Empfehlungen basierend auf "Ich bin auch Jonathan"
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von Janet Frame
Autobiografischer Roman über Kindheit und Jugend der neuseeländischen Autorin (1924-2004), die von tragischen Familienereignissen und einem jahrelangen Aufenthalt in der Psychiatrie geprägt war.
von Martin Pistorius
Gefangen im eigenen KörperMartin Pistorius war gerade zwölf geworden, als eine rätselhafte Erkrankung ihn seines bisherigen Lebens beraubte. Elf Jahre blieb er vollständig gelähmt, und seine Umwelt ging davon aus, dass er praktisch hirntot war. Er konnte sich in keiner Weise verständlich machen - und war doch innerlich hellwach.Elf Jahre lang blieb er Gefangener seines gelähmten Körpers, bis eine Therapeutin erstmals eine Reaktion wahrnahm und ihn endlich befreite. Martin entpuppte sich als wahres Computergenie, konnte schnell mittels neuer Programme kommunizieren und endlich ausdrücken, dass er als stiller Beobachter alles mitbekommen hatte, was um ihn herum geschehen war.Sein Buch ist der faszinierende Einblick in ein scheinbar finsteres Dasein und ist tief berührend mit seiner Weisheit, seinem Humor und seiner Dankbarkeit dem Leben gegenüber.
von Sara Barnard
"Ein absolut tolles und eindrückliches Buch, dass die Schwere und Sprachlosigkeit von Trauer und die zerstörerische Kraft von Social Media schonungslos erzählt." - Judith Bäcker, Jugendbuch-Couch.de
von Priscille Sibley
Nach einem tragischen Unfall liegt Elle im Koma, ohne Hoffnung auf Heilung. Schon immer hat sie sich gegen lebensverlängernde Massnahmen ausgesprochen. Doch dann erfährt ihr Ehemann: Seine Frau ist schwanger - und er weigert sich, die Maschinen abstellen zu lassen. Was bedeutet es, über Leben und Tod eines geliebten Menschen, der keine Stimme mehr hat, entscheiden zu müssen? Davon handelt dieser weise Roman und erzählt zugleich eine unglaublich anrührende Liebesgeschichte.
von Lisa Genova
Stellen Sie sich vor, all Ihre Erinnerungen - gute, schlechte, schmerzhafte, leidenschaftliche - werden nach und nach aus Ihrem Gedächtnis gelöscht und Sie können absolut nichts dagegen tun ... Anrührend, beängstigend und doch voller Hoffnung: Mein Leben ohne Gestern erzählt die bewegende Geschichte einer Frau, die sich von der eigenen Vergangenheit verabschieden muss, um einer Zukunft entgegenzusteuern, in der vieles nicht mehr da ist und doch etwas bleibt.
von Lori Schiller, Amanda Bennett
Als Lori siebzehn ist, ändert sich ihr Leben schlagartig: Stimmen dringen zu ihr und verschaffen sich ungebeten Gehör. Sie machen Lori Vorwürfe, stacheln sie auf und stiften sie zu Taten an, die ihr vorher nie in den Sinn gekommen wären. Zuerst versucht Lori, die Stimmen einfach zu ignorieren, doch schon bald kann sie den Schein der Normalität nicht mehr länger aufrechterhalten. Sie wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und der lange Kampf gegen die Schizophrenie beginnt. Wird Lori es schaffen, die Stimmen zu besiegen?
von Andrew Solomon, Carl Freytag
Inhaltsübersicht: Vorbemerkung, 1. Depression, 2. Zusammenbrüche, 3. Therapien, 4. Alternativen, 5. Populationen, 6. Sucht, 7. Selbstmord, 8. Historisches, 9. Armut, 10. Politik, 11. Evolution, 12. Hoffnung, Anmerkungen, Medikamentenliste, Bibliographie, Danksagung, Register.
von Miriam Zaunbrecher
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Universität Siegen, Sprache: Deutsch, Abstract: "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" ist ein nach Tonbandprotokollen entstandenes einzigartiges und ungeschöntes Dokument über Drogenabhängigkeit im Jugendalter, das dem Leser aufzeigt, welche gesellschaftlichen Strukturen zu einem Weg in die Sucht beitragen und welche physischen und psychischen Folgen dieses Leben mit sich bringt. Das Gespräch zwischen den Journalisten Kai Hermann und Horst Rieck mit Christiane F. war ursprünglich für zwei Stunden angesetzt, aus denen nach und nach zwei Monate wurden. Was Christiane in diesen Interviews erzählt hat, haben die Journalisten aufgezeichnet und niedergeschrieben mit der Begründung, "daß die Geschichte von Christiane mehr über die Situation eines großen Teils der Jugendlichen aussagt, als es ein noch so sorgfältig recherchierter Bericht könnte" (Hermann/Rieck 1980). In der Schule stand Christiane F.s Buch nicht auf dem Lehrplan und abgesehen von einer Suchtpräventionsveranstaltung in der 9. Klasse hatte ich keinen Bezug zu Christiane F. oder Drogen im Allgemeinen. Der Vorsatz, das Buch zu lesen, stand vor Beginn des Lektüreprojekts jedoch seit einiger Zeit. Nach Entschluss "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" zu behandeln, erschien am nächsten Tag in meinem Newsfeed auf dem Handy ein Artikel der Bild Zeitung mit dem Titel "Das Junkie-Elend an der Hauptstadt-U-Bahn", in dem Anwohner von öffentlichem Drogenkonsum und aufdringlichen Dealern berichten. Dort geht es zwar nicht um den Bahnhof Zoo, er zeigt aber, dass es auch rund vierzig Jahre später noch Drogenschwerpunkte und öffentlicher Konsum in Deutschlands Hauptstadt gibt. Für mich war dieser Artikel gleichzeitig sowohl spannend als auch erschreckend wenn man bedenkt, dass so viel Zeit seit Christiane F. vergangen ist und es mittlerweile deutlich mehr Angebote zur Prävention und Therapie gibt. G
von Ivonne Keller
Nach der Geburt ihrer Tochter litt Michaela Michalsen an einer Depression. 12 Jahre später häufen sich die schwarzen Momente erneut, wichtige Ereignisse werden einfach nicht wahrgenommen. Oder will Michaelas Ehemann ihr nur etwas einreden, um sie loszuwerden?