Empfehlungen basierend auf "Im Herzen der See: Die letzte Fahrt des Walfängers Essex"

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von Alexis Pauline Gumbs

Das Gewässer, in dem das Ertrinken droht, ist der Atlan­tik, über den Millionen versklavter Afrikaner*innen nach Nordamerika verschleppt wurden. Und es ist das Erbe die­ser kollektiven Erfahrung. Alexis Pauline Gumbs spricht von denjenigen, die ertranken – buchstäblich und metaphorisch –, denjeni­gen, die sagten »I can’t breathe«, und denjenigen, die trotz allem weiteratmeten. Auch heute weiteratmen, nichter­trinken. Sie lädt dazu ein, eine neue Art des Atmens zu erler­nen. Als Mentor*innen stellt sie uns Wale, Delfine, Rob­ben, Walrosse und Seekühe vor. Denn wer könnte mehr über das Nichtertrinken wissen? In neunzehn Lektionen verwebt Alexis Pauline Gumbs auf poetische Weise natur­wissenschaftliche Beobachtungen mit Ansätzen und Er­kenntnissen des Black Feminism. Sie fragt sich, wie die Echoortung unser Verständnis von visionärem Handeln beeinflussen kann, und betrach­tet die Methoden, mit denen sich Menschen und Meeres­säuger zunehmend bedrohlichen Umständen anpassen – oder anpassen könnten. Leiten lässt sich Gumbs von der Liebe und der Be­wunderung für unsere aquatischen Verwandten, die es ihr erlauben, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen und von ih­nen zu lernen.

von Götz Aly

Verlagsinfo: Neben Denkmälern und Straßennamen zeugen zauberhafte Museumsobjekte von den einstigen Kolonien - doch wie sind sie zu uns gekommen und woher stammen sie? Götz Aly deckt auf, dass es sich in den allermeisten Fällen um koloniale Raubkunst handelt, und erzählt, wie brutal deutsche Händler, Abenteurer und Ethnologen in der Südsee auf Raubzug gingen. So auch auf der Insel Luf: Dort zerstörten sie Hütten und Boote und rotteten die Bewohner fast vollständig aus. 1902 rissen Hamburger Kaufleute das letzte, von den Überlebenden kunstvoll geschaffene, hochseetüchtige Auslegerboot an sich. Heute ist das weltweit einmalige Prachtstück für das Entree des Berliner Humboldt Forums vorgesehen. Götz Aly dokumentiert die Gewalt, Zerstörungswut und Gier, mit der deutsche »Strafexpeditionen« über die kulturellen Schätze herfielen. Das Publikum sollte und soll sie bestaunen - aber bis heute möglichst wenig vom Leid der ausgeraubten Völker erfahren. Ein wichtiger Beitrag zur Debatte über Raubkunst, Kolonialismus und Rassismus und zugleich ein erschütterndes Stück deutscher Geschichte. "Götz Aly schätzt, dass 80 bis 90 Prozent der Bestände in den deutschen ethnologischen Museen aus der Kolonialzeit stammen. Deshalb fordert er, dass die Verantwortlichen die Herkunft der Objekte offenlegen, in Zweifelsfällen mit den betroffenen Staaten über den weiteren Verbleib verhandeln und sie gegebenenfalls zurückgeben müssen" (deutschlandfunk.de). Platz 1 der Sachbuchbestenliste Juni 2021

von Lothar-Gunther Buchheim

Ungekürzte Ausgabe 1. Auflage 1976 11. Auflage April 1987: 371. bis 410 Tausend Umschlaggestaltung unter Verwendung eines Fotos von Lothar-Günther Buchheim

von Ralf Günther

Eine Kreuzfahrtgeschichte mit politischem Tiefgang. (...) Ralf Günther porträtiert die Figuren einfühlsam und nuanciert.

von Elias Haller

Der Herbst an der Ostseeküste beginnt mit einem dramatischen neuen Fall für Silber und Finkel.Bei einer privaten Feier auf der Insel Rügen herrscht ausgelassene Stimmung, bis die Gastgeber bemerken, dass ihre Kinder Finn und Frieda verschwunden sind. Da der Familienvater Landtagsabgeordneter ist, werden umgehend die erfahrenen Kommissare Hardy Finkel und Greta Silber mit der Vermisstensuche beauftragt.Mitten auf dem Meer werden in einem Ruderboot zwei Kinder geborgen – eines ist tot, das andere schwer traumatisiert. Die Ermittler bringt das auf eine grausame Spur zu weiteren Verbrechen ...

von Wilbur Smith

Beginn des achtzehnten Jahrhunderts. Die mächtige East India Trading Company erleidet katastrophale Einbußen durch zunehmende Piraterei. Kapitän Sir Hal Hartley bereitet sich nach vier Jahren Dienstabwesenheit auf seine letzte und gefährlichste Seereise vor. Eine Fahrt die ihm entweder Tod oder Ruhm bringen wird. Sir Hal Hartley soll für Fürst und Vaterland den Indischen Ozean ein für allemal von dem Piraten Al-Alouf, genannt 'Der Schreckliche,' befreien. Da gibt es dann aber auch noch Hal's vier von Grund auf verschiedene Söhne, von denen jeder eine ausschlagende Rolle in der Familiengeschichte der Courtneys spielen wird. Abenteuer und Leidenschaft werden das zukünftige Leben der in alle Winde verstreuten Brüder bestimmen. Monsun ist ein Roman voll elektrisierender Spannung, Drama, Gefühl und Kampfszenen. Hier beweist Wilbur Smith dass er wirklich der beste Geschichtenerzähler der Welt ist.

von Lothar-Günther Buchheim

Packende, detailreiche Darstellung der Situation einer U-Boot-Besatzung, die sich im 2. Weltkrieg auf Feindfahrt im Atlantik befindet.

von Klara Chilla

Ein Pirat, im Kampf um sein Schiff und seine Freiheit ... Als Kind vom Inselvolk der Waidami entführt, ist Captain Jess Morgan zu einem Leben als Pirat gezwungen. Über eine Tätowierung ist er auf magische Weise mit seinem Schiff verbunden und teilt mehr mit der Monsoon Treasure, als nur seine Verletzungen. Doch dem Drang nach Freiheit folgend, will er sich von den Waidami lösen, die dadurch ihre uneingeschränkte Macht über die Karibik in Gefahr sehen. Sie senden eine Spionin aus, die widerwillig als Navigatorin an Bord der Monsoon Treasure geht. Schon bald muss sie erkennen, dass die Männer nicht ihren Vorstellungen von blutrünstigen Piraten entsprechen. Trotz aufkommender Zweifel verrät sie Jess. Zur Strafe trennt ihn der Oberste Seher auf schmerzhafte Weise von seinem Schiff. Schwerverletzt und voll Sehnsucht nach der Monsoon Treasure beginnt der Kampf ums Überleben ...

von Robert Siegel

In den Weiten der Ozean leben die Wale, die sanften Meeresriesen. Hruna, der Buckelwal, ist einer von ihnen, und er erzählt von seinem Leben: von den Spielen der Jungwale, von seinen Reisen durch den Ozean, von Freundschaft und Liebe, aber auch von der tödlichen Gefahr, die von den Menschen ausgeht.

von Unnur Jökulsdóttir

Dem Reisenden, der im Norden Islands auf der Ringstraße unterwegs ist und zum ersten Mal zum See Mývatn kommt, tut sich eine Landschaft auf, die mit nichts zu vergleichen ist, was er bisher sah. Wasser, Inseln, Landzungen, Krater, Lavaformationen, Berge ringsum. Kommt er näher, liegt eine tiefe Stille über allem, allenfalls unterbrochen vom Flügelschlag des Sterntauchers oder vom Geschnatter der ballerinahaften Spießente. Aber auch die in großen Säulen über dem Wasser tanzenden Mücken sind Teil des Naturwunders, das sich dem Betrachter auftut, denn gäbe es die Mücken nicht, wäre der Mývatn nicht zum Eldorado für die schönsten Enten Islands, für Vögel, Insekten, Fische – und die Menschen – geworden.Unnur Jökulsdóttir, die jedes Jahr viele Monate am Mývatn verbringt, beteiligt uns an ihren naturkundlichen Betrachtungen. Wo sind die besten Nistplätze, warum haben manche Entenmütter hundert Küken im Gefolge – und andere keine? Wie stellt das geheimnisvolle Odinshühnchen die traditionelle Rollenverteilung der Geschlechter auf den Kopf? Warum nennt man Falke, Merlin und Kolkrabe die »Panzerknacker von Entenhausen«? Wie viel Leben passt in einen einzigen Wassertropfen?Unnur Jökulsdóttirs poetische Betrachtung des Ökosystems Mývatn erweitert das Bewusstsein und macht glücklich.