1.3

In Der Tiefe Singen Sie

von Christian Schmidt

Format:Softcover

Unterirdische Tunnelsysteme einer überlegenen Kultur. Unbekannte Artefakte aus Kambodscha. Mysteriöse Kugeln aus einer brasilianischen Goldmine. Uralte Aufzeichnungen unbekannter Herkunft. Geheimnisvolle Vorgänge bei den Pulvermühlen im Bergischen Land... Dies sind die Zutaten, die den jungen Journalisten Markus von Rauenfeld, im Jahre 1958, erst skeptisch abstoßen und dann magisch anziehen. Resigniert und verzweifelt blickt er zurück auf das größte und schrecklichste Abenteuer seines Lebens. Immer gefangen zwischen richtig und falsch, Moral und Pflichterfüllung, Angst vor dem Unbekannten und unstillbarer Neugier, Wahrheit und Fiktion! Aus dem Inhalt:"... Plötzlich steigerte sich die Intensität der Vibrationen deutlich und wuchs stetig weiter an. Der Wall in meinem Rücken begann Geräusche von sich zu geben, die sich anhörten als würden pausenlos kleine Kieselsteine gegeneinander geworfen. Ich konnte ihn von meiner Position nicht erkennen, aber ich befürchtete, dass er in sich zusammenbrechen würde. Überall war plötzlich ein sich von mir entfernendes Rascheln zu hören und auch die Vögel suchten fluchtartig das Weite, was an hektischen Flügelschlägen zu hören war. Ein plötzlich auftauchendes Grunzen bewegte sich schnell in meine Richtung, aber ich konnte nichts erkennen und bekam es mit der Angst zu tun. Ich wollte gerade Schutz im Depot suchen, als ein kräftiger Zusammenprall erfolgte. Ich wurde umgerissen und irgendetwas bohrte sich gegen oder in meinen Oberschenkel, sodass ich so laut aufschreien musste, wie niemals zuvor. Bäuchlings auf dem Boden liegend traf mich noch etwas im Rücken und beim Aufblicken erkannte ich noch schemenhaft die Ursache.... "

Mystery, Thriller, Horror & Crime
444 SeitenSoftcover
Erschienen an: 2012-04-01

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Aktuelle Rezensionen(1)

1.3(1 ratings)
Raphaela Rezension von Raphaela

Das Buch ist ein klassisches Beispiel, wieso man nicht versuchen sollte, die alten Meister heutzutage zu kopieren. Man merkt es jeder Zeile an, dass Beckz versucht, wie H.P. Lovecraft zu schreiben und es einfach schrecklich schiefgeht. Die Sprache will altmodisch sein, wirkt aber nur gekünstelt und ungelenk und nur weil man über die 50er Jahre des vorherigen Jahrhunderts schreibt, muss man nicht die in der damaligen Literatur gängigen Charakterklischees bedienen. Auch ist das Buch einfach viel zu lang. Lovecraft hat Novellen und Kurzromane verfasst. Dort war der nüchterne Stil gut aufgehoben. Doch wenn man das über Seiten und Seiten und Seiten auswälzt, ist es einfach nur noch langweilig und langatmig. Und dann kommt das Ende und mit einem Mal erscheint alles, was man gelesen hat noch frustrierender, weil man erkennt, dass die Grundidee eigentlich wirklich gut gewesen wäre. Hätte man das fast 400 Seiten lange Buch auf eine knackige 90 Seiten Novelle eingedampft, wäre es wirklich etwas lesenswertes gewesen. Aber so quält man sich durch dutzende Seiten seelenloser Beschreibungen und Erzählungen und überlegt immer wieder, ob man das noch zu Ende lesen möchte. Hinzu kommt, dass die Kindle Ausgabe furchtbar schlecht (oder gar nicht) lektoriert wurde und vor Schreibfehlern nur so strotzt und die Formatierung grauenvoll ist. Nach jedem Kapitel befindet sich mindestens eine leere Seite, manchmal auch zwei und unter der letzten Zeile stehen immer wieder irgendwelche Zahlen, die keinen Zusammenhang mit dem Text haben. Das einzige, was das Buch etwas rehabilitiert, ist der Schluss. Aber drei Seiten in einem 400 Seiten Buch retten halt auch nur wenig.

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