4.4

Infernale

von Sophie Jordan

Format:Hardcover

Wird unser Schicksal von unserer DNA bestimmt? Unser freier Wille von unseren Genen beeinflusst? Von klein auf hörte Davy Wörter wie begabt, überdurchschnittlich und begnadet. Niemand sagte: Mörderin. Bis Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird. Ihre heile Welt bricht zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung scheitert, ihre Freunde fürchten sich vor ihr und ihre Eltern meiden sie. Wird sie das werden, für das alle Welt sie hält und vor dem sie sich am meisten fürchtet - eine Mörderin?

Selbsthilfe, Gesundheit & Lifestyle
384 SeitenHardcover
Erschienen an: 2016-02-15

Was ist bookie?

  • Gratis Lieferung in Deutschland
  • Finde Bücher die zu dir passen
  • Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
  • Connecte dich mit anderen Leser*innen

Aktuelle Rezensionen(6)

4.4(31 ratings)
Carlos PradoRezension von Carlos Prado

ein super spannendes und sehr interessantes Buch! könnte ich gar nicht aus der Hand legen! ich muss definitiv wissen wie es weiter geht!

Carlos LindmanRezension von Carlos Lindman

ein super spannendes und sehr interessantes Buch! könnte ich gar nicht aus der Hand legen! ich muss definitiv wissen wie es weiter geht!

Reading_NatiRezension von Reading_Nati

ein super spannendes und sehr interessantes Buch! könnte ich gar nicht aus der Hand legen! ich muss definitiv wissen wie es weiter geht!

Diana MichaelisRezension von Diana Michaelis

Die Geschichte spielt in einem dystopischen Szenario unserer Zivilisation. Lustigerweise fängt die Geschichte beinahe an dem gleichen Tag an, an dem ich diese Rezension schreibe. Sogar das Jahr 2021 stimmt überein. Die Menschen versuchen sich das Verhalten von Serienmördern durch ein ganz bestimmtes Gen erklären zu lassen. Eine sehr rationale Denkweise, die mich beim Lesen sehr stuzig gemacht hat. Aber das ist nun mal der Plot und im Kern ist er sogar ziemlich gut, nur leider scheitert es ein wenig bei der Umsetzung. Viele Charaktere sind zu extrem, passen überhaupt nicht zu gegebenen Situationen oder verhalten sich einfach... komisch. Und dann ist da noch Davy. Sie soll ein Wunderkind sein, ein Naturtalent und noch dazu die Klassenbeste. Dabei kann dieses Mädchen nichtmal eins und eins zusammen zählen und logische Schlussfolgerungen ziehen. Nein, sie plappert nur den Leuten in ihrer Umgebung nach, nimmt ihre Meinung und Sichtweise in sich auf und gibt es als ihre eigene wieder - lässt sich davon stark beeinflussen. Sie hat, in meinen Augen, keinen eigenen Charakter und war schlichtweg sehr oberflächlich gehalten. Mit Davy konnte ich definitiv nicht warm werden. Ihre sprunghaften Einstellungen und Denkweisen waren einfach unbegreiflich für mich und auf Dauer auch nervig. Sean hingegen... Der hat mir gefallen. Man merkt zwar, dass er sehr darauf abgeschnitten ist nur so eine große Rolle in dem Roman zu spielen, weil er eben viel mit Davy zu tun hat, aber ich find ihn trotzdem klasse. Jedenfalls hat er in meinen Augen viel mehr Charaktertiefe zu bieten. Und das Ende verspricht auch teils mehr von den Nebencharakteren preiszugeben, jedenfalls hoffe ich das. Trotz der ganzen Höhen und Tiefen fand ich das Buch unterhaltend und bin gespannt auf den nächsten Teil. Zudem muss ich der Autorin wirklich anerkennen, dass sie sehr viele Ideen in diese Geschichte eingebracht hat, die alle sehr zur Spannung beigetragen hat. Es wurde so nie langweilig.

JennyRezension von Jenny

https://snowyy13.wordpress.com/2018/04/30/infernale/ Infernale erzählt die Geschichte von einem Mädchen namens Davy, die in einer Welt lebt, in dem es ein sogenanntes HTS-Gen gibt. Anders ausgedrückt, ein Gen, dessen Träger mehr dazu veranlagt sind Gewalt anzuwenden und Menschen zu töten. Und so wie auch erwartet, werden diese Leute als Unmenschen behandelt und verlieren ihre Rechte und werden beinahe wie Tiere in Käfige eingesperrt. Bei unserer Hauptprotagonistin Davy läuft alles so wie sie sich erträumt hat. Sie hat gute Noten, wurde bei Julliard angenommen und hat einen wahnsinnig gut aussehenden Freund. Doch ihr wird der Boden unter den Füßen weggerissen, als sie erfährt, dass sie HTS-Trägerin ist. Plötzlich gehen ihr die Leute aus dem Weg, ihre Freunde wollen nichts mehr mit ihr zu tun haben, zuhause herrscht nur noch angespannte Stimmung und dazu kommt noch, dass sie die Schule wechseln muss, falls sie in einem verschlossenem, kleinem Klassenzimmer noch ihren Abschluss machen möchte, wo sie mit anderen Trägern eingesperrt wird und einem „Lehrer“ der auftretende Gewalt nicht wirklich unterbindet. Alles in allem: Es ist nichts mehr so wie es einmal war. Ich mochte Davy als Hauptprotagonistin sehr gerne, da ich mich auch mit ihr identifizieren konnte. Ich glaube, ich hätte genauso wie sie gehandelt und reagiert und bin verdammt glücklich, nicht in ihrer Haut stecken zu müssen. Es ist erstaunlich und schockierend, wie Minderheiten behandelt werden und auch wie die Menschen die ihr Nahe standen so tun, als wäre sie gestorben und nicht mehr derselbe Mensch. Ich mochte auch Sean gerne, den Jungen den man auf der neuen Schule kennenlernt. Er scheint so unnahbar und Ausdruckslos, aber es wird schnell klar, dass er nur eine Rolle spielt und er kein brutaler Mensch ist. Denn auch wenn er undurchschaubar ist, behält er Davy im Auge, die mit allem überfordert ist und besonders als weibliche HTS-Trägerin schnell in die falsche Hände geraten kann. Zuzusehen wie die beiden sich näher kamen, verpasste der ganzen Handlung ein gewaltiges Knistern. Das und wie die Geschichte noch voranschreitet kann einem Bauchschmerzen bereiten, denn nichts ist wie es scheint, aber eins ist klar: Sean ist die Konstante. Auf ihn ist Verlass. Er nutzt einen nicht so aus, zwingt einen nicht Dinge zu tun, die einen dazu bringen sich selber zu hassen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Man liest aus der „Ich-Perspektive“ von Davy, was wirklich passend gewählt ist. An jedem Kapitelende befinden sich noch Einträge von den Behörden, Nachrichten oder auch ein Nachrichtenaustausch zwischen gewissen Leuten. Und zuzusehen, wie dies immer auf das nächste Kapitel sich ausgewirkt hat, war wirklich interessant. Das Ende ist sehr vielversprechend. Denn alles spitzt sich so zu, dass es keinen anderen Ausweg gibt, außer den, den Davy wählt. Ich bin wirklich gespannt, wie es im zweiten Band weiter geht und wie die Diologie enden wird. Fazit: Wie schon beim ersten Mal lesen, fand ich die Geschichte außerordentlich spannend und mitreißend. Nicht nur bringt es einen zum nachdenken, sondern versetzt einen selber in die Situation, da Davy, die Hauptprotagonistin so ist wie man selbst. Der Verlauf der Geschichte, die Politik, die Korruption, die Charaktere verwandeln diese Geschichte in ein wunderbares Buch, dass vermutlich auch für den Schulunterricht geeignet sein könnte. Soll jetzt nicht heißen, es sei eine Schullektüre – es animiert zum nachdenken und ist extrem interessant. Vor allem das Ende verspricht einen ein fantastisches zweites Buch. Klare Leseempfehlung! 5 von 5 Sternen!

Ähnliche Bücher