Empfehlungen basierend auf "Hin und weg."
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von Christiane V. Felscherinow
Kai Hermann, 1938 in Hamburg geboren, war Redakteur und Autor von Zeit und Spiegel und arbeitet frei für den Stern. Er schrieb Bücher und Drehbücher, darunter Christiane F.: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (gemeinsam mit Horst Rieck). Kai Hermann wurde mit dem Theodor-Wolff-Preis, dem Egon-Erwin-Kisch-Preis sowie der Carl-von-Ossietzky-Medaille ausgezeichnet. Horst Rieck, geboren 1941, lebt als Journalist und freier Autor in Berlin. Er schrieb Reportagen u.a. für den "stern", "Die Zeit" und die "Frankfurter Rundschau". Schwerpunkte seiner Arbeit sind politische und soziale Themen. Christiane V. Felscherinow kam 1962 in Hamburg zur Welt und zog im Alter von sechs Jahren mit der Familie nach West-Berlin. Als Teenager wurde sie heroinabhängig und prostituierte sich. Ende der 1970er Jahre schufen die Journalisten Kai Hermann und Horst Rieck mit ihr eine »Stern«-Serie, aus der ein autobiografisches Buch entstand. »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo« war ein Welterfolg.»Christiane F.« wurde Kultfigur und Antiheldin einer ganzen Generation. Sie lebte zwischen der Hamburger Punk-Szene, den griechischen Inseln, dem Berliner Underground und einer Schweizer Verlegerfamilie. Sie begegnete Rockstars wie David Bowie, Nick Cave, Nina Hagen und Depeche Mode und prominenten Literaten wie Friedrich Dürrenmatt und Loriot. Bis heute befindet sich Christiane V. Felscherinow in einem Methadon-Programm. 1996 brachte sie einen Sohn zur Welt.
von Matt Haig
"Ein bewegendes Buch, das einem an kalt-grauen Herbsttagen wie eine Umarmung begegnet."
von Mareike Fallwickl
Eine wunderbare Mischung aus Liebesgeschichte, aus Trennungsgeschichte, aus Ich bin einsam... Das hat mir an diesem Buch so eine stille Freude bereitet, die Beobachtungsgabe dieses Schriftstellers. (Christine Westermann)
von Ruth-Maria Thomas
In dem Versuch, die gesellschaftlichen Bedingungen von Gewalt an Frauen literarisch zu erforschen, stellt sich Thomas in eine Tradition, die von Ingeborg Bachmann bis Lana Lux reicht. Schonungslos wie einfühlsam erzählt Thomas eine Geschichte, die kein Einzelfall ist — und dennoch höchstpersönlich.
von Friedrich Dürrenmatt
Weil der Kernphysiker Möbius eine furchtbare und gefährliche Formel entdeckt hat, flüchtet er ins Irrenhaus, um die Welt vor seiner Entdeckung zu bewahren.
von Friedrich Dürrenmatt
Claire Zachanassian, amerikanische Multimillionärin, kehrt in ihr Heimatdorf Güllen zurück, um sich zu rächen.
von Benedict Wells
»... und ich fühlte mich so, wie ich mich schon mein ganzes Leben lang fühlen wollte: übermütig und wach und mittendrin und unsterblich.«
von Benedict Wells
»Große deutsche Gegenwartsliteratur.« Denis Scheck / WDR Fernsehen, Köln
von Mareike Fallwickl
Maximilian Wenger war einer der Großen, ein Bestsellerautor, ein Macher. Jetzt steht er vor einem Scherbenhaufen: Niemand will mehr seine Romane lesen, und seine Frau hat ihn gegen einen Fitnesstrainer eingetauscht. In einer kleinen Wohnung unweit von Salzburg verkriecht er sich vor der Welt. Wengers achtzehnjährige Tochter Zoey plant ihre Zukunft nach ganz eigenen Vorstellungen. Schnell merkt sie, dass sie dabei an ihre Grenzen stößt – und das Erwachsenwerden mit Schmerz verbunden ist. Dann bekommt Wenger diese Briefe. Obwohl sie an seinen Vormieter adressiert sind, öffnet er sie, und es trifft ihn wie ein Schlag: Sie sind brutal und zart, erschütternd und inspirierend. Wer ist die geheimnisvolle Fremde, die von flüchtigem Glück, Verletzungen und enttäuschter Hoffnung erzählt? Was Wenger nicht weiß: Auch Zoey liest heimlich in den Briefen. Sie hat etwas erlebt, das sich in diesen wütenden Worten spiegelt. Beide, Vater und Tochter, werden an einen Scheideweg geführt, an dem etwas Altes endet und etwas Neues beginnt. Intelligent, schlagfertig-humorvoll und mit großer Empathie schreibt Mareike Fallwickl über das Gelingen und Scheitern von Liebe, Freundschaft und Familie, digitale und analoge Scheinwelten, Machtmissbrauch, weibliche Selbstbestimmung – und entfacht einen Sog, der fesselt bis zum Schluss. »Ein Roman, wie er aktueller nicht sein könnte. Ein Roman, über den man sprechen wird und muss. Und der zutiefst berührt.« Florian Valerius, @literarischernerd
von Sylvia Plath
Die 19jährige Amerikanerin Esther bemüht sich vergeblich darum, aus der seelischen Lähmung auszubrechen, von der sie sich umgeben fühlt wie von einer Glasglocke, die sie daran hindert, mit der Welt im Einklang zu leben. Ein Stipendium führt sie nach New York, wo sie sich in das Leben zu stürzen und Erfahrungen zu sammeln versucht. Doch am Ende bricht sie zusammen und wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. In dieser Zeit stürmt eine Flut von Eindrücken auf sie ein. Ob sie die Klinik geheilt verlassen kann, bleibt fraglich.