Empfehlungen basierend auf "Hinübergehen"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von Eddie Jaku

Eddie Jaku ist 1920 geboren und blickt auf sein Jahrhundertleben zurück: eine Kindheit in Leipzig, die Verfolgung als Jude im Nationalsozialismus und die Ermordung seiner Eltern. Dann die Inhaftierung in Auschwitz, das Überleben und die Emigration nach Australien, der Aufbau einer neuen Existenz, die Gründung einer Familie mit Kindern, Enkeln, Urenkeln, Ururenkeln. Aber heute, mit über hundert gelebten Jahren, ist Eddie Jaku vor allem eines: der glücklichste Mensch der Welt. Denn zur Geburt seines Sohnes hat er sich selbst ein Versprechen abgenommen. Er will jeden Tag lächeln, er will das Wunder des Lebens und seines Überlebens dadurch ehren, dass er glücklich ist, dass er sich aktiv für die Hoffnung entscheidet. So ist sein bewegend erzählter Lebensweg nicht nur ein eindringliches Stück erlebter Geschichte – es ist ein zeitloses Lehrstück übers Glücklichsein und -werden im Hier und Jetzt.

von Susan Sontag

Bereits mit fünfzehn vertiefte sie sich in Rilke und Gide, mit siebzehn heiratete sie ihren Professor: Susan Sontag war eine ungewöhnliche Frau. Ihr Lebenshunger und ihre unstillbare Wissbegierde führten die junge Intellektuelle von Kalifornien nach Chicago, später nach Paris und New York. Die frühen Tagebuchnotizen der Kunstbegeisterten bieten unvermutete Einblicke in ihre widersprüchliche Persönlichkeit: Das Private - ihre Ehekrise, ihre Liebschaften und ihre Homosexualität - sind der Anlass für weitreichende, tiefsinnige Betrachtungen. Ihr intimes Selbstporträt ist das Zeugnis eines einzigartigen intellektuellen Werdegangs und gleichzeitig ein Zeitdokument ersten Rangs.

von Martin Prein

Wir brauchen alle irgendwann das Wissen aus dem „Letzte-Hilfe-Kurs“ Einen Erste-Hilfe-Kurs zu machen, findet jeder sinnvoll. Er hilft, in Krisensituationen adäquat zu reagieren. Wenn man das Wissen daraus nie anwenden muss, umso besser. Genauso wichtig ist ein „Letzte-Hilfe-Kurs“ – Empowerment im Umgang mit dem Tod brauchen wir nämlich früher oder später alle. Aus seiner Berufspraxis als Bestatter und Psychologe hat Martin Prein einen einzigartigen Blick auf den toten Menschen. Für ihn gibt es kein „Richtig oder Falsch“ im Umgang mit dem Tod. Empathisch, gewürzt mit Humor, gibt er Hinterbliebenen das Rüstzeug, ihre Handlungsmacht zu wahren, und unterstützt alle anderen darin, für Trauernde trotz eigener Unsicherheiten da zu sein. Mit einem Praxisteil, der die wichtigsten rechtlichen Fragen klärt, sowie hilfreichen Kontaktadressen für Hinterbliebene.

von Mariah Carey

Mariah Carey ist eine globale Ikone, gefeierte Sängerin, Songwriterin, Produzentin, Schauspielerin und Mutter. Erstmals erzählt sie ihre ungefilterte Geschichte: Von ihrem Aufwachsen in schwierigen Verhältnissen zwischen Rassismus und Gewalt, ihrer Liebe zur Musik, ihrem Aufstieg als Sängerin, dem Zwiespalt zwischen glamourösem Popstar und dem ständigen Erwartungsdruck anderer – und schließlich von ihrer Entwicklung hin zu einer freien und selbstbestimmten Frau. Es hat eine lange Zeit gedauert, bis ich den Mut und die Klarheit aufbringen konnte, meine Autobiografie zu schreiben. Ich wollte eine Geschichte der Momente erzählen, die mich zu der Person gemacht haben, die ich heute bin – der Höhen und Tiefen, der Triumphe und Erschütterungen, der Katastrophen und der Träume. Auch wenn es im Verlauf meiner Karriere und meines sehr öffentlichen Privatlebens unzählige Geschichten über mich gab, ist es unmöglich die Vielschichtigkeit und Tiefen meiner eigenen Erfahrungen in einem einzelnen Magazin-Artikel oder einem zehnminütigen TV-Interview zu vermitteln. Und selbst wenn das einigermaßen gelang, wurden meine Worte immer durch die Augen einer anderen Person gefiltert, hauptsächlich, um dem Wunsch nach einem bestimmten Bild von mir nachzukommen.Dieses Buch entstand aus meinen Erinnerungen, meinen Fehltritten, meinen Kämpfen, meinem Überleben und meinen Songs. Ungefiltert. Ich bin tief eingetaucht in meine Kindheitserinnerungen und habe dem verängstigten kleinen Mädchen in mir eine Stimme gegeben. Ich habe die einsame und ehrgeizige Jugendliche sprechen und die betrogene und erfolgreiche Frau, die ich geworden bin, ihre Geschichte erzählen lassen. Diese Autobiografie zu schreiben, war unglaublich hart und heilsam und machte mich demütig. Meine ernsthafte Hoffnung ist, dass auch ihr bewegt werdet zu einem neuen Verständnis nicht nur von mir, sondern auch von der Unerschütterlichkeit des menschlichen Geistes. In Liebe, MariahAusstattung: m. 16 S. Bildteil

von Delphine Horvilleur

Delphine Horvilleur ist eine der wichtigsten intellektuellen Stimmen Frankreichs. Ein aufrichtiges und tröstliches Buch, das uns mit der Endlichkeit des Lebens versöhnt. Dass zum Leben der Tod gehört, ist die älteste und am konsequentesten verdrängte Wahrheit der Welt. Umso größer ist das Bedürfnis nach Ritualen und spiritueller Begleitung, wenn wir damit konfrontiert sind ─ unabhängig von jedem Glauben. In ihrem sehr persönlichen Essay gewährt Delphine Horvilleur Einblicke in ihre Aufgabe als Rabbinerin, Tag für Tag Menschen in dieser Situation beizustehen. Dabei erweist sie sich als Geschichtenerzählerin, der es gelingt, die Sphären des Lebens und des Todes mit der Kraft des Wortes zu überbrücken. Horvilleur schöpft aus dem Schatz der jüdischen Kultur, aber auch aus ihren eigenen Erfahrungen als Frau, als Mutter, als Tochter. Mit den Toten leben ist ein Buch, das vom Tod erzählt und das Leben feiert.

von Claudia Bausewein, Rainer Simader

Jeder Mensch hat Fragen zum Thema Tod und Sterben, mehr noch unheilbar kranke Menschen, aber auch Angehörige, die Sterbende begleiten. Doch die meisten von uns tun sich unsagbar schwer, miteinander über das Unvermeidliche zu sprechen - aus Angst, Überforderung, Ohnmacht, Schuldgefühlen oder Einsamkeit.Deutschlands führende Palliativmedizinerin Prof. Dr. Claudia Bausewein und der Hospiz-Experte und Physiotherapeut Rainer Simader kennen viele solcher Geschichten aus ihrem Berufsalltag und wissen um die Ängste, Bedürfnisse und Hoffnungen von sterbenden Menschen und ihren Angehörigen. Deshalb geben sie sehr klare Antworten auf sehr konkrete Fragen zu diesem sensiblen Thema – und machen so Mut, sich mit dem Thema Tod und Sterben zu beschäftigen und darüber nachzudenken und zu reden, bevor es zu spät ist.Aus demWie gehe ich mit der Nachricht um, dass ich sterben werde?Wann ist der Aufenthalt in einem Hospiz sinnvoll?Wie kann das Sterben zu Hause gelingen?Kann man den Tod aufhalten oder gar hinauszögern?Woran erkenne ich, dass das Sterben bevorsteht?Tut Sterben weh?Darf ich mit einem sterbenden Menschen lachen – oder vor ihm weinen?Warten Sterbende auf Angehörige, um sich zu verabschieden?Darf ich einen toten Menschen berühren?Wie lange dauert Trauer?Prof. Dr. Claudia Bausewein ist Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin am Klinikum der Universität München und Lehrstuhlinhaberin für Palliativmedizin. Sie zählt zu den führenden Palliativmedizinern und ist Mitglied im geschäftsführenden Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.Rainer Simader leitet das Ressort Bildung bei Hospiz Österreich, dem Dachverband aller Hospiz- und Palliativeinrichtungen in Österreich. Der gelernte Physiotherapeut war viele Jahre sowohl im häuslichen Umfeld von Patienten und Patientinnen wie auch in einem der bekanntesten Hospize weltweit, dem St. Christopher's Hospice in London tätig.

von Suleika Jaouad

Mit 22 wollte Suleika Jaouad die Welt erobern. Sie war verliebt und nach Paris gegangen, um als Kriegsreporterin zu arbeiten. Doch mit einem Mal fand sie sich auf einem ganz anderen Schlachtfeld wieder. Es fing mit einem Jucken im Bein an, dann kamen sechsstündige Nickerchen und bodenlose Erschöpfung. Die Diagnose: Leukämie. Urplötzlich löste sich Suleikas Leben in Rauch auf, und die nächsten vier Jahre verbrachte sie im Krankenhaus, ließ Chemotherapien und eine Knochenmarkspende über sich ergehen. Den Kampf um ihr Leben dokumentierte sie in der preisgekrönten New York Times-Kolumne „Life Interrupted“. Nach 1.500 Tagen galt sie als geheilt. Doch wie sollte sie es schaffen, wieder in die Welt zurückzukehren, die sie verlassen hatte? Wie zurückerobern, was verloren gegangen war? Zusammen mit ihrem Terrier Oscar unternahm Suleika einen Roadtrip durch die USA. Was sie unterwegs und in der Begegnung mit anderen Menschen lernte, empfand sie als das größte Lebensgeschenk. Denn die Grenze zwischen gesund und krank ist für uns alle durchlässig, und die meisten werden zeit ihres Lebens zwischen diesen beiden Königreichen hin und her pendeln. Suleikas Geschichte ist die bewegende Chronik eines Überlebenskampfes – und eine Liebeserklärung an die Kraft und Magie des Neubeginns.

von Henning Sussebach, Marie Sussebach

Als seine Tochter zwolf Jahre alt war, hat ZEIT-Journalist Henning Sussebach ihr einen Brief geschrieben. Er denkt darin nach uber Zeitdruck und zu hohe Erwartungen, denen Jugendliche heute wie selbstverstandlich ausgesetzt sind - und wie er in dieser Situation seine Aufgabe als Vater sieht. Nicht Helikoptervater zu werden, aber den Weg seiner Tochter zu Freiheit und Eigenstandigkeit zu begleiten: Das war damals sein Versprechen. Nun, gerade 18 geworden, antwortet Sophie. Hat ihr Vater das Versprechen gehalten?

von Francesca Segal

Eine Mutter bangt um ihre zu früh geborenen Töchter. Francesca Segals Tagebuch verbindet die Zärtlichkeit eines Liebesgedichts mit dem zwingenden Tempo eines Thrillers und erschafft eine Hymne an das Elternsein und die tragende Kraft von Freundschaften.

von Elisabeth Kübler-Ross

Das berührende Buch der weltberühmten SterbeforscherinDie berühmte Sterbeforscherin und Ärztin Elisabeth Kübler-Ross fasst hier die Erkenntnisse aus ihrer lebenslangen Forschung zusammen: Spannend und berührend vermittelt sie auf einfühlsame Weise, dass der Tod seinen Schrecken verliert, wenn er ganz selbstverständlich das Leben begleitet. Wer sein Ende im Blick behält, stellt sich auch eher den Fragen nach einem erfüllten und selbstverantworteten Leben.