Empfehlungen basierend auf "Ich erinnere mich"

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von Rainer Maria Rilke

»Ich möchte dir ein Liebes schenken, das dich mir zur Vertrauten macht« – mit diesen Versen beginnt Rilke die Liebesgedichte für seine Angebetete, die Schriftstellerin Lou Andreas-Salomé. Es war eine Liebe, die beide überwältigte, später zerbrach und in eine intensive Freundschaft mündete. Veröffentlicht wurden die Gedichte erst nach Rilkes Tod – und jetzt erscheinen sie erstmals in einem eigenen Band. 48 Gedichte, die Rilkes überschwängliche Hingabe ausdrücken und damit allen Verliebten aus dem Herzen sprechen.

von undefined Catull

Catull lebte in einer Zeit des Übergangs (etwa 84-54 v. Chr.), am Ende der römischen Republik. Er stand unter dem Einfluss hellenistischer Dichtung, aber trotz mannigfacher inhaltlicher und formaler Anklänge ist seine charakteristische Individualität, sein respektlos-zarter, »moderner« Ton in allen bedeutenden Gedichten vernehmbar. Und es ist kein Wunder, dass er in der europäischen Literatur viele (heimliche) Nachahmer fand - und seit über 2000 Jahren immer wieder neue (junge) Leser. Sprachen: Deutsch, Latein

von Jan Ulenbrook

Die kürzeste Gedichtform von Weltrang – das ist das klassische Haiku. Das Ziel dieser Dichtung: einen Moment so in Worte zu fassen, dass trotz der Knappheit des sprachlichen Ausdrucks dessen Weltgehalt fassbar wird. Diese Auswahl, gegliedert in die Themen Neujahr, Frühling, Sommer, Herbst und Winter, führt in Gärten mit blühenden Kirschbäumen, über taubedeckte Wiesen im Morgengrauen und auf schneebedeckte Bergpässe, die in der Wintersonne glitzern. Ein poetischer Gang durch die Jahreszeiten.

von Jules Renard

»Manche Leute sind so langweilig, dass man mit ihnen in fünf Minuten einen ganzen Tag verliert«, notierte Jules Renard in seinem Tagebuch, das als sein literarisches Hauptwerk gilt. 46 Jahre alt ist der Dichter, Schriftsteller und gefürchtete Kritiker der Jahrhundertwende geworden, in seinem kurzen Leben hat er 54 Tagebücher gefüllt: Alltagsbeobachtungen und literarische Miniaturen, Gedankensplitter und Aphorismen, moralische Reflexionen und Naturbeschreibungen, die scheinbar unverbunden nebeneinander stehen. Mit spitzer Feder schreibt Renard über seine Zeitgenossen und die künstlerisch-literarischen Pariser Kreise, in denen er sich bewegt. Mal witzig, mal melancholisch - immer scharfsinnig. Die geistreichsten Notate hat Nikolaus Heidelbach für diesen Band zusammengestellt und illustriert.

von Kay Borowsky

Diese zweisprachige Auswahl stellt 76 Poetinnen und Poeten mit je einem Gedicht vor – im Original und in einer textnahen Nachdichtung durch Kay Borowsky. Der Bogen spannt sich dabei vom 18. Jahrhundert bis in die allerneueste Zeit. Gezeigt wird exemplarisch die Vielfalt einer Lyrik, die in ihrer Formenfülle zu den reichsten in Europa zählt. Die kleine Anthologie enthält die vielen großen und berühmten Namen – wie Puškin, Tjutčev, Blok, Achmatova, Mandel’štam, Brodskij –, will aber auch die Neugier auf manche weniger bekannte Dichter und Dichterinnen wecken.

von Johann Wolfgang von und Erich (Herausgeber) Trunz Goethe (Verfasser)

Goethes Gedichte erscheinen in diesem Band in einer Anordnung, welche die großen Epochen seines Schaffens deutlich werden läßt: Sturm und Drang, die ersten Weimarer Jahre, die Zeit der Klassik, die Alterswerke. Innerhalb dieser zeitlichen Gruppen bleibt das durch Inhalt und Form Zusammengehörige beieinander: die Balladen, die Elegien usw. Manche dieser Gruppen hat Goethe selbst zusammengestellt, z.B. die Römischen Elegien und die Sonette. Der Band zeigt die ganze Weite von Goethes lyrischem Werk. Textkritisch durchgesehen und kommentiert von Erich Trunz.

von Bashō Matsuo

Matsuo Bashô "Hundertundelf Haiku" Authors: Matsuo Bashô 'Ammanns Kleine Bibliothek' Translation: Ralph-Rainer Wuthenow Drawings: Leiko Ikemura Published by Ammann Verlag, august 2009 Deutsch Hardcover, 135 p. EAN: 9783250108054 Libri: 8516553 ISBN: 3250108057

von Dorothy Parker

Dorothy Parker verkörpert alles, was man gemeinhin mit New York in Verbindung bringt: Rastlosigkeit und Moderne, Esprit und Erfolg, aber auch Härte, Grausamkeit und Einsamkeit. Dorothy Parker ist die New Yorker Schriftstellerin schlechthin. Dorothy Parkers Gedichte sind stets ein Zusammenspiel aus Witz und Melancholie, aus Trauer und Scherz, aus Pathos und Spott. Ebenso wie ihre Erzählungen zeichnet sich ihre Lyrik durch einen charakteristischen Mix aus Selbstmitleid und Zynismus aus. Ein Abgleiten in Kitsch vermeidet sie durch Schnoddrigkeit und Ironie.

von Dietrich Fischer-Dieskau, George Bird, Richard Stokes

(Limelight). This new translation of the original texts of over 750 songs allows the reader to follow, line by line, the English directly opposite the German. "Will no doubt become the standard lieder-resource for the English-speaking world..." Choice

von Theodor Echtermeyer, Elisabeth Katharina Paefgen

Eine formvollendete Einladung für einen Streifzug durch die deutsche LyrikDer Echtermeyer sticht unter den deutschsprachigen Lyrikanthologien nicht nur durch seine lange Tradition heraus. Die Jubiläumsausgabe umfasst alle Epochen, von den Anfängen deutschsprachiger Poesie bis zur heutigen Zeit. Die traditionsreiche Auswahl wurde gegenwartsorientiert aktualisiert und um 130 Seiten erweitert. Abgedruckt werden über 800 Gedichte aus 13 Jahrhunderten von über 200 Autor/-innen.Alte Lyrik neu entdecktBesonders ist die Präsentation der Anfänge deutscher Dichtung: die alt- und mittelhochdeutschen Gedichte sind übersetzt. Dank der Präsentation der sprachlichen Originale und einer wissenschaftlich abgesicherten Übersetzung auf einer Doppelseite sind sie besser verständlich. Die mittelalterliche Sprache reizt zum mündlichen Vortrag.Bei der Barocklyrik werden die Texte exemplarisch in der ursprünglichen Orthografie abgedruckt. Dadurch wird ein Eindruck von den Gedichten in der Originalfassung gegeben. Dadurch schult die barocke Typo- bzw. Orthografie das genaue Lesen.Richtungsweisende ImpulseDie Aktualisierung der Auswahl betrifft vor allem die Lyrik nach 1945 und die Jahrhundertwende, mit der eine neue Dichtergeneration selbstbewusst die literarische Bühne betreten hat.Bibliophil und handgerechtErstmals schmücken auch zahlreiche Faksimiles von Dichterhandschriften die Anthologie. Vorsatzblättern in Farbe, geprägtes Ganzleinen und Lesebändchen verführen zum Stöbern und Blättern.Die Lyriker/-innen werden mit ihren Gedichten in chronologischer Reihenfolge präsentiert und in übergreifende Epochen eingefügt. So entsteht Raum für Verblüffendes, Ungewohntes und Neues. Dank einer Übersicht mit Themen und Motiven zeichnen sich überraschende Verbindungen zwischen voneinander entfernten Epochen ab.Praktischer AnhangDie Handschriften und TyposkripteDie Quellen der GedichteThemen und MotiveDie Gedichttitel und -anfängeDie Dichterinnen und Dichter