften verschlug es ihn in den Journalismus. Zuletzt veröffentlichte er zu Wissenschaftsthemen für Die Presse sowie die Rechercheplattform Addendum.
von Andreas Sator
Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, dem wird es aufgefallen sein: Die Welt, in der wir leben, ist alles – aber gerecht ist sie nicht. Der Journalist Andreas Sator, von Beruf aus kritisch und neugierig, stellte an sich fest, wie unwohl er sich in seiner komfortablen Umgebung fühlte. Fragen drängten sich auf wie: Ist es okay, unser schönes Leben im reichen Österreich zu genießen? Warum geht es uns so gut, während noch so viele arm sind – und hängt das zusammen? Welche Verantwortung haben wir und was können wir tun? Was bringt Fair Trade wirklich? Wofür Spenden? Welche Politik brauchen wir? Andreas Sator hat nicht nur gefragt, er hat Antworten gefunden. In acht Kapiteln reist er nicht nur um die Welt, sondern hinterfragt vor allem auch die eigene Komfortzone. Er redet mit Menschen, hört zu, wägt ab. Das ist nicht immer angenehm, aber es erweitert den Horizont. Allzu simple Wahrheiten und Schwarzweiß-Malerei gehören jedoch nicht in Sators Repertoire. In "Alles gut?!" plädiert er für einen bewussten, informierten und vor allem optimistischen Umgang mit unserer Welt als globalem Dorf – und inspiriert damit dazu, sich selbst Gedanken zu machen, was man tun kann, um zu helfen.Themen: Fair Trade – Armut und Globalisierung – Kolonialismus und die Folgen – Entwicklungspolitik – Klimakrise und vieles mehr.
von Gerhard Polt
»Meisterhaft beschreibt Polt, wie es klingt, wenn Profitstreben sich notdürftig als Zukunftsvision tarnt. [...] Polt-Sound pur.« Linus Schöpfer, NZZ, 26.06.2022
von Greta Thunberg
Greta Thunberg hat die Welt aufgerüttelt und tief bewegt. Mit dem Klima-Buch schafft sie nun ein unverzichtbares Werkzeug – für alle, die sich für die Rettung unseres Planeten einsetzen wollen. Die Aufgabe scheint geradezu unmöglich: eine Zukunft für das Leben auf unserem Planeten zu sichern. So schnell und umfassend zu handeln wie noch nie zuvor. Und sich dabei gegen scheinbar übermächtige Gegner durchzusetzen – nicht nur gegen Ölmultis und Regierungen, sondern auch gegen das im Wandel befindliche Klimasystem selbst. Unsere Chancen stehen nicht besonders gut, und die Zeit läuft uns davon – aber es könnte alles auch ganz anders kommen. Weltweit haben Expert:innen aus Geophysik, Mathematik, Ozeanographie, Meteorologie, Ökonomie, Psychologie und Philosophie ihr Fachwissen eingesetzt, um ein tieferes Verständnis der Krisen zu entwickeln, mit denen wir konfrontiert sind. Greta Thunberg hat ihr Klima-Buch in Zusammenarbeit mit über hundert Wissenschaftler:innen zusammengestellt. Außerdem erzählt sie von ihren eigenen Erfahrungen, die sie sammeln konnte. Davon, wie sie das weltweit praktizierte Greenwashing aufgedeckt und somit gezeigt hat, wie sehr wir alle hinters Licht geführt wurden. Dies ist eines der größten Probleme unserer Zeit, aber – wie Greta sagt – zugleich auch unsere größte Hoffnung. Erst wenn wir alle das Gesamtbild kennen, werden wir auch handeln können. Wenn ein einzelnes streikendes Schulkind einen weltweiten Protest lostreten kann, was könnten wir dann gemeinsam alles erreichen? In der heutigen Zeit zu leben – der entscheidendsten Zeit der Menschheitsgeschichte –, bedeutet, eine große Verantwortung zu tragen. Das Klima-Buch zeigt, dass wir gemeinsam das scheinbar Unmögliche schaffen können. Aber wir müssen es tun – und zwar jetzt! Greta Thunberg, geb. 2003, startete im August 2018 einen Schulstreik für das Klima vor dem schwedischen Parlament, der sich seitdem auf der ganzen Welt verbreitet hat. Es kommen zu Wort: Abrahm Lustgarten, Adriana de Palma, Alexander Popp, Alexandra Urisman Otto, Alice Garvey, Alice Larkin, Amitav Ghosh, Ana M. Vicedo-Cabrera, Andy Purvis, Annie Lowrey, Ayana Elizabeth Johnson, Ayisha Siddiqa, Beth Shapiro, Beverly Law, Bill McKibben, Bjørn H. Samset, Carlos Nobre, Christian Brand, Dave Goulson, David Wallace-Wells, Derek Macfadden, Disha A. Ravi, Drew Shindell, Elin Anna Labba, Elizabeth Kolbert, Erica Chenoweth, Eugene Linden, Felipe J. Colón-González, Friederike Otto, George Monbiot, Gidon Eshel, Glen Peters, Hans-Otto Pörtner, Hilda Flavia Nakabuye, Hindou OumarouIbrahim, Ina Maria Shikongo, Isak Stoddard, Jacqueline Patterson, Jason Hickel, Jennie C. Stephens, Jennifer A. Francis, Jennifer Soong, Jillian Anable, Joëlle Gergis, Johan Rockström, John Barrett, John Brownstein, Julia Arieira, Karin Kvale, Karl-Heinz Erb, Kate Marvel, Kate Raworth, Katharine Hayhoe, Keith W. Larson, Ketan Joshi, Kevin Anderson, Laura Verónica Muñoz, Lorraine Whitmarsh, Lucas Chancel, Margaret Atwood, Marshall Burke, Mauricio Santillana, Michael Clark, Michael Mann, Michael Oppenheimer, Michael Taylor, Mike Berners-Lee, Mitzi Jonelle Tan, Naomi Klein, Naomi Oreskes, Nathália Nascimento, Nicholas Stern, Nicki Becker, Niclas Hällström, Nina Schrank, Olúfé.mi O. Táíwò, Örjan Gustafsson, Paulo Ceppi, Per Espen Stoknes, Peter Brannen, Peter H. Gleick, Rebecca Wrigley, Ricarda Winkelmann, Rob Jackson, Robin Wall Kimmerer, Saleemul Huq, Samuel S. Myers, Sarah McGough, Seth Klein, Silpa Kaza, Simone Gingrich, Solomon Hsiang, Sonia Guajajara, Sonja Vermeulen, Stefan Rahmstorf, Stuart Capstick, Sunita Narain, Taikan Oki, Tamsin Edwards, Tedros Adhanom Ghebreyesus, Thomas Piketty, Wanjira Mathai, Zeke Hausfather
von Ottmar Edenhofer, Michael Jakob
Das Ziel von Klimapolitik besteht darin, die Folgen des Klimawandels zu begrenzen. Kaum ein Politikbereich ist so abhängig von der Wissenschaft. Das hat auch einen Vorteil: Wissenschaftliche Erkenntnisse kann man nicht mit einem bloßen Machtwort manipulieren. Noch hat die Menschheit wenig Erfahrung mit der gerechten und effizienten Nutzung globaler Gemeinschaftsgüter. Auch daher kommt der Klimapolitik eine besondere Bedeutung zu.