Empfehlungen basierend auf "Jüdisches Gebetbuch Hebräisch-Deutsch: Schabbat und Werktage"
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von Muriel Asseburg
"Zum Verständnis der komplizierten Zusammenhänge im Nahen Osten unerlässlich." Harald Loch, Neues Deutschland Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern sowie seinen arabischen Nachbarn hält seit Jahrzehnten die Welt in Atem. Seit Oktober 2023 ist er mit dem Überfall der Hamas auf Israel und dem Krieg Israels gegen die Hamas im Gazastreifen in zuvor unvorstellbarer Weise eskaliert. Die Autoren zeichnen die Geschichte des Konflikts nach, beschreiben die wichtigsten Streitpunkte – von Jerusalem über den Zugang zu Wasser bis zum Grenzverlauf – und erklären, warum Frieden und Sicherheit für alle Seiten in so weite Ferne gerückt sind.
von Dror Mishani
Mangelnde Fantasie kann tödlich sein. Wenn man nicht wagt, ihn sich vorzustellen, kann es niemals Frieden geben.
von Anne Frank, David Polonsky, Ari Folman
Die Vielzahl der graphischen Einfälle von Folman und Polonsky ist mitreißend: Aufrisszeichnungen, Bildallegorien [...] – was die Form des Erzählens im Comic hergibt, wird hier auch benutzt.
von Laura Cazés
Dieses Buch ist ein wichtiger Beitrag für viele Diskussionen, die in Deutschland nicht geführt werden, aber überfällig sind.
von Anne Frank
In einem Amsterdamer Hinterhaus versteckt sich die jüdische Familie Frank im Sommer 1942 vor den Nationalsozialisten. Hier schreibt Anne Frank ihr weltberühmtes Tagebuch, dem sie – wie einer besten Freundin – all ihre Beobachtungen, Gedanken und Gefühle anvertraut. In der Enge des Verstecks und isoliert von der Außenwelt schildert sie ihr Leben in ständiger Gefahr vor Entdeckung oder Bombenangriffen. Aber Anne erzählt auch davon, wie verwirrend es ist, erwachsen zu werden und von fast alltäglichen Familienstreitereien. Bis zum Schluss hofft sie auf ihre Rettung. Doch sie werden entdeckt. Anne Franks Familie wird in ein Konzentrationslager gebracht. Dort stirbt Anne kurz vor Kriegsende im Frühling 1945. Diese Ausgabe wurde in Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Anne-Frank-Fonds, Basel erarbeitet.
von Michael Brenner
Michael Brenner zeigt erstmals, wie moderne Historiker als "Propheten des Vergangenen" die Geschichte der Juden erzählt haben, und macht ihre unterschiedlichen Perspektiven und Interessen deutlich. Schon der Gegenstand der jüdischen Geschichte war umstritten: Handelt es sich um die Geschichte einer Nation oder einer Religionsgemeinschaft, einer Klasse oder einer Rasse? Das Buch ist zugleich ein faszinierender Überblick über die unterschiedlichen Bilder vom Judentum in einem Zeitalter der Ideologien. Jüdische Geschichtsschreibung hatte im 19. und 20. Jahrhundert in besonderem Maße eine politische Funktion. Juden hatten als Kollektiv wenig handfeste politische oder gar militärische Macht aufzubieten, um ihre unterschiedlichen Ansprüche auf individuelle Emanzipation in Westeuropa und Amerika, auf kollektive Autonomie in Osteuropa oder auf die territoriale Staatsbildung in Palästina zu untermauern. Was sie dagegen vorlegen konnten, war das Bewußtsein einer besonders langen Geschichte. Aus der Geschichte heraus leiteten die politischen Vorkämpfer all dieser Ansprüche ihre Legitimation ab. Ihre nichtjüdischen Kollegen dagegen betrachteten die Juden häufig als ein Fossil der Geschichte. Im 19. Jahrhundert dominierte bei ihnen der christliche Missionsgedanke, später hielt die sowjetische Geschichtsschreibung die Juden in der Klassengesellschaft für überflüssig, während sogenannte Forschungsinstitute zur "Judenfrage" als Handlanger beim nationalsozialistischen Völkermord dienten. Erst seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kam es zu einem unbefangenen Dialog zwischen jüdischen und nichtjüdischen Erforschern der jüdischen Vergangenheit.
von Inge Deutschkron
Ein Leben in Illegalität und mit fremder Identität: Was es für Inge Deutschkron hieß, in der Zeit des Nationalsozialismus ein jüdisches Kind zu sein.  
von Jehuda Bacon
Das bewegende Vermächtnis eines Auschwitz-ÜberlebendenJehuda Bacon ist einer der letzten Überlebenden von Auschwitz, und was er über diese Zeit zu sagen hat, ist eindringlich und unglaublich zugleich. Im Gespräch mit dem Psychologen und Bestsellerautor Manfred Lütz erzählt er auf berührende Weise erstmals ausführlich über seine Erlebnisse im KZ. Eindringlich und bescheiden bringt er uns nahe, wie er trotz tiefer Erschütterung den Glauben an die Würde des Menschen zurückgewann und sogar im Leiden Sinn erleben konnte.
von Elinor J. Brecher
Ich stand auf Schindlers Liste - Lebenswege der Geretteten - bk1498; Bastei Lübbe Verlag; Elinor J. Brecher; pocket_book; 1996
von Thomas Meyer
Antisemitismus hat viele Gesichter – und die meisten davon sind sehr freundlich. Doch auch die besten Manieren schützen nicht davor, Unsinn zu glauben. Wie zum Beispiel, dass alle Juden große Nasen hätten. Oder gut mit Geld umgehen könnten. Der Schweizer Schriftsteller Thomas Meyer wurde nie verprügelt, weil er Jude ist. Aber viele Male verspottet, beleidigt und mit irrwitzigen Behauptungen konfrontiert. Wie zum Beispiel, dass seine Nase typisch jüdisch sei. Widersprach er, widersprach man ihm: Doch, doch, das sei eindeutig eine jüdische Nase. Genau so sähen die aus! Irgendwann hörte er auf zu diskutieren und begann, seine Erlebnisse mit dem alltäglichen Antisemitismus aufzuschreiben. Entstanden ist ein kompakter Essay mit großer Wirkung. Die Alltäglichkeit und die oft erschreckende Direktheit von Meyers antisemitischen Erlebnissen nimmt uns als Leserinnen und Leser voll in die Pflicht. Und Meyer schont auch sich selbst nicht, denn er geht seinen eigenen Ressentiments in diesem bewegenden Text ebenso auf den Grund. Meyers Essay ist ein radikal subjektiver, persönlicher Beitrag zur Antisemitismus-Debatte – ein dichtes Buch mit großer Sprengkraft. Und seine Nase ist ganz normal, übrigens.