Der amerikanische Schriftsteller, Essayist und preisgekrönte Übersetzer hochrangiger literarischer Werke legt die 1. umfassende Biografie des Erfinders des jahrzehntelang weltweit angewandten Rorschachtests - des Schweizer Psychiaters und Künstlers Hermann Rohrschach (1884-1922). Er zeichnet nach, wie der Test inspiriert durch C.G. Jung, Sigmund Freud und Eugen Bleuler entstand und durch Rohrschachs Tätigkeit in der Psychiatrie und sein Gespür für Visuelles geprägt wurde. 1921 wurden die zehn Tintenklecksbilder auf Papptafeln erstmals veröffentlicht und nach und nach weltweit angewandt, vor allem in den USA (US-Army, Nürnberger Prozesse, Vietnam). Heute steht der Test als diagnostisches Werkzeug und therapeutisches Verfahren auf einer viel solideren Grundlage, wird aber weniger durchgeführt. Eine Stärke des umfangreichen, niveauvollen, faszinierenden Buches ist, dass es den grossen Einfluss der Farbtafeln, die die Persönlichkeit des Betrachters ausloten sollen, auf Kulturgeschichte, Mode und Kunst (Andy Warhol) herausarbeitet. Keine diagnostische Fachliteratur. Kein Vergleichstitel
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Im Auge des Betrachters Hermann Rorschach und sein berühmter Test
von Damion Searls
Der amerikanische Schriftsteller, Essayist und preisgekrönte Übersetzer hochrangiger literarischer Werke legt die 1. umfassende Biografie des Erfinders des jahrzehntelang weltweit angewandten Rorschachtests - des Schweizer Psychiaters und Künstlers Hermann Rohrschach (1884-1922). Er zeichnet nach, wie der Test inspiriert durch C.G. Jung, Sigmund Freud und Eugen Bleuler entstand und durch Rohrschachs Tätigkeit in der Psychiatrie und sein Gespür für Visuelles geprägt wurde. 1921 wurden die zehn Tintenklecksbilder auf Papptafeln erstmals veröffentlicht und nach und nach weltweit angewandt, vor allem in den USA (US-Army, Nürnberger Prozesse, Vietnam). Heute steht der Test als diagnostisches Werkzeug und therapeutisches Verfahren auf einer viel solideren Grundlage, wird aber weniger durchgeführt. Eine Stärke des umfangreichen, niveauvollen, faszinierenden Buches ist, dass es den grossen Einfluss der Farbtafeln, die die Persönlichkeit des Betrachters ausloten sollen, auf Kulturgeschichte, Mode und Kunst (Andy Warhol) herausarbeitet. Keine diagnostische Fachliteratur. Kein Vergleichstitel
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